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Achter Band. O bis Q.
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100 Orientalische Literatur

und m. d. franz. Übers. A. Loiseleur Dcsloiigchamps (Paris 1829). Der allen iskEolcbrooke sPrüfuno derDedams und der indischen Philosophie wichtig, Sprach-vergleichende Foischungen in, Indischen hat Dopp angestellt in s. „EonjugationS-fasten, der Sanskrusprache'" (Franks. 1816) und »i de» „ luiwl-ok «nirninl littc-A.2L. v. Schlegel, der eine „Indische Bibliothek" (Bonn 1820 — 28,2Bde.) herausgibt, kündigte ein „IAvn,<>!>>Hen>» novinn" an. Roseu'S „liaelu egit»," erschienen;u Berlin 1821. Vgl.Frdr. Lldelung'S „Vers. e. Literat.derSanskritsprache" (Petersb. 1829). — Auch die lebenden, mehr oKr minder mit demSanIrit verwandten Sprachen Indiens wurden von den Engländern fleißig bear-beitet; für die „leisten haben wir vorzügliche Lehrbücher erhalten, z. B. für dasBengalische die Grammatik und Chrestomathie von Haughto» (London 1821);das Wörterbuch von Earep (Serampor 1815); für das Hinkostanische die Gram-matik von Sbakespear (Lond. 1818) und das Wörterbuch von dems. (Lond. 1820);für das Mahi'akkische die Grammatik und daS Leiikon von Earev (Serampor1808 und 1810). In diese» neuern indischen Sprachen sind auch Autoren ge-druckt. — In, Chinesischen zeichne» sich auS: Morrison's „<!>:>>,>,>>.->>" (Se-.rampor 1815); Morrison'- „!>ieti »n >rv vbiu,'.«,-«,»> (Vkacao 1815 —

20); Abel R iiiusak s „>'.!>ün-n«e >!a In guamniniia <-!iin>ü<il-" (Paris 1822). Eineneue Bearbeitung der japan . Grammatik von Rodrigue; hat die 'Asiatische Gesellst!),zu Paris angeordnet. Für die tatarischen Sprache» hat Abel Rämusat gear-beitet in s. „Ii«>,-l>ki'k>»'-i I,-., i-ii'«',." (Paris 1820). Ei» Lexikon

des Mantschu-Tatanschen gab Klaprotk zu Paris heraus. Au Kasan sind verschie-dene tatarische Bücher erschienen, meistens für den moslemischen Religionsunter-richt bestimmt; der rüst. Reichskanzler Ru»ijänzoff hat den katar . GeschichtschreiberAbnlgasi in, Originaltexte (der tatar. 2)dundart des Landes KhoreSm), Kasan 1825,Fol., drucken lasten. In, Türkischen , welches zu den tatar. Sprachen gehört, er-scheinen foi tn^rend Werke in den Druckereien zu Skntari und Konstantinopel ;Iaubert zu Parks bat eine neue türk. Grammatik geliefert, welche aber oberflächlichist. Für das 'Allpersische, d. h. für die Sprache» Zend (vgl. Aendavesta)und Pehlwi, welche Llnguctil du Perron nur sehr unvollkommen kannte, laste» sichgründlichere Ausschlüsse erwarten aus den durch Rask (s. d.) nach Kopenhagen gebrachten Handschriften in diesen Sprachen; bei ihnen befinden sich auch Werkein der Palispracbe, der gelehrten und heiligen Sprache HinterindienS. Aur alt-persischen Literatur will auch das ». d. T.: „Ge-ai«" (Bonibai 1818), erschie-nene Religionsbuch gehöre», ist jedoch wahrscheinlich neuern Ursprungs. Für dasNeupersischc sind wichtig die in Ostindien herausgegebenen große» Originallexika„8,-Itt-m; <'ilnß.>t" (Ealcntta 1806) und „ünebuni I,i>li" (Ealcutta 1818); dievollständigste Grammatik ist die von Lumsden Ealcutta 1810, 2 Bde., Fol.).AuS der zahlreichen Literatur dieser schöne» Sprache ist in Indien sehr viel gedruckt;das wichtigste Neuere sind die begonnene Ausgabe des „Schahname" von Firdusi (Caleutta 1811), und das „Iskendername" von.Nisämi (Ealcutta 1812). Sacyhat eine religiöse Dichtung herausgegeben: „0,-n>I-,w,>>>->,. <,u Ic- live«- <!<--üeils" (Paris 1819). Von den persischen Märchen des Nechschebi hat Kosegar-ten Einiges bekanntgemacht in dem „Tutinameh" von Iken und Kosegailen(Stuttgart 1822). Einen Auezug aus dem großen historischen Gedichte „Schah-name" lieferte Gdrres unter dem Titel: „Heltenbuch von Iran" (Berlin 1820);eine Übersicht der berühmtesten persischen Dichter haben wir erhalten in Hanimer'S„Geschichte der schönen Redekünste PersienS" (Wien 1818). Das Studiumdes Arabischen, einer edeln, männlichen, reichen und gelehrt ausgebildetenSprache, hat ein treffliches Hülfsmittel erhalten in dem vorzüglichsten arabi-schen O,*ginallexikon „Xu»»»;" (Ealcutta 1817). Sacv gab eine neue Aus-gabe seiner Grammatik lind seiner Ehrestomaihie (Paris 1826, 2 Bde.); eineneue, nur ungedruckte historische und poetische Stücke enthaltende, mit Wörter«