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meisten geachtet. Sie zeichnen sich durch den kleinen wohlgebildeten Kopf, durchden langen, aber schön gebogenen Hals, durch die dünne Mähne und den schlankenKörper aus, und sind von mittler Größe. Aus diese folgen die spanische» Pferde.Sie haben einen großen Kopf, etwas lange Ohren, breite Brust, rundes Kreuz,einen stoßen und kühnen Gang, und sind mchrentheffs schwarz und an der Stirnweiß. Hiernächst folgt die eng'. Race. (S. Engl. Pferde u. Wettrennen.)Nach den engl.Pferden pflegt man die neapolitanischen und veneliauischcn zu setzen.Die erster» zeichnen sich besonders durch starken vollkommenen Wuchs, durch einengroßen und dicken Kopf und durch stolzen Anstand aus, weshalb sie sich gut zu Pa-rade- und Kutschpferden eignen. Dabei aber sind sie unbändig, uugelcbrig und bos-haft. Don den übrigen europ. Pferden sind die aus der Ukraine , die Polacken, diedänischen, holsteinischen, sriesländischen und mecklenburgischen merkwürdig; dochstehen sie den angeführten Racen nach. In Hinsicht des Gebrauchs theilt man diePferde in Reit-, Kutsch- und Arbeitspferde. Zu erstem mmmt man die vorzüg-lichsten; hfj he,, letzter« sind Gesundheit und Stärke die Haupteigenschasten. Be-sondere Berücksichtigung ersodert das Alter eines Pferdes, welches man am sicher-sten aus der Beschaffenheit der Zähne erkennt; doch reicht duses Mittel nicht überdas 10. Jahr hinaus. Brauchbar bleibt das Pferd ungefähr bis zu seinem 20.Jahre, wobei jedoch auf die Behandlungsart viel ankommt. Sein natürlichesAlter ist auf das Doppelte anzuschlagen. Was die Abbildungen der Pferde anlangt,so ist uns als ein Muster der herrliche Pferdekopf, welcher zu der Gruppe der Nachtauf dem östl.Giebel des Parthenons gehörte, aus dem Alterthum übrig (jetzt in derElginSfannnlung). In der Pferdedarstellung sind linker den neuern Künstlern aus-gezeichnet Pforr, Heß, Klein, Adam, deren Studie» in radirte» Blättern eben-falls »achahmungswerth sind. (Vgl. „'Abbildungen sämiml. Pferderacen", vonRud. Kuntz, m. naturhistor. Beschreib, von E. d'Ältou; Karlsruhe 1821, 5 Lüff.,O.uerfvl.); F. v. d. Briucken, „Bemerkungen über die engl. Pferde und die Pferde-zucht im Allgemeinen" (mit 1 Abbild., Weimar 1821).
P fingsten (vom griech. Pentekoste, der 50.), das auf den 50. Tag nachOstern fallende und daher bewegliche Fest der AuSgießung des heil. Geistes über dieJünger Jesu, welches zu de« hohen christlichen Festen gekört. Die schon im 3.Jahrh, aufgekommene Feier dieses Festes wurde 305 auf der Kirchenversammlungzu Elvira in Spanien festgesetzt.
Psinzing (Melchior), s. Theurdank.
Pflanzen, alle Gewächse, von dem höchsten Baume bis zum geringstenSchimmel, deren Inbegriff das Pflanzenreich, die Wissenschaft aber, welche sichmit dem Pflanzenreiche beschäftigt, Botanik (s. d.) heißt. Gewöhnlich defi-nirt man die Pflanzen als organisirte Körper ohne willkürliche Bewegung. Siebestehen, wie alle organisirte Körper, aus festen und flüssige» Theile». Zu jenenrechnet man das Zellgewebe, die verschiedenen Gefäße, die Fibern und dasMark (s. dd.)z zu diesen die im Pflanzenkörper befindlichen Flüssigkeiten und dieÄfft. Die Gefäße sind Saft- oder Lustgesäße. Letztere enthalten Luft, die Saft-gefäße aber die Flüssigkeiten, durch deren Bearbeitung das Wachsthum der Pflan-zen bewirkt wird. Einige führen den aufgenommenen und aus eine gewisse Art be-arbeiteten Saft den äußern Theilen zu, und werden zuführende, andre schaffen un-nütze Säfte aus dem Pflanzenkörper heraus, und werden abführende Gesäße ge-nannt. Die zuführenden Gefäße sind entweder Spiral- oder Nahrungsgefaße;die abführenden sind theils die Markgefäße, theils die Wassergefüße der Oberhaut.Außerdem gibt es »och gewisse Nebcngefäße, wahrscheinlich von ähnlicher Bestim-mung. Die zuführenden Gefäße liege» bald dicht unter der Haut, bald etwastiefer unter dem Zellgewebe, und laufe» zuweilen in das Mark. Die abführendenhingegen laufen fast nur innerhalb des Zellgewebes und des Marks fort und neh-
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