Band 
Achter Band. O bis Q.
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ArientalischcS Kaismhuin 101

buch und grammatischen Ei lätiterungen begleitete Sammlung lieferte Kosegartcn'S„Ol>r,-»l,»»!,iI>i!> (Leipzig 1828); an einem neuen arabisch-latein. Lexi-

kon arbeitet Freitag zu Bonn . Ein classisches Werk für da? tiefere Studium derschwierige» Autoren ist Sacy's „lli>,i>>" (Paris 1821), mit arabischem Eoni-ineutare begleitet. Unter den neuerlich herausgeg. arabischen Dichter» bemerkenwir Kosegarten'S ,„(>>>>tii den di-iibuni lilouiludi," (Jena 1819); Freitag'S„Oannen db>!,>> !>> l, s»!iiii>" (Bonn 1822); Hcngstenbcrg'g,..v,u> it,lki,i!.i äl>x>I-Ixb.>" (Bonn 1823); Horst'? „tb.,,»»» ä>o>ciii,>,lü>" (Bonn 1823). Die ganzeLiedersammlung des Molenebbi hat ins Deutsche übersetzt von Hammer (Wien 1821). Unter den histor. Werken führen wir an: Rasmnssen's „,Ul>bu,>>>,',>>ax,l li.Annii" (Kopenhagen 1821); Freiiag's „8>.eei.-> ov bii-ioiin

Ilulelü" (Paris 1819); Frähn's ,.iiu> 1x-7ixi>" (Petersb. 1823); Uvlenbrock,„>>» IIn, (Leyden 1822); Haniaker'S <->>.,lxg," (Lenden

1820); Kosegarten „Itu Uisti.->tii,i>--0<-,-l,, l.x tut»" (Jena 1818). Du' arabischeText der „Tausend und eine Nacht" ist Calcutra 1818 sg. eisebiene»; a:icb vonI>. Habicht lBreslaei 1825 fg.), und eine neue deutsche Übcrs. von demselben, v. d.Hagen und Schall (2. A.. Bresl. 1825. 15 Btch».). Der arabische Riikcrroman„.liiliii" iji ins E»al. nbers. worden (London 1820). Die voixtiglichsten nuniis-matisehen 2Lerkc liefenen in neuerer Zeit Fl ehn zu Peiersbe rg. Calliglioui zil2Aal-land liiid Halleuberg zu Upsala. Für das mit dem Arabischen nah verwandte He.bräische hat (9ese,>ius (s. d.) zu Halle ein umsasiendes neues Wörterbuch,auch in neuerer Zeit das beste „Lehrgebäude der hebräischen spräche" verfasst; unterden Bearbeitungen hebräischer Schriftsteller zeichnet sich aus sein „Iesaias" (2.21.,Leipzig 1829 sg.). Im Rabbinischen sind das Neueste: Wincr'S „taue-, »»nistn»"(Leipzig 1823) und Kofegarken's „I.iho, <->»>,»»o lepi-" (Jena 1821), welchesBruchstücke eines Schriftstellers von der Sekte der Karaiten mittheilt. UnsereKenntuiß des Phonizischen hat einigen Zuwachs crhaltcnMßirch Haniakei's,chl<»iili,i! ,i!.i l'niO,./' (Levdeu 1822); und die Geschichte de^bhonizischen Al-phabets und alle,- übrigen semitischen ist vorzüglich aufgeklärt worden durch Kopp's„Bilder und Schi iften der Voizeil" (Manheim 1819—21). Für tasiLainarika-liische hat Gcsenins j„ s. ,,8u»,iii ilaiieu>::>> ilioulcigui" (Halle 1822) Ltückesamaritanischer Hvnuicn bekanntgemacht. Für das Surischc erschien eine neueGranimaiik von Hoffmann (Halle 1825. 1.); ein neues sm iscbeS Wörterbuch istein großes Bedürfnis; Wuatroniere zu Paris hatviel dafür gesammelt. Im Ser-bischen, einem Dialekte des Svrischen. haben wir cin Hauptweik. zugleich alsRe-ligionsbtich merkwürdig, in Norberg'S „<5>stev »»-»»»eu.-," (Liiiid 1815), nebstGlossarien (1816—15); in. Äthiopischen ein Apokryph»» des Lllten Test. erhal-ten, nämlich „!.»ine»oo g>,> eii-l» .!> v>i:>c äthiopisch und lateinisch

(Oxford 1819); ferner von dems.Vers.: „I'iiintüi 12<i,»e!>!»->", äthiop. undlat.(Oxford 1820). Für das Armenische hat Aucher eine neue Grammatik unvein neues Lexikon geliefert (Venek. 1816—15); aus der armenischen Liiewtnr sinderschienen: die armen. Übers. der Chroink des EusebiuS durch Llucher, <Lt. Dlar-tin'S .chlenxüres Inclni igueü rt <>ti> l'.IrnxuOr." (PütiS 1819)

u. a. ni. Im armenischen Kloster zu Venedig werden fortwährend armenische Bü-cher gedruckt. S. „Hermes", 2. H. des 33. Bds. (Lpz. 1829). Für das Geor-gische besorgt die asiatische Gesellschaft zu Paris eine Lkprachlehre und ei» Voca-bulariuin. ?lus der koptischen Literatur sind bedeutende Bruchstücke bekannt-gemacht worden in Aoega'ö „tAmlopiiü «»»Neu»! coptionrnili" (Nom 1810). Mitder Erklärung der alten ägyptischen Schriftsteller haben sich besonders der engl. ArztPoung („^oouuiit", Lond. 1823) und Champollion (s. d. „l'eüels >1» 5e^ie»>»1neeo^>v>>l>igti-") beschäftigt, über Spohn's in Leipzig von Seyffarth heraiisgeg.Versuch einer Erklärung der Hieroglyphen s. Spohn. 15.

Orientalisches K a i se r t h u m, s. Bvzantiner.