Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
928
JPEG-Download
 

928

NosiiH

in die Liedertafeln voN ganz Deutschland übergingen. Einige Oratorien von ihn'componirte Schicht inBauhen. Vorzüglich gelang eine sinn- und geschmackvo!»Übertragung der vielgelesenen /,heitre» ü blniHiv sur I» i»^li>o!»^ie p->r lös'moustisr" (Dresden , 6 Bcch.), die durch die gelungenen poetischen Stücke, HNdarin eingewebt sind, k>e8 deutschen Dichters glücklichen Wcttkampf mit franz.heit rühmlich darstellte. 1806 erhielt er den in Sachsen für Kirchen - und Schul-wesen so einsiüßreichen Posten des Oberconsistocialpräsidenten in Dresden und Mterzog sich in Verbindung mit dem unvergeßlichen Oberhofprediger Reinhard eiMRevisionscommission der alten, festbestehenden Verfassung der Universität LeipMKurz darauf wurde er zum wirk!. Cönferenzminister in deck damals noch in vo>^Wirksamkeit bestehenden geh. Consilium des Königs berufen/ welche Stelle Mwirkl. Geheimerach er auch in dem seit 1817 begründeten und erweiterten k. g^'Rakhscollegiuck fortdauernd vorwaltet, und wo er besonders durch die damit vesibundenen theils lemporairen, theils permanenten Specialcommissioncn zum WEdes Vaterlandes mit strengster Gewissenhaftigkeit und Alles erschöpfender Thätig-keit gewirkt hat. So verwaltete er viele Jahre den Düksitz bei der zur Ausgleichungder Entschädigungen für die harten Kriegslasten und Drangsale niedergesetzten Lo"-deecvmmission und präsidirie bei der lang und genaü erwogenen Redaction des h'1821 in Thätigkeit getretenen sächs. Militair-Strafcodex. Bald nach seinem Ein-tritt ins Staatsministerium erhielt er auch die oberste Leitung der für alle ZüchbjArmen- und Waisenhausanstalten des Landes sorgenden, aus den Mitgliedesmehret Landescollegien zusammengesetzten Armencommission, und hier fand Mfür Menschenwühl und Minderung deS Elends rücksichtslos schaffender Geistvolle Befriedigung« Seinem durch verständige Rathschläge der mit ihm arbeiten-den Commissarien unterstützten Eifer verdankt Sachsen jene auch im Auslande ^rühmte ZrrenheilungSanstalt auf dem Sonnenstein bei Pirna , und die wohlthätigSonderung aller Irren - und Gemüchskranken in heilbare Und unheilbare, weEletztere in Waldheim ihre Versorgung finden. So gelang es ihm auch, an GStelle des an Preußen gekommenen Landestvaisenhauses, 1824 in Bräursdorf i^sächs. Erzgebirge ein nach den neuesten Ansichten und probehaltigen Erfahrung^musterhaft orgamsirtes LandeSwaisenhaüs für 150 Zöglinge zu begründen, w>Msie zum LmidbaN, zu Handwerken und zum Miluair in der Anstalt selbst praktilggebildet werden. Eine zur Erziehung armer und hülfloser Kinder in det RestM'mit 4 Lehrern und einer Lehrerin errichtete Freischule ist die neueste Frucht des gDresden vielfach wirksamen Vereins zu Rath und That, welchen N, im BuügMit einer Comite würdiger Männer leitet« Mit dem Skaatssecretair für dgKriegsdepart., dem General v. Zeschau, hat er als Landesgroßmeister einen vi^gGute fördernden Einfluß auf den Bünd der fuchs. Freimaurerlogen. Auch hat/,durch ein füt die Logen gedichtetes Liederbuch zur Erhebung des Geistes vielfach Mgewirkt. Seine einzige Erheiterung findet der rastlos thätige Staatsmann th'gin dem Umgänge weniger ihn ganz verstehenden Freunde, theils im Kreise sei"',zahlreichen, aber in und außer Wachsen durch glückliche De, Heiratbungen nunstreuten Familie, mit welcher er noch 1822 eine Reise durch Süddeutschland , klSchweiz und Oberitalien, Käknthen und Ungarn machte, und später darüber inL7an Ort Und Wtelle niedergeschriebenen Gedichten l „ErinNerungsbläiter einessenden im Spätsommer 1822" (Leipz. 1824), voll mannigfaltiger Beziehung a"'Person und Plätze, seine Gefühle aussprach. DeNn nie verließ ihn auch im Mbsten Geschüftsandrange die -Oiufe der Dichtkunst. Deutschland kennt und «ht't MDichternamen Arthur von Nordstern« Mit einer seltenen Gewandtheit ^Handhabung des Reims und der Sylbenmaße verbindet »r die vertraute BekaMschüft mit den Claisikern des allen Roms und den 3 Völkern des neuern EuroEdie der deutschen Poesie vorangingen, und aus welchen er Vieles Mit seltener Ttt"'