Normäimer
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Scheines griech. Kapitani verloren ging, erhielt« bei dem'blutigen Kampfe, der^ Philhellmenbataillon fast gänzlich aufrieb, einen Prellschuß auf die Brust undverlor f. Gepäck. Dann sehte er den beschwerlichen Gebirgskrieg fort, bis er sich, mitAaurokordatos, nach Miffolunghi werfen mußte, wo sein so starker Körper einemNervenfieber unterlag. Dort ruht bei Marko BotsariS und bei Byron's Herz auchEv deutsche General. Den Seinigen hinterließ Graf N. nichts als den Ruhm sei-ves hochherzigen Muthes und s. Schwert. Er starh für eine große Zdee und lebt>n den Liedern des hellenischen-Volks. Über diesen ausgezeichneten 'Anführer undOpfern Krieger s m. die „Tagebücher aus dem Feldz. der Würlemberger" (Lud-'v'gsburg 1820); das,,Tagebuch einer Reise nach Morea 1822" (Tüb. 1824)!l"d„Der Hellenen Freiheitskamps im 1.1822, a. d. Tageb. eines Kampfgenossenves Gen. N., bearb. von L: v. Bollmann" (Bern 1823).
N o r m ä n n e r, N o r m annen (d. i. Männer aus Norden), hießen die-^ervohner des alten Skandinavien, oder Dänemarks, Schwedens und Norwegens ,dienen Namen gab man ihnen in den Niederlanden, Deutschland und Frankreich ;'v England nannte man sie Dänen. Sie waren Abenteurer, die sich unter einemHaupke vereinigten, um aus Beute auszugehen. Die Armuth ihres Landes nöthigtedazu, und ihre Religion begeisterte sie in ihren kühnen Unternehmungen. Denn"ach den Lehren ihres Odin (s. Nordische Mythologie) wurden die imKriegx Gefallenen in das Paradies (Walhalla ) aufgenommen. Die Normännersivgen ihre ersten Streifzüge gegen das Ende der Regierung Karls d. Gr. an, bald^deckten sie mit ihren Barken die Meere und verheerten die Küsten von England,deutsch land, Friesland, Flandern und Frankreich . Da man ihnen nicht genug-Widerstand entgegensetzte, wurden sie kühner, und unter den kraftlosen Regie»'"»gen Karls des Kahlen und des Dicken drangen sie auf den Strömen Frank-r>chs bis in die Mitte des Landes und plünderten selbst Paris . Nur durch Geldvnnte man ihren Rückzug erkaufen. Ihre Einfälle in Frankreich wurden in^ Folge wiederholt, und Karl der Einfältige war genöthigt (912), ihnen einen^heil von Neustrien (die nachmalige Normandie ) in Besitz, und ihrem Anführers. Tochter zur Gemahlin zu geben. Rollo nahm die chnstl. Religion und>> der Taufe den Namen Robert an, wurde der erste Herzog der Normandie .vd Lehnsmann der Könige von Frankreich . Seine Normänner wurden eben-Christen, und ihre Strelfzüge hörten auf. Auch die übrigen Normänner inrandinavien stellten nach und nach ihre Räubereien ein, als die christl. Religion"ter ihnen eingeführt wurde. Nur England ward noch von ihnen heimgesucht;^kurze Zeit befreite Alfred d. Gr. (s. d.) sein Land von ihnen. Hundert Zahreihm eroberte England der Dänenkönig Sueno, dessen Sohn Knud der GroßeL01i) vag ganze Königreich behauptete. Von 1066 — 71 eroberte einer von.oberts (Rollo'S) Nachfolgern, Wi l helm d er Eroberer (s. d.), Herzog dercornnmdie, ganz England: eine Eroberung, welche bleibenden Einfluß auf^ Sitten, Sprache und Gewohnheiten der unterjochten Engländer gehabt hat.
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» ot üe zc5 suites jusgu'ä i>c>5 jonr», jurgn'cn Fngletorre, en lilonsse, «U
.s ^ncle et 5„r le Loutiuent" (2. A-, Paris 1829, 4 Bde.). Auch in Neapel K ^icilien, Königr.) grüfldetdn Normänner.von 1016 an ein neues Reich.
^- ^ dein russischen Geschichtschreiber Nestor waren auch die Waräger (Wa»welche unter Rurik (862) ein neues Reich in Rußland stifteten, Nor >auswärtigen Unternehmungen der Normänner hatten nach undt e- ^ Valkszahl vermindert und ihre Kraft geschwächt. Um so weniger könn,OE bei der nachmaligen Umgestaltung Europas weitere Eroberungen wagen. 'Än verlor sich allmälig aus der Geschichte; jetzt wird er nur noch den
"wohnern Norwegens ausschließlich beigelegt. S. G. B. Depping's „ll üt. ckos