bekannten Cola di Rumzi), Paris und Preg. (Geistliche und weltliche Große schäl-te,I chi, lingeniein und überhäufte» ihn mit Beweise» ihres Wohlwollens, besondersKaiser Kai ! I V.. der ihm den Titel eines Pfalzgrafen verlieh und Briefe mit ihmwechselte. An ihn schrieb P. patriotische Wünsche oft mit schonungsloser Freun,',,ibuikcii; denn er lieble s. Vaterland glühend. Besonders bemühte er sich im Ein;Verständnisse mit Clemens Vl., diesen zur Vereinigung der (kneifen und Gibelinenzu vermögen. Da er frei von bindenden Ämtern blieb, so konnte er sich desto ausge-breitetere Verdienste um die Wissenschaften erwerben. Er machte durch (. Schriftten s. Gelehrsamkeit gemeinnützig und eröffnete Andern die Duelle» derselben, dieSchriften der Classiker. So zog er Cicero's „Briefe an s. freunde" aus demStaube, legte mit grossem Sammlerfleiße eine Manuscripteiisamnilung an und be-förderte mit Boccaccio das Studium der griech. Sprache in Vollen, die er selbsterst spätei' und nur unvollkommen erlernte. Darum gebührt ihm unter den Wie-derherstellern der alte» Literatur eine der ersten Stellen. Die alten Philosophen,Historiker und Dichter, so viel er bereit kannte, bakte er mit Besiegung unendlicherSchwierigkeiten, die aus dem damaligen Mangel an Hülfsguellen entsprangen,studirt; und er besaß bessere pkilosophische Einsichten, auSgebreitetere GcschichiS-kennt»,sse und einen feinern Geschmack als alle s. Zeitgenossen. Besonders zog ihndie praktische Philosopbie an. Auch suchte er in s. Schriften, die er in einer sehrlebendigen Schreibart, in Dialoge», abfaßte, Lebensweisheit zu verbreite». Hierhergebort z. B. die Schrift: „lkr I,'i>ir>l,i* utriiv-gur !<>> lunar". stiicht minder er-forschte er die alte Geschichte, vorzüglich beachtete er die alten röm. Denkmäler, fürderen Erhaltung er kräftig sprach; deßkalb begann er auch eine Sammlung von Kai-sermünzen. Die beispiellose Huldigung, die man ihm wahrend s. Lebens zollte, grün-det sich am meisten aus die alterikümsiche Gelehrtheit s. lat. Schriften. Seine hi-storischen Schufte» zeugen van großer Belesenheit. Auch schrieb er eine „Anlei-tung zu einer Reise ins gelobte Land". Zwar trägt s. Latein, in welchem er dieseWerke schrieb, die Spuren s. Zeit; aber welcher Billige wollte ihm dies nicht ver-zeihen? -strich! minder als Philosophie und Historie liebte er Poesie. Talent undStudium bildeten ihn zum Dichter. Zu Vorbildern hatte er die Asien und Neuern:Virgil und die Provcm aldichter. (Dante scheint er nicht nach s. ganze» Wendegewürdigt zu haben.) Wo ward er, selbst reich an Phantasie und gern in der Ein-samkeit schwärmend, Dichter. Seine lat. Gedichte sind zwar nicht musterhast,wie die der Alten, aber für s. Zeit vortrefflich, und erregten großes Aufsehe». Essind Eklogen, poet. Briefe und ein Heldengedicht, „Afrika ", das s. Lieblmgvkel-den Scipio feiert. Zwar ward es nicht vollendet; dock brachte es ihm den poeti-schen Lorberkranz, den er z» Rom ausdem Capikol am ersten Dstertage 1341 untergroße» Feierlichkeiten empfing. Mit Unrecht zog er es s. übriger Gedichten vor.Sem Ruf durchdrang Italien und die benachbarte» Länder. Indeß dankte er dieallgemeine Schätzung der Nachwelt vorzüglich s. italien . Gedichten (besonders von1324 — 54), durch die er s. Vorgänger, die Troubadours, bei weitem übertraf.Und was ihn bewog, in s. Muttersprache zu dichten, war ein schönes Weib, Laura(s. d ). Der feurige Jüngling war eben von der Universität Bologna nach Avignon zurückgekommen. An einem frühen Morgen der Charwoche (6. April 1324) ginger, s. Gewohnheit nach, in die Kirche der h. Clara, zu beten. Da erschien auchvoll jugendlicher Anmuth und Würde, in gleicher Absicht, Donna Laura. IhridealischeS Wesen entzückte ihn. Sein ganzes Wesen ward ergriffen von der glü-hendsten Liebe, welche um so mehr zunahm, da er in der Folge nicht allein an Lau-ras Gestalt hing , sondern auch ihr Geist ihn fesselte. Laura war auch ihm gewo-gen, weil sie s. Werth, s. Treue und s. Huldigungen zu schätzen wußte. (Aber nievergab sie ihrer Würde und Keuschheit etwas. Wie hielt ihn stets in s. Schranken;nur dann, wenn Mitleid mit s. Sehnsucht sie ergriff, konnte sie ihm ein freuich-
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