Nordpolexpeditionen 90S
Eowpag„j^^ und Mackenzie 1780 von denen der Nordwest-Compagnie aus, ge->)?. vor; ^ ^„tdeckten (K9—71° B.) das Eismeer des Nordpols, in das sichmchüsie ausmündeten. (Hearne fand die Mündung des Kupferminen-, und^Eenzie die des nach ihm genannten Flusses, sowie die Wallfischinsel.) Damals2 chWBarington („stoMbilisv ok.^>;-r<xx:!nii^ tbediortb ?o>« »„erleck"; neut--^Niit einem Anhange, bei Col. Beaufoy, Lond . 1818) zu beweisen, daß in ge>^lffn Jahreszeiten die arktischen Meere vom Eise hinreichend frei wären, um sichd>n Pyk nähern zu können. Die engl. Regierung schickte daher 1773 den Cap.^'pps, nachherigen Lord Mulgrave, mit 2 Schiffen nach Spitzbergen ; alleinNter 80° 48' Br. hinderten ihn Eisfelder weiter vorzudringen. Auch Cookls"rde, a's er 1778 aus der BeringSstraße bis 70° 44' Br. oder bis zum Eiscap,/r nördlichsten Spitze der Westküste von Novdamerika, gelangt war, durch Eig-strge ausgehalten. Diese und andre Versuche der Engländer, Russen und Hol-"nder haben ziemlich zuverlässig gezeigt,-daß sich die nordöstliche Durchfahrt^ dem atlantischen Meere in das stille, oder ein schiffbarer Weg um Asiens wrdküste in die BeringSstraße nicht ausfindig machen lasse. I Dagegen hofftensogen. Polisten, wie Barrow (in seiner ,,(Airc>l>oIvg>iu>> >>i,tnr^ nk vc>e->gestlie ^vl-„ rr-Ainns", Lond . 1818) u. A., daß der viel kürzere nordwestlicheJ"g, aus der Basfinsbai um Amerikas Nordküste, da wo der Mackenzie- und^upferminenflvß in das Eismeer fallen, herum bis zum Eiscap und der Berings-Me, und daß der kürzeste, der Polarweg selbst, wahrscheinlich nicht ganz vomverschlossen seien. Man habe nämlich bisher immerzu nahe an den mit Eis-> asten umlagerten Küsten hingesteuert; dagegen werde man in der Mitte des Po-asMeeres, das mehr als 2000 engl. Meilen im Durchmesser habe und zwischen"önland und Spitzbergen von unergründlicher Tiefe, sowie in steter Bewegungm u»d deßhalb nicht ganz gefrieren könne, eine offene Straße finden. Sie beru-n'' sich auf folgende Thatsachen: das Polarmecr ist an Spitzbergens nördl. KüsteHP"; die Russen überwintern aus Spitzbergen, unter dem 80° B., wo auchDamhirsche sich vermehren. Beides ist mehr der Fall auf Novaja Semlsa (75°'A daraus schließt man, daß dort die Witterung gelinder sei als hur. Übn-ist die Kältck an der östl. Küste schärfer als an der westlichen. Nun haben sich"0 etwa 5 Jahren (gleichzeitig mit dem Zeitpunkte, als die Abweichung Ler Ma-?"""adel nach Westen dauernd war) ringeheure Eismassen in der Gegend vonGrön-Oa- aufgelöst; vielleicht die Folge ihrer wachsenden Schwere, oder von Erder-IchUtterungen, oder von mehren aufeinanderfolgenden gelinden Wintern; daher^ stir 1815 bis an den,40° N. B. herabschwimmenden Eisberge und Eisinselnweitem Umfange. Überdies haben mehre Wallfischfünger ausgesagt, daß seit"vzem die bisher von Eisbergen umlagerte Ostküste von Grönland wieder sichtbar^'worden sei. Endlich machen sowol die Strömungen, welche von N, her durch'^Davis- und die BeringSstraße nach S. ihre Richtung nehmen, wodurch eine!"s kreisförmige Bewegung und Abwechselung der Gewässer zwischen dem stillen"d atlantischen Meere m der nördl. Hemisphäi e erhalten wird, sowie das vielesswholz, welches vom hohen N.- herab den Küsten von Island und Grönland zu-VJührt wird, als auch mehre Beispiele von Walisischen, die nach der Bezeichnungihnen stecken gebliebenen Harpunen'in, der Gegend von Spitzbergen ange-
der
lchvffen worden waren, und die man südlich von der BeringSstraße, oder im um-kehrten Falle, bei Grönland und in der Davisstraße erlegt hat, eine Durchfahrt°w'ch die bisher sogen, Basfinsbai oder durch LaS Polarbccken wahrscheinlich. Hi-
, *) Zwar soll der Kosack Simon Deschneff 1648 aus dem Eismeere bis na» Ana-M^t-enge BeringSstraße- geschifft sein, auch versichert der rnsiischeAPoriograph Müller, den Bericht darüber 1756 in den Archiven vonJatutzt entdeckthaben, allein deffennngcachtet wird diese S-eereise bezweifelt.