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Achter Band. O bis Q.
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^skrelchischr Staatepapiere 5>lahlti

„Gesch. der Länder des bstr. Kaiserstaals'.', (Wien 1819—21, S Bde., bis ;u Kai-ser Joseph II.); Schneller'« Schrift: „Östreichs Einfluß auf Deutschland und Eu-ropa seit der Reformation" (Stuttgart 1828, 2 Bde.). In statist. Hinsicht sindaußer den beimMilikair schon angef. Schriften noch wichtig Ios. Rohrer's „Sta-tistik des bstr. Kaiserchums" (1. Bd.. Wien 1821); „Dai stell. des Fabrik-- und Ge-werbwesenS in seinem gegenw. Zustande, vorzügl. in technischer, mercantil. undstatist. Bezieh, und mit Berücksicht. des Fabrik-- und Geweibwesens ini »streich.Kaiserstaate, herausgeg. von Steph. Edl. v. Keeß" (2. verm. Aufl., Wien 1821,3 Bde.; der 4. Bd. das Register) undDess. und Dlumenbach's „Systemat. Dar-stell, der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen", als Ergän-zung des Hauptwerks (Wien 1829); ferner „Die Douanen-und O.uarankaine-versassung des östr. Kaiserstaats in ihrer gegenw. Gestalt", von A. A. Kronegger(Wien 1824, 3 Bde.) (ein dem Beamten und dem Kaufmann unentbehrl. Hulfs-buch), von Mühlfeld'S „Östreich. )ldelslepikon" (Wien 1822); das gencalog.-he-raldische Werk des Ritters v. Schönfeld: „^ldchS-Schenialidlliug des Östreich . Kai-serstaats" (1. Iahrg., Wien 1824); das „Handbuch für Reisende in dem bstreich.Kaiserstaate", von R. E. v. Jenny (vgl. die Berichtigungen in Hormayr'S „Archiv",1824); „Östreichs Donaustrom", von I. A. Schuttes Tübingen 1821); undII. Sartori'S „Histor.-.elhnograph. Übers. der Wissenschaft!. Cultur und Literaturdes bstreich. Kaiserih." (Wien 1830, 2 Thle.). Ein „Östreichisches Künstlcr-lczikon" wird vorbereitet.

Östreichischer Erbfolgekrieg, s. Theresia (Maria).

Ostrom isches Kaiserthum,s. Byzantiner.

Ostsee, s. Baltisches Meer .

Osymandyas,ein Pharao des alten Agvptens, um 1500 v. Chr., wel-cher die Riesenwerke und Felsmasten des ägypt. Thebens errichtete, dasMenmoniumder hundertkhorigen Stadt baute und (nach Diodor ) auf seinen Koloß setzen ließ:„Ich bin OsymandyaS, König der Könige; wer wissen will, wie groß ich war,und wo ich ruhe, der zerstöre eines meiner Werke". Heeren („Histor. Werke",XIV. 241 fg. und 311 fg.) vermuthet, daß O. ein Beiname des großen Ramessesoder des Sesostris sei, weil alle Bildwerke des Menmoniums sich auf die Sagevon den Thaten dieses großen Königs bezieben. (Vgl. Memnon.) NachA. ge-hörte O. der 15. Dynastie an und lebte um 2300 v. Chr. — Nach des turiner Aka-demikers Ritter v. St.-.Quentin Erkläi-ung der Hieroglyphen am Fußgestelle einerkolossalen Bildsäule, aus hartem röthlichem Sandstein, die im ägypt. Museum zuTurin aufgestellt ist(Drovetti hatte sie 1818 aus dem Schütte des uralten Tempelsvon Karnak hervorgezogen), soll diese Statue — die größte und wol auch eine derschönsten, welche bis jetzt unversehrt von den Ufern des Nils nach Europa gekom-men sind — der König Osymandyas sein. 20.

Öta , ein berühmter Berg Alt Griechenlands, zwischen Thessalien und Ma-kedonien , oder genauer, eine Bergkette, die sich von dem Meerbusen Malia, inwestl. Richtung, nach dem Pindu« erstreckt und von da nach der Bai von Am-bracia ausläuft. (Dgl. Hercules und Thermopylen.)

Otahiti.Taiti (vormals Sagittaria, Neu-Cyihere, Wallis , KönigGeorgs III. Insel), die größte unter den 14 Gestllschaftsinseln Australiens , liegtin der Tüdsee unter einem glücklichen Himmel (222° L. und 11° S. Br.). Diesesanmutl ige, von einem sinnlichen und naiven Naturvölkchen bewohnte Eiland wurdevon dem enal. Cap. WalliS 1161 entdeckt und in Besitz genommen. Cook, der1163, 1113 und 1111 aufOtahiti landete, und Förster Koben uns jene Insel-gruppe zuerst genauer kennen gelehrt. Die Phantasie der Europäer bildete daraus«ine Unschuldswelt, deren Könige Geßner'S Hirten glichen. Man schwärmte da-mals mir Rousseau , daß die Cultur unsittlich und unglücklich mache, und hielt das