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Achter Band. O bis Q.
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Paris (.Einnahme von, (814)

schränkt, und wäre er über ProvinS nach der Tenne gezogen, so würde er daselbstalle seine Kräfte haben vereinigen können. Denn während er sich gegen Blücher gewendet und diesen nach Soissons Hingetrieben halte, war die Hauptarmee unterSchwarzenberg sogleich wieder vorwärts gegangen. Der Feldmarschall hatte näm-lich durch den Sturm bei Bar sur Aube gegen Oudinot , am 27. Febr., den Über-gang über die Aube erzwungen, TroyeS aber, das nur 11 Stunden von Bar surAube entfernt ist, erst am 4. März beseht. Am 15. endlich hatte auch Maedonald,von den Würtembergern und Giulay gedrängt, über Nogent und Bray auf dasrechte Seiueuftr zurückweichen müssen. Zu gleicher Zeit lies Schwarzenberg LenSbesetzen; er smnt jetzt näher an Paris als Blücher. Um jedoch Napoleon von seinerHauptstadt zu entfernen, drang er nicht weiter vor, sondern zog mir seiner ganzenMacht an die Leine, von wo er entweder Napoleon am rechten Ufer angreifenoder Blücker belsiehen konnte. Als er nun am 14. Abends die Nachricht vonBlücher's Siege bei Laon erhalten hatte, ließ er zwar ani 16. den Feind in denWäldern am rechten Seineufer angreifen, wandte sich aber schnell die Aube auf-wärts, weil ihm Tettenborn's Reiter meldeten, daß die feindliche Hauptmacht vonRheims her an die Marne vorrücke. Er vereinigte daher seineTruppen beiTroyeS,und zog sie, als.Napoleon am 19. auch über die Aube gegangen war, zwischen demlinken User dieses Flusses und dem rechten Ufer der Seine zusammen. So geschahes, daß er mit 90,000 M. am 20. März bei Arcis sur Aube auf Napoleon stieß.Schwarzenberg griff an; der Kampf dauert. vonMiltag bis um Mitternacht, unddie Verbündeten behaupteten den Wahlplatz. Napoleon wagte nicht, am 21. dieSchlacht wieder anzunehmen, sondern beschloß jetzt, sich auf die Verbindungsliniedes Hauptheeres zu werfen, um die Alliieren an ihren innern Seiten aufzurollenund sie durch Überfiügelung zum Rückzüge zu zwingen. Er hätte dann die Be-satzungen der Festungen in Lothringen und Elsaß mit sich vereinigt und durch denüberall seit dem 6. März schon aufgebotenen Landsturm das feindliche Heer in dieallergefährlichste Lage gebracht. Zn dieser Absicht trat er am 21. Mittags, im An-gesichte des Feindes, den Marsch in den Rücken des Feindes über Vitry an. Alsaber der entschlossene Commandant dieses Platzes, der von 5000 Preussen undRussen mit 40 Kanonen besetzt war, der Oberst von Schwichoff, die Übergabeverweigerte, ging er bei Frignicourt über die Marne und zog nachSt.-Dizier; seineNachhut unter Oudinot und Sebastians welche von dem andringenden Feinde über-wältigt, Arcis am 21. Abends nach einem mörderischen Kampfe räumen mußte,folgte ihm nicht ohne Verlust in derNacht vom 22. zum 23., und erreichte am 24.Doulevent, wo sich der Landsturm von Lothringen und Hochburgund mit ihr ver-einigte, wählend Napoleon selbst, dessen Heer jetzt 60,000 M. zählte, nach Chau-mont zog und auf seinem Marsche die Zufuhr und die Eilboren der Verbündetenauffing. Aber schon hatte Schwarzenberg die Absicht des franz. Kaisers errathenund in dem Hauptquartiere zu Pougy, wo sich Alexander und Friedrich Wilhelmbefanden, den Plan gemacht, sich Vitry zu nähern, um Blücher die Hand zureichen, und sodann mit ihm vereinigt, ehe noch Napoleon zurückkommen könne,auf Paris zu marschiren. Depeschen von Beruhter an Macdonald, die Napoleons Plan entbleiten, sielen in die Hände der Verbündeten, und ein vom General Tet-tenborn aufgefangener Brief des franz. Kaisers an feine Gemahlin, der den Plandesselben ganz enthüllte, befestigte den Oberfeldherrn noch mehr in seinem Ent-schlüsse. Ungeachtet nun das Hauptheer auf seiner Verbindungslinie mit dem Ober-rheine bcrüts umgangen war, so wurde dennoch, weil die am 19. durch die ArmeedeS Prinzm von Hessen-Homburg bewirkte Einnahme von Lyon den Rücken derHauptarmce gegen die Schweiz hin sicherte, Schwarzenberg'ü Entwurf, dessenAusführung gewissermaßen schon begonnen hakte, in dem Kriegsrathe der alliirtenMonarchen am 23. gen.hmigt. Schwarzenberg bewies nämlich, unk GeneralEonrerinionSiLepicon. B». >>N. 18