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Owaihi Owen (Robert)
mit Anmerk. geliefert. Die schönsten Stellen dieses Gedichts hak Dofi mit gewohn-ter Kunstfertigkeit metrisch ins Deutsche übergetragen ii. d. T.: „Verwandlungennach Ovid, von I. H. Voß" (Berlin 1188). H. v. tLt.-Ange (starb 18ll) hatO.'S Gedichte in franz. Verse gut übers. (n.Aufl., Paris 1821, 11 Bde.). 8.
Owaihi, die östlichste und größte (216 siAM.) unter den Sandwich-inseln (s. d.), welche Cook (s. d.) 1118 entdeckte, und die 1119 das Grab ihresEntdeckers wurde. Sie hat gemäßigte Luft und trefflichen Boden. Ein hoherBerg, Mowna Roah, hat 3 Spitzen und eine Höhe von 22,14 Klaftern. Dieoberste Spitze berührt die Schneelinie, ist aber nicht mit ewigem Schnee bedeckt.1194 wurde die Insel, jedoch der bisher bestandenen RegierungS- und Religions-verfassung unbeschadet, von den Engländern in Besitz genommen. Die Einw.sind wohlgebildet, fleißig, und mit den Neuseeländern und den Bewohnern derSocietätsinseln von Einem Stamme. Alan baut hauptsächlich Zucker. Durchden von dem Könige Tamaahmaah (starb 1819) mit England und Nordamerika eingeleiteten Handelsverkehr ist die Civilisation sehr fortgeschritten, und europäi-scher Kunstfleifi, selbst Schiffbau, besonders durch engl. Malrosen, die der Königin seine Dienste genommen hat, eingeführt worden.
Omen (Johann, lat. auch >iu>,»'„»>), zuArmon in Wales geb., studirtezu Oxford die Rechte, ward aus Armuth 1591 Schullehrer zu Trpleigh und 1591zu Wal wich, und starb 1622 in sehr ungünstigen Umständen in London . Seinezahlreichen, ehedem vielgelesenen, lat. Epigramme zeichnen sich durch Eigenthüm-lichkeit, treffenden und beißenden, nur bisweilen in Gezwungenheit und Scbmutzig-keiten ausartenden Witz, kiese Menschenkenntnis! und eine lebendige, höchst eor-recte Sprache aus. Sie sind sehr oft gedruckt, am besten unter A. A. Renouard'SBesorgung (Paris 1194). Iördens gab 1813 (LeipZ,i,g) „<>»- >>> >-jii^r.i,„„u,tumit den vorzüglichsten vorhandenen deutschen jlbers. und Nachahmungenverschiedener Verfaffer, und Bibliothekar Ebert ein „bib Nui cpigr-imliialun, -,,l1'r. 1 lr." (Leipz. 1825) heraus. -1 — s.
Owen (John), in und auster Europa durch seine Thätigkeit bekannt, dieer 18 I. lang als Seererair der britischen und ausländ. Bibelgesellschaft bewiesenhat, war geb. 1165, wurde Fellow am Corpus-Christi-College zu Cambridge ,dann Pfarrer zu Fulham, hierauf Rector einer Provinualschule, zuletzt Predigerzu Chelsea. Er hals 1804 die Bibelgesellschaft (s. d.) in London gründenund gehörte zu den thätigsten Philanthropen auf den britischen Inseln. Außermehren geistlichen Schriften hat er „I'iuvcls in ckül'crciil pari- ol I,ur»>>e in1191 .>,,4 1192" (2 Bde., London 1196), die „Viinlio-itinn »k ilw Iliblo-8<>cictv" (1809) und Beiträge zu der Geschichte dieser Gesellschaft herausge-geben.' Er starb zu London d. 26. Sept. 1822. Sein Nachfolger im Lecretariatist der Prediger !>. Steinkopf.
O w e u (Robert), geb. um 1112 zu Newtown in Montgomervshire, derGründer, Eigenthümer und Vorsteher einer für die Armen bestimmten Arbeits-und Bildungsanstalt, oder einer Industriecolonie in dem Dorfe Newlanark inSchottland , am Clvde, in der Grafschaft Lanark. Vor 1181 war hier ein Mo-rast; ein gewisser Dale legte Mauufacturgebäude an; die Anstalt war aber beiseinem Tode ganz in Verfall. Nun trat O., der biüber Baumwollenspinnercige-schäfle getrieben, und den das Lesen des „Robinson Crusoe " und einige Stellen inRouffeau's„Emil" auf seine Idee einergründlichenBildungderärmernVolksclasseugeleitet hatten. 1800 an die Spitze der von ihm erkauften Anstalt zu Newlanarkund gab ikr eine neue, erweiterte, aus die moralische Besserung der Arbeiter be-regnete Einrichtung, sodaß sie eine Musteranstalt für die Erreichung ähnlicherZwecke wurde. 1822 bestand die Colonie, bei der sich auch ein Spital befindet,aus 2300 Kopsen, darunter 350 Kinder; 1800 arbeiteten m den Werkstätten,