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Achter Band. O bis Q.
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Paris (Einnuhikte von, IM 4)

Höhen von Delleville zu nehmen, und Barclay de Tollv schlug das feindliche Mit-teltreffen unter dem General CompanS bei dem Dorfe Lavilette, das zuletzt PrinzWilhelm von Preußen und Woronzoff mit Sturm nahmen, während die Wür-temberger und Giulay über Neuillv an der Marne und Nogent für Marne gegenVincennes vordrangen, wo die Abtheilung des Generalmajor Prinz von Hohenlohedie Drücke von Charenton erstürmte, in deren standhafter Vertheidigung 150 Zög-linge der Veterinairschule von Alfort den Tod für das Vaterland starben. Gleich-zeitig war die schlesische Armee (Kleist, Pork und Längeren) unter Blücher überSt.-.Denis herangezogen; sie nahm sofort an dem Kampfe Theil, und General-lieutenant Längeren erstürmte Nachmittags um 8 Uhr den Montmartre. Unter-dessen hatte aber bereits der von Schwarzenberg bei Belleville an die Barrieren vonParis zurückgedrängte Marmont einen Waffenstillstand vorgeschlagen, der um 3Uhr zu Stande kam. Hierauf begaben sich um 6 Uhr Abends die Grafen Nessel-rode, Orloff und Paar nach Paris , wo die Bedingungen der Übergabe am 81. desMorgens UNI 2 Uhr abgeschlossen wurden. Die Corps von Marmont und Moniersollten um 7 Uhr aus Paris abziehen, die Feindseligkeiten aber vor 9 Uhr nicht er-neuert werden; die Stadt wurde der Großmuih der Monarchen empfohlen. Sosiel Paris, das seit 1420, wo Heinrich V. , König von England, seinen Schwie-gervater, den König von Frankreich , KarlVl., dahin zurückführte, keine fremdenTruppen in seinen Mauern gesehen hatte, zum ersten Mal in Feindes Hand. Am31. März um 11 Uhr hielten der Kaiser Alexander und der König von Preußen,an der Spitze von 36,000 M., unter dem Freudengeschrei der Menge ihren Einzugin Paris . Zugleich vernahmen sie den Ruf: Es leben die Bourbons! Hierauf er-ließ der Kaiser Alexander an demselben Tage Nachmittags um 8 Uhr eine Erklärung,daß die verbündeten Souveräne mit Napoleon nicht unterhandeln, daß sie Frank-reichs alte Grenzen unversehrt erhalten, und die Constitution, welche die franz. Na-tion sich selbst geben würde, anerkennen wollten. — Das siegreiche Heer beobach-tete in Paris die strengste Mannszucht. Der Einw. Ruhe und Sicherheit wurdedurch nichts gestört, obgleich die eingerückten Truppen erst in der Nacht zum 1.April Brot und Verpflegung erhielten. Dieser Sieg bei Paris hatte den Verbün-deten 9000 M. an Todten, darunter 187 Dfsiciere, gekostet; die Franzosen ver-loren 4000 M., ohne die Gefangenen, und 109 Kanonen. — Unterdessen warNapoleon von Doulevent am 26. plötzlich nach St.-Dizier zurückgegangen, umdem verbündeten Heere, von dem er sich verfolgt glaubte, eine Schlacht zu liefern.Da stieß LAidinot am 26. auf Wintzingerode's Vorhut unter Tettenborn und warfdiesen auf Vitry, jenen auf Bar le Duc zurück. Am 27. schloß Napoleon Vitryein; hier erfuhr er die Niederlage von Marmont und Markier und den Marschder Verbündeten nach Paris , konnte aber das Letztere nicht glauben, sondern hieltWintzingerode'ü Heerhaufen für ein Seitencorps. General Amcy hatte ihm näm-lich keine Nachricht von dem Marsche der Verbündeten gegeben oder geben können;und Napoleons Generalstab war damals nicht aus thätigen und sorgfältigen Män-nern zusammengesetzt. Statt also auf dem kürzesten Wege über Sezanne den Ver-bündeten nachzueilen, kehrte er über St.-Dizier nach Vassy zurück, und war am29., über Doulevent hinaus, bis Doukancourt für l'Aube marschirk, als er endlichNachricht aus Paris erhielt. Sogleich sandte er den General Dejean in die Haupt-stadt mir dem Befehle, Paris nicht durch eine hartnäckige Vertheidigung in Gefahrzu sehen. Doch kaum hatte er in einem koppelten Marsche über Bar sur Aube Tro-tzes erreicht, so schickte er von hier den Befehl nach Paris , sich bis auf das Äußerstezu vertheidigen. Rasch zog er nun am 30. mit seinem Heere, das auf 70,000 M.angewachsen war, aus dem linken Scineufer über Senk nach Fontainebleau . Am81. erreichte er selbst la Cour dc France und Iuvissy, 4 Stunden von Paris ,ging aber, als er die Übergabe der Hauplstadr erfuhr, nach Fontainebleau zurück,

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