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Siebenter Band. M bis N.
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910
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S10

Nordpolexpeditionen

siorischen Nachrichten zufolge ist dasPolarmcer an der Ostküste von Altgierst seit 4 Zahrh. unzugänglich. Denn die daselbst schon 983 von Erich ds ^then angelegte dänische Colome hatte den besten Fortgang gehabt; allein die ^selbst ward seit 1406 von dem Eise, welches sich dort festgesetzt hatte, so E" ,jHtdaß die Gemeinschaft mit jener wahrscheinlich vernichtetenAnsiedelung ^

wiederhergestellt werden konnte. Seit dieser Zeit hat auch der Boden Z"der einst mit undurchdringlichen Wäldern bedeckt war, die Kraft seiner vVegetation verloren. Dazu kommt, daß das Nordlicht, dessen ,n,

von dem Gefrieien, Auflhauen oder Zusammenstoßen des Polareises abhusich zuerst etwa ein Zahrh. nach der Festsetzung des Eises längs derGrönland , in den letzten Zähren aber (seit Abnahme des PolareiseS) sehn I ^gezeigt hat. Auf diese Beobachtungen gründete sich nicht nur die Meinung,das Polareis, ebensowie es allmälig sich angehäuft habe, auch wieder nonodund die Fahrt nach dem Nordpole öffnen könne, sondern auch diedaß Grönland , dessen Ostküste man bis 80° Br. kennt, und dessen Westküste ^nur bis 11° 30' untersucht war, eine Znsel sei, und daß die Basfinsbai nachEismeere hin eine Durchfahrt habe. Dagegen glaubt man nicht, daß A»>e>jenseits des Eiscaps mit Neusibirien und mit Nordasien zusammenhänge.

Dies Alles bewog die engl. Regierung, sowie später auch die russisch"'

mit Nordamerika und östlich mit Neusibirien oder mit dein großen Lande z"^ ^Menhänge, welches Sannikoff nördlich von 9!eusibirien gesehen haben will; " ,ob, wie Viele glauben, Nordamerika von den Polarländern ganz getrennt)Eine Parlamenisacre sicherte dem ersten Schiffer, der durch die nordwestn^Durchfahrt in das stille Meer gelangt, eine Prämie von 20,000 Ps. St., u. u gPf. dem ersten Schiffe zu, das den Nordpol erreicht und überschreitet. ^ ^sitzle Lee Prinz-, Regent noch b-so»drrr Preise von 5—15,000 Pf. für di")"ESchiffe aus, die bis zu gewissen Punkten im arktischen Meere vordringen uM'Die oritische Regierung ließ daher im Sommer 1818 eine doppelteFahrt nach".Nordpol unternehmen. Es sollte nämlich Cap. Buchan mit den Schiffenund Doroihea zwischen Spitzbergen und Novaja Semlja die Durchfahrt überPol in das stille Meer, und Cap. Roß mit den Schiffen Zsabella und 2llep""^

Me-

die nordwestliche Durchfahrt aus der Davisstraße und dem Baffinsmeer« >"

Eismeer und von hier in das stille Meer durch die Beringsstraße aufsuchen.

sehishaber und Mannschaft waren aus das sorgfältigste ausg> wählt und nick aNöthigen reichlich versehen. Cap. Buchan kam aber nur (29. Juli 1818) u; hier blieb er 3 Wochen lang im Eise stecken und errei ,

Spitzbergen biS 80° 32

endlich (tO. Ocn) die engl. Küste wieder. Cap. Roß, der vorzüglich die ,,b<r Basfinsbai genau untersuchen sollte, drang (9. Aug. 18i8) nur bis 15° b»Br, (65° 32'W. L.) vor. Hier erforschte er die Westküjie von Grönland vnentdeckte die Ievrdküste Grönlands , welche er das arktische Hochland, areticwnll- nannte, ,m nordöstl. Winkel der Basfinsbai zwischen 16 und 11° Dr.60—12° W. L. Es ist ein 120 engl. Meilen weit M nordwestl. Richtungausdehnendee Küstenland mit vielen eisbetcckien Bergen. Er fand daselbst M"""'Heide und grobes Gras, Wild und Hasen, auch ein großes Stück gediegene"Eisen. Das einzige Haiisihier der Bewohner, die den Glönländern gleichen, >stder Hund, den sie zum Ziehen ihrer au« RobbeNknöchen verssriigien Schlitten ge«brauchen. Zhre Sprache ist eine Mundart von der eskimoischen. Sie sind voneiner schmuz-acn Kupserfarbe, 5 Fuß groß, ganz mit ranzigem Thran und Schmu?überzogen. Das Fleisch essen sie roh und gekocht. Sie haben keine Vorstellung