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Siebenter Band. M bis N.
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916
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816 Nordpunkt Normalschulen

Von dem Lande nördlich von T.Schalagskoi (71° B., 178° O. L. ) sah er nurBerge. Wrangel kehrte im Mai 1824 nach Petersburg zurück. S.dessen„PUsikak. Beobachtungen auf dem Eismeere in d. I. 1821—23", herauSgeg. uon /F.Parrot (Berl. 1827, m. illum. Kpf.).—-Eine 3. Expedition, die des Cap.siljeff, der im Juni 1819 mit2Sloops ausKronstadt segelte, war nach der^ringsstraße und dem Polarocean bestimmt, Cap. Wassiljeff entdeckte eine von Als/ten bewohnte Insel, unter 50" 59s57"N.B. und 193° 17 ' 2 "L.vonGreennM'Hierauf drang er bis zu 71° 7V2.B., folglich 19Min. weiter als Cook vorentdeckte 2 Vorgebirge an der Nordwestküste von Amerika , d e er Golowin und/Hcord nannte. Die zweite Sloop dieser Expedition segelte längs der ösilicheuK"!Sibiriens , mußte aber unter 69" 10' wegen derEismaffen umkehren. JrisSp"sommer 1822 kehrten beide Schiffe nach Kronstadt zurück. Um die noch nicht e'forschten Küsten derJnsel NovajaSemlja aufzunehmen, sandte die russRegierU"den Schiffslieut. Lasareff 1819, den Lieut. Lawroff 1821, und den Capitainltt 'Luke 1822 dahin ab. Des Letztem Expedition hat die Kenntniß von Nov^I<^emlja und den Küsten Lapplands sehr bereichert, daher ward ihm 1823 eine ss.Fahrt zur Untersuchung derWaigatschinsel übertragen, und er hat nicht nur dm'sondern alle Küsten jener nördl. Region, die InselWardhuuS und die Lage desw^rongischen Meerbusens gemessen und beschrieben, Er kehrte am 31. Aug. l/'nach Archangel zurück. Ein andres russ. Schiff, Neptun, das/ nach KrusenstJ.im J. 1817 biss83° 20^ N. B. gekommen sein soll, brachte keine Kunde von sLande, das nördlich von Spitzbergen liegen soll, und Parry's letzte Reise hat^bestätigt. Durch russische Nordpolexpeditionen aber ward entschieden, daß AIim Norden nicht mit Amerika zusammenhängt,- 20-

9» 0 rdpunkt, s. Mitternacht.

Nokdschein, s. Nordlicht.

Not dsee, Nordmeer, s.- Deutsches Meer.

Nordstern, s Polarstern .

Nordwind, s. Winde und Boreas.

N 0 ricum hieß bn den Römern der Theil'von Anddeutschland zwischen ^Save, dem Pelsosee, Rhütien, Vindelicien und der Donau ; indeß waren ^Grenzen nicht zu allen Zeiten dieselben. Celtische Völker waren ine Bewohner kser Länder. An neuen Forschungen ist reich das Werk von Alb. A. Muchss„Das römische Noricüm, oder Ostreich, SteierMark, Salzburg , Käxnssund Krain unter den Römern" (Grätz 1825, 2 Bde., mit Charten).

Normal j a h r heißt in den kirchlichen Verhältnissen des deutschen MKdas I. 1624, da der Art. 5 des westfäl. Friedens den erweislichen Besitzstandkirchl. Rechte, wie er am ersten Tage dieses Jahres gewesen war, zut Norm §nahm, nach der die kirchlichen Verhältnisse in Deutschland geordnet werden solmBesonders wurde das Schicksal der geistl. Güter und Stiftungen entschieden/üdie kirchl.Gerichtsbarkeit über kathol. Unterthanen evangelischer Reichsstünde,die Duldung der kathol. Reichsstände nach jenem st.-,!»« gnc> festgesetzt, Aus ^innern Verhältnisse der Verwandten einer und derselben Religionspartei hatte e-1doch keinen Einfluß, außer wo die Frage über das Recht zweier Fürsten in Relig"^-fachen entstand, und die Landeshoheit streitig war. In der Pfalz , welche sth^wvher evangelisch, 1624 aber in den Händen der Katholischen war, hat man das Rmaljühr nicht angenommen, sondern den Besitzstand vor der Wahl des KurfüstFriedrich V.zum König, von Böhmen. Die Trennung des deutschen Reichsvervdes und die Verwandlung der deutschen Fürsten in europäische Souveraim dManches irt den Bestimmungen des Normaljahrs geändert und jene kirchl. Recymehr als sonst von der Willkür der Fürsten abhängig gemacht. ^ '

N orm alsch plen sind Musterschulen, deren Einrichtung zur Regel