Nordamerika
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b>eengl.Nordwestcompagnir von Canada den einträglichen Pelzhandel. Allein nachdrin Dertrag» von Gent, 1814, gab Großbritannien diesen LEstrich an die Verein.Staaten zurück. Die Briten besaßen jedoch an jener Küste noch den vonCook1778untersuchten Nutkasund (49° 56' N.Br.), Hier hatten sie schon 1789 PelzhandelUnd Fischerei getrieben. Spanien wollte dies zwar mit Gewalt verhindern, mußteüber durch den Vertrag im Escorial vom 28. L)ct. 1790 an Großbritannien denAutkasund abtreten, und diese Macht nahm davon 1795 förmlich Besitz. In dernvlge (1816) stellten die beiden britischen vereinigten Nordwest- und Hudsonsbai'.Compagnien Zägerposten daselbst auf und colonisirten zugleich denjenigen Theil derKüste, welchen zuerst Franz Drake 1578 unter 48° N. B. besucht, den er Neu«Ulbion genannt und im Namen der Königin Elisabeth von England in Besih ge-kommen, den aber Vancouver erst 1795 genauer erforscht halte. Als jedoch dieVerein. Staaten ihr Eigenthumsrecht auf Luisiana bis Neualbion (nördlich vonKalifornien ) ausdehnten, schienen die Briten bloß denjenigen Theil der Küste, wel-cher sonst auch Neugeorgien genannt wurde, u. d. N.Nru- oder Westcaledonien be-haupten zu wollen. Ihre Niederlassungen daselbst haben jedoch gar keinen Fort«ganz gehabt. Dagegen gediehen die britischen Ansiedelungen an der im UmfangeU°n Guatemala (s. Mirtelamerika) gelegenen Hsndurasbai, zuBkewfields,>M Lande der Musquito-Zndianer, und zu Balise. Der wichtigste Punkt an dieserKüste ist die von den Spaniern 1751 gegründete Stadt Sän-Fernando d'Omoa,bereu großer und sicherer Hafen für den Handel von und mit Guatemala ein be-quemer Niederlagsort ist. Auch hier haben sich Engländer niedergelassen, um Holziu füllen und engl. Waaren gegen Landeserzeugnisse umzusehen. Während so dieBriten südwärts und die Amerikaner nordwärts von Califomien sich niederließen,breiteten sich die Russen von N, herab an derselben Küste aus, wo sie um 1741 dieStrecke zwischen 60 und 56" Br. entdeckt hatten. Der Kaufmann Berrenoff, Di-*'rctor der' russ. PelzwerkshandelsgeseAschaft, gründete 1792 Neuarchangelsk(H7° N. Br., s. b.), den Mittelpunkt ihrer Niederlassungen; von hier aus triebensie den Seeotternfang bis nach Californien . wo sie unter 38° Br. einen Militair-dvsten, das Fort Bodggo, errichteten, fodaß zwischen ihren beiden Niederlassungennordamerikanischen und die englischen lagen. Da nun zwischen den 3 NationenStreitigkeiten entstanden., so erließ Rußland im Sept. 1821 einen Ukas, durchElchen es die ganze Küstenstrecke des westl. Amerika , von 51° N. Br. an bis zurAringstraße hin, für russisches Gebiet und alle JnMndianer südwärts bis zu 51°Br. für seine Unterthanen erklärte, den Seefahiern aller Nationen aber verbot,üüt den Einw, dieser Küste Handel zu treiben oder sich ihr bis auf 100 Seemeilen^6 Stunden) zu nähern. Dagegen machten die Verein. Staaten ihr Recht aufbc>ö ssokumbialand, und die Briten ihr Recht aufWestcaledotiien gelt nd. So wardbü Nordwestküste von Nordamerika eiu Gegenstand politischer Verhandlungen in^ttersburg. Nur die span. Regierung nahm daran nicht Theil, obgleich Spanien bsi seinen allgemein anerkannten Entdeckungsrechken von 1543, wo der Spanier^abristo zuerst diese Küste sich, von 1588, 1612 u. 1774, den gültigsten Anspruchauf alles Küstenland von Ealijörnien bis zu 58° n. B., mit Ausnahme des tractat -^üßig abgetretenen Nutkasundes, hätte machen können. (Vgl. Schöll, „Irsiier^ ix", 4. Bd., S. 112 fg.) Dagegen sprach der Präsident der Verein. Staa-!?n, im Namen des Tongresses, gegen Rußland, England und Spanien das aus-Vsießliche Besthungsrecht desColunibialandes aus, theils darum, weil die Verein.Maaten diese Gegenden zuerst landeinwärts halten untersuchen lassen, theils und^uptsächlich aus dem Grunde, weil sie mit dem von Napoleon erkauften Besitzeg s spanischen Luisiana auch das Eigenthumsrecht auf den von den Franzosen inluisiana entdeckten Weststrom, den die Amerikaner Columbia nennen, erworben,aud in Folge dieses Rechts das ganze Land, u. d. N. des luisianischen DistrictS