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Achter Band. O bis Q.
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268 Paris (Stadt), Seine-Brücken, öffentl. Gebäude

Plätze gehört der Vendomeplatz (ein Octogon) mit dem Nationaldenkmal, dersogen. Eolonne(s.v.), und der pjs<-e cln v.aron^sl, der die Tuilerien vom Louvretrennt und nach S. hin die große Gemäldegalerie nur Seite hat. Napoleon wolltean der entgegengesetzten Seite eine gleiche Galerie bauen lassen, und der Anfangdazu ward auch gemacht. Wäre diese Galerie vollendet und der Louvre dadurch mitden Tuilerien verbunden, so würde der Earousselplatz der schönste in Europa sein.Jetzt ist er nochAurch einige enge Straßen und zum Theil isolirt stehende Häuserverunstaltet. Ein eisernes Gitter und der Triumphbogen trennt den Platz vor denTuilerien, auf welchem die Musterungen der Truppen gehalten werden, von demeigentlichen Earousselplatz. Der Platz Ludwigs X V., während der Revolutionplace 6« la revolutin», wo Ludwig XVI. gerichtet wurde und die Guillotine 8Nperm>,ns„ll« war, dann plaoc >1«: 1>t :or>Ie genannt, zwischen dem Garten derTuilerien und den (2l>ao,p>> gehört ebenfalls zu den schönsten öffentlichen

Plätzen von Paris . Außerdem nennen wir: lllunnp plac« cle bouis XV/,

(le victniics mit der neu errichteten Statue Ludwigs x/v., den plseo 10 -g'alc, placo üe vor dem Hotel >Is ville, Plan« Oauzalnne, plaoo >Iu Lba-

tolöt, Plane ,Ie< Vo.-i^os mit Hautpoult's Statue.

III. Die Seine (18 Brücken) fließt von Q. nach W. und durchschneidet P.fast in der Mitte. Da sie nicht über die Hälfte so breit als die Themse , auch beiwejrem weniger durch Schifffahrt belebt ist, so gewährt ihr Anblick nicht gleichenReiz, außer im Quartier der Tuilerien. An der einen Seite des Flusses sieht manhier die Galerie des Louvre, die Tuilerien und den Garten derselben; auf der ent-gegengesetzten Seite vom Palais Bourbon bis zum Pont noif eine Reihe schö-ner Gebäude, die sich um so vortheilhafter auSnehmen, da der Raum bis zum Flußeine bedeutende Breite hat. — Die ältern pariser Brücken waren an Punkten an-gelegt, wo Inseln den Strom theilten. Selbst der Pont »<-.,is ruht in seinem Mit-telpunkte noch aufeinerInselspitze. Diese Brücke hat 12 Bogen und ist 1020 Fußlang, Der Pont rovsl von 5 Dogen wurde unter Ludwig XIV. gebaut; der Pont<le /ä,ui5 XVI. ebenfalls von 5 Bogen, wurde 17S0 vollendet. Weiter den Flußherab und dem Marsfelde gegenüber liegt der Pont cko cköna (p. clv» Iinalicle.-.),und höher hinauf, demPflanzengarten gegenüber, der Pont (I'XuMmlilr (p. cknckueckin >lu tini), eine schöne eiserne Brücke. Der Pont <is, sets. dem Louvregegenüber, ist eine zierliche eiserne, nur für Fußgänger bestimmte Brücke. Dieletzten 3 Brücken sind unter Napoleon gebaut, wie auch die Quais (deren eS 33gibt), und die regelmäßigen Einfassungen des Flusses mit Quadersteinen fast umdas Doppelte vermehrt wovoen. Der von der königl. Regierung angelegte p. >/vp.brolieeeolie führt auf die li« <In pal-,!,; die neue auf Actien gebaute Ketten-brücke, p. lie l'bätol <te ViUe. ist für Fußgänger.

IV. Unter den öffentlichen Gebäuden nennen wir den Louvre unddie Tuilerien (s. d.), ferner den Palast Lupembourg mit seinen Gärten in der Vor-stadt 3t.-6e,'mai„, einst der sitz des DirectoriumS, dann des Senats, jetzt derPairskammer. Die große Treppe wird als ein Meisterstück bewundert. Die Ge-mäldegalerie des Lupembourg ist den Werken neuerer Maler und Bildhauer gewid-met; man findet hier Gemälde von David, Girodet , Gerard, Lefevre, Drouais,Dornet u.A. Die bedeutendsten übrigen Prachtgebäude sind: der Palast Bourbon,<m der linken Seite der Seine,.jetzt der Sihuugsort der Deputirtenkammer; dieo.'ircke ineuble;, auf dem Platze Ludwigs X V., für die Aufbewahrung der Kron-juwelen und kostbarer Gerüche aller Art bestimmt;, das Hotel der Invaliden, dieMilitairschule, der Palast der Ehrenlegion, die Münze, das llötel cke ville, der^fustizpalast, die Kornhalke (6rs»ier «/'.alion-I-mce, 1077 F. lang), und die nachDrongniart's (erst. 1814) Plane 1826 vollendete Börse; ein von freistehenden«Säulen umgebenes, 212F. langes und 126 A. breites Oblonau»,. Von Kirchen