länders, Brown, angelegt. Über die Gewächse daselbst stehe den „kkorturte»v!>Iiven!>i8",
Paulskirchen: die des heil. Paulus zu Rom , außerhalb der Stadtmauern,8.-Paolo knoil le »iur-i, abgebrannt am 15. Juli 1823, und die Paulskirche zuLondon , Wren's berühmtes Meisterwerk, das die prächtige gothische, 1666 beidein großen Brande zerstörte Kathedrale, welche Dugdale und Hollar beschriebenhaben, ersetzte. Die Pauls kirche zu Rom an der Wtraße nach Ostia , eineStunde von der Vtadt, in ungesunder Gegend, gehörte zu den 4 Basiliken Roms,die durch die heilige Thür ausgezeichnet sind, und zu den wichtigsten Überresten deraltchristlichen Baukunst. Sie soll ihre erste Anlage Konstantin verdankt haben,der sie aus den Wunsch des Papstes Silvester an der Stelle errichtet hätte, wo derApostel Paulus beerdigt war. Kaiser TheodostuS soll sie nach einem erweitertenPlane wieder aufgeführt haben (der Grund ihrer ersten Zerstörung wird nicht ange-geben), und folgende Päpste hätten sie vollendet, geschmückt und erhalten. Schondie Mosaiken an ihrer Außenseite, das Werk gricch. Künstler, verriethen ihrenfrühen Ursprung, sowie denn überhaupt ihre innere Ausschmückung auf Griechenhinwies, die wahrscheinlich, durch die Bildersturmunruhen vertrieben, Rom alsZuflucht erwählten. Die Menge der prächtigste» Marmorsäulen, welche die in-nern Abtheilungen dieser in Basilikenform aufgeführten Kirche trennten, die Mengeder Gemälde an den Wänden, die Mosaiken über dem Hauptbogen des Mittel-schiffs, das dem Auge offen liegende Sparrwerk (wie die Sage ging, von Cedern-holz des Libanon ), der Fußboden, von den mannigfaltigsten Marmorarten zusam-mengesetzt und für Archäologen wichtig wegen der darunter befindlichen Inschriften,für die Architekten wegen des Kreises, nach welchem M. Angelo die Zulage zurKuppel der Peterskirche machen ließ, die außerordentliche Ausdehnung der Räumeund eine 1670 zu Konstantinopel gegossene Thüre gaben dem Ganzen eine Eigen-thümlichkeit, mit der sich kaum eine zweite der Kirchen Roms messen konnte.Vorzüglich wichtig war die Reihe der Bildnisse der Päpste (253 an der Zahl), diean der innern Wand des Hauptschiffes herumlief. Für die Archäologie der Male-rei war sie immer ein sehr bcachtenSwerther Beitrag, und schon längst hatte derrömische Dolksaberglaude an sie allerlei Meinungen geknüpft, weil sie mit demBildnisse Plus VII. dermaßen geschlossen wurde, daß wenigstens so in die Augenfallend, sie nicht fortgesetzt werden konnte. Alles Dies zerstörte die Flamme einerNacht, die durch die Vernachlässigung eines Klempners, der am Dache besserte,ausgebrochen war. Selbst die Marmorsäulen sahen nur verkalkt aus dem Grausder Verwüstung hervor und waren so beschädigt, daß nur wenige für den künftigenBau zu brauchen sein möchten. Einstweilen wurden un heiligen Jahre die Rechtedieser Kirche auf 8.-el»,ui i>, i'i,,5teve,e übertragen. Die Erinnerungen lassensich nicht wieder ersetzen, die an diese Kirche von den ersten Zeiten des Christen-thums sich knüpften, weßhalb sie von allen Freunden der Kunstgeschichte wettei-fernd durchforscht, worden ist. Des Monsignore Nieola del Nicolai Werk „Dell»I!>, 5 . lli 8.-st,»!,," (Rom 1815, Fol.) galt für die genaueste Beschreibung diesesGebäudes, dessen letzte Wchicksale dlggeri („8»l!a i>>8. cli 8,-pi»olo sulla >>ati„ den „l.tk'e»i. icttcr. tli jto,n->" (1823, Heft 37) am genügendstenerzählt hat. — -Bt.-Pauls Kathedrale zu London , auf einer Höhe imNorden der Themse . Nach manchen Versuchen, das altgothische, 1666 abge-brannte Gebäude in gleicher Weise aufzuführen, sah man sich gezwungen, jedeSpur des vorigen abzutragen und der gegenwärtigen Kirche ein neues Fundamentzu geben. Am 21. Juni 1675 ward der erste Stein gelegt. In 10 Jahren wa-rm die Mauern des Chors und der Seitenflügel vollendet, ungerechnet die rundenLräulenhallen an der Nord - und Südseite. Der letzte und höchste Wtein des Ge-bäudes ward auf die Spitze der Laterne 1710 gelegt, und kurz daraufwohnten die