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Parks (Einnähme von, 1814)
Diebitsch stimmte ihm bei, daß Napoleons ebenso kühner als kluger Marsch (ähn-lich seinem Marsche von Trient nachBaffano 1796) unter den gegenwärtigen Um-ständen ein politischer Fehler sei, den man benutzen müsse, da allen Nachrichten zu-folge in Paris eine mächtige Partei gegen Napoleon sich gebildet habe, die den PlanderAllurten begünstigen werde. Überdies hätten 209,000M. ein solchesManoeuvre,von 60,000 M. ausgeführt, nicht <u fürchten. Doch begab steh der Kaiser Franzvon Bar sur Aube rückwärts überChatillon nach Dijon , um der Südarmee näherzu sein. Unterdessen war auch die schlestsche Armee unter Blücher am 23. überRheims an die Marne herangezogen, und Schwarzenberg entwarf nunmehr aufden Höhen von Somniepuis, am 24. um 10 Uhr Morgens, die Alles entscheiden-den Anordnungen zu dem Marsche gegen Frankreichs Hauptstadt, worauf Blüchervon Ehalons über Montmirail in (Gewaltmärschen nach Meaux eilte, Schwarzen-berg aber von Ditry über Sezanne dieselbe Richtung nahm. Wintzingerode wardmit 8000 Pferden und 46 Kanonen unter Czernitscheff und Tettenborn dem Kai-ser nachgesendet, damit dieser glaube, die ganze Armee verfolge ihn. Zu spät sahsich Napoleon in seiner Erwartung, daß die Verbündeten ihm nachziehen und imLande des Aufstandes und des Mangels ihren Urtergang finden würden, völlig ge-täuscht; er selbst war jetzt von keiner Hauptstadt und von seinen Ergänzungstruppen,sowie von den zwischen der Seine und Marne stehenden Truppen abgeschnitten.Denn die Heertheile von Marmont und Mortier, welche, ungefähr 28,000Mannstark, am 22. bei Ehatcau-Thierry über die Marne gegangen waren, und jetzt,um z» Napoleon zu stoßen, von Fere-Champenoise her nach Bitry marschirten, tra-fen am 25. auf die Vorhut der Hauptarmce. Don allen Seiten angegriffen, wur-den fie völlig geschlagen und zogen sich in Unordnung nach Paris zurück, wo sie,durch die Truppen des Generals Tompans verstärkt, die Höhen von Belleville undMontmartre besetzten. Zwei Divisionen, Pactod und Amey, die, 6000 M. stark,über Montmirail von Dertus nach Vitry einen Zug mit Kriegsbedarf zu Napoleon führten, wurden an demselben 25. März von Blücher nach Fere-Ehampenoise hin-geworfen, umringt und, als sie sich durchschlagen wollten, nach der tapfersten Ge-genwehr theils vernichtet, theils gefangen. (S. d. Oberstlieut. Wieland Berichtin den „Überlieferungen", 1822, Mai.) Die Franzosen verloren in der Schlachtbei Fere-Ehampenoise 5000 M. an Todten, 10,000 an Gefangenen, 60 Kanonenu. s. w. Nun zogen die Verbündeten über Leichen und Heertrümmer hin, durcheinzelne kleine Gefechte nicht ausgehalten, gegen Paris . Blücher, dessen Vorhutbei dem Dorfe Elayc am 28. ein ziemlich heftiges Gefecht mit dem General Eom-pans bestanden hatte, erreichte Meaup noch an demselben Tage; am folgendenhatten die Monarchen und Schwarzenberg ihr Hauptquartier zu Clichy , und Blücherzu Dillepinte. An demselben 29. März verließ die Kaiserin Regenkin mit ihremSohne Pm>,§ und begab sich nach Tours. König Joseph aber federte, als Ge-nerallieut. des Kaisers und als Oberbefehlshaber der Nationalgarde, die Pariser zur nachdrücklichsten Vertheidigung auf, indem der Kaiser zum Einsähe heraneile.Auch waren auf Napoleons Anordnung die Zugänge von Paris besetzt worden.Fürst Schwarzenberg dagegen ließ einen Aufruf ausstreuen, daß Paris selbst zumFrieden von Europa die Hand bieten möchte. Allein die Waffen sollten entscheiden.30,000 M. unter Mortier, Marmont und Eompans, mit 150 Kanonen, hieltendie verschanzten Höhen von Paris in einem Halbkreise von Eharenton und Nogentan der Marne bis Neuilly an der Seine besetzt; gegen sie zogen nach rznd nach120,000 M. heran. Die Baiern unter Wrede und der Heertheil von Sacken wa-ren als Nachhut bei Meaux und Trilport stehen geblieben, um den Rücken der ver-einigte» Heere zu decken. Am 30. mit Anbruch des Tages begann der letzte Kampf.Die Franzosen versuchten den Russin die Dörfer Pontin und Romainville wiederzu entreißen ; aber nach einem hartnäck.gen Kampfe gelang es der Hauxtarmee, die