Band 
Siebenter Band. M bis N.
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897
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Mordamerika

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M her wandernde Stämme unter Kaziken, z. B. die Tschipew 5 er, .Nadowessier,^ssissurier, Knistanoer im Süden, dieKupssrindianer, die Zänkernatidn, die Hasen-,^ Büoerindianer und ?l. im Norden, meistens Zager und Fischer. Die südlichenAgenden haben herrliche Eichen-, Cedern , 'Ahorn- und.andre Wälder, Es gibt^selbst Elenn- und Rennthiere, Auerochstn, Ochsen, Pferde, Ziegen, wilde Schafe,M viel Pelzwild und Geflügel. Auch wächst europäisches Gemüse. Man findetMen, Kupfer, Blei, Vitriol u. s w. Die Buchten und Inseln der Nordwestküstebüg Meilen weit, vom Cap Mendocino 40° bis zum Eiscap, sind von rohen I5-8kr - und Fischernationen bewohnt. Hier haben sich des Pelzhandels, und beson-des jetzt jedoch nicht mehr so einträglichen Seeottersanges wegen, Russen,Eriken und Amerikaner angesiedelt. ->) Die russischen Niederlassungen am Nor-Wsunde, deren südliche Grenze, nach dem Petersburger Vertrage mit.den Verein.Maaten vom 17. ?lpril 1824 und nach dem Vertrage zwischen Rußland undÖdland vom 28. Febr. 1825, der 54° 50' N. B. oder die Südspitze der russischenMnz-Malesinselist, enthalten die Colonie Neuarchangelsk (s. d.). Ferner ge-treu zum russischen Amerika die Halbinsel ?l'aschka und die Insel Kodjak, mit dem^itze des Gouverneurs Alexandra« oder St.-Pcml. b) Die amerikanischen Nie-.^rlassungen, von 38° 10' nordwärts bis zu 54° 50' Br., haben ihren Haupt-^nkr am Columbiafluß. r) Die britischen Niederlassungen in Neualbioy und amIUtkasimde beschränkten sich auf die 700 große Intel Vancouver . (nach demD'ühniten Seefahrer so genannt, der diese Küste genau erforscht hat), die Königin-^harloktem, die Prinz-von Wales - und die König.Georgs-lll.-.Instln. Über dieAllste selbst, von 38" 10' an südwärts, behauptet das Gouvernement in Mexico ofn früheres Besitzrecht.—I V. Das britssche Nordamerika (ohne Labrador undsseuwales), 40,000 f^M. groß, besteht aus 8 Gouvernements: HNeufund-°nd (s. d.). Prinz Eduard, Insel von 100 s^W. im Lorenzbusen; Hauptstadt^hai lottetown. Die Franzosen b. sitzen hier des Fischfanges wegen die Inseln St.-chürre und Mizuelon. a) und ü) Neuschvttland und Ileubrannfchweig, zusammenlkadien, s. Neuschottland. <:) Cap Breton , eine unfruchtbare, aber des Slock-Whsongrs wegen wichtige Insekvor dem Lorenzbusen, 412 (IM. mit 3000 Einw.

1 und gI Das britische Canada (42° 30'—52° N. Br.), ein fruchtbares, aber"sie« Land am Lorenzstrom und den 5 Seen, mit unermeßlichen, für denS>chiffoau?!'chtigen Wäldern, die besonders auch Ahornzucker liefern. Die Franzosen haben^ses Land, das sie zuerst entdeckten und colonisirten, bis zum pariser Frieden vonbesessen. Es ist in 2 Gouverneur, getheilt: Untercanada oder Quebeck,°00 fIM., mit 350,60Ü E-, und Obercanada oder Pork, 4700. "1,100 E. (Rechnet man zu Canada noch Neuwales und das,westliche Binnsn-. "d, sp hgr das Ganze 82,350 ss^M.). Die Einwohner l ben unter einer freien,^ britischen ähnlichen Verfassung, daher 1827 zwischen dem britischen Gouver-kur Dalhousie und dem canadischen Parlamente eine große Spannung entstand,N? das letztere seine Rechte verletzt glaubte. — In Untercanada sind die meisten'»w.franz., in Obercanada engl. Herkunft. Von Ureinwohnern gibt es Nigepo-. dc, Algonkinen, Huronen und die sogen. O Nationen oder Irokesen. Unter ihnen^°e» die Briten des wichtigen Pelzhandeks wegen Factoreien und Forts. DieIauptst. ist Quebecs (s. d.); in Obercanada ist es Park am Ontariosee. Mont-^i^ und Kingston sind Hauptniederlagen für den Pelzhandel, bei welchem Rum^ ,.Hauptartikel ist, um die Wilden zu übervortheilen, daher das physische und mo-""sche Verderben unter mehren wilden Wtämmen so zunimmt. > 1 ) Das Gou-der Bermudas- (Lwmmer- oder Teufels-) Inseln (32° 6' — 32° 50'll'n der Zahl nach 800, von denen jedoch nur 8 bewohnt sind, 45 fIM.b '000 E„, darunter 4900 Neger. Die bermudische Ceder ist ein trefstiches Schiff""holz. Die Insel St.-Geörg mit der Hauptst. gleichesN- ist der Sitz des Gou-Evnverst,tionS-(«ric°n. Bd. VU. 57