Nur
Pflanzen
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i»e ^,?^r Mitwirkung des Sonnenlichts zeigt sich diese Erscheinung; bloße Wär-suche A dazu hin. Die über das Athmen der Pflanzen angestellten Ver-zu sehr verschiedenen Meinungen geführt. Ingenhouß glaubt, daßEchlen im Sonnenlichts Sauerstoff, des Nachts hingegen StickgaS und
ihrew^- ^ieS Gas aushauchen. Nach Scnebier geben gesunde Pflanzen undd^un Eer bei Nacht gar keine Luft von sich; dasselbe fand Spallanzani . Acker-ßsff x^Z^en behauptet, daß die Pflanzen ebenso gut wie die Thiere den Grund-^ Lebenslust (Sauerstoff) einsaugen und Kohlensäure von sich geben müssen,auch allein luftförmige Stoffe hauchen die Pflanzen aus, sondern es steigentchch.,!^ ihnen Feuchtigkeiten in Dünsten auf, deren Masse im Ganzen sehr be-N' Man gibt an, daß ein Baum von mittlerer Größe täglich 30 Pfund"ku^^iten ausdünstet. — Was den Geruch der Pflanzen betrifft, so zeigen d.e^er a, «"^schritte der Chemie, daß die Grundlage desselben nicht (wie man vondie uüchkigen, ausdehnbaren, fast unwägbaren, völlig unsichtbaren und nur aufher g„Msue,ven wirkenden Substanz hätte glauben sollen) gasartig sei, und da-Fl>u,x^7 "'cht zu den nähern Bestandtheilen der Pflanzen gerechnet werden dürfe,derg zejgw dasNichtdaftin eines eignen Riechstoffs. Riechbarkcit ist den Kör-^her wesentlich wie die Schwere, sie richtet sich aber nach der Flüchtigkeit;!^eii,t ^ süchtigsten Körper am stärksten riechen. Der Geschmack der Pflanzennuf Verhältnisse der Grundstoffe und auf dem Grade der Wärme zu^iite»>' dem eine Pflanze ausgesetzt ist, wobei jedoch auch das Sonnenlicht be-üiitwü'kt. Von der Farbe der Pflanzen gilt Dasselbe, was von ihrem Ge-e morden. Schon Aristoteles bemerkte, daß die Pflanzen durch das
suche A'cht gefärbt würden. Ray, Bonnet, Senebier u. A. stellten mehre Ver-^ier Hinsicht an. Senebier fand, daß grüne Blätter, die man mit der^^nze an einen dunkeln Ort stellte, erst auf der Oberfläche gelb und danna,^den, dagegen junge im Dunkeln erzogene Pflanzen, die er nach und nach^chie, aus dem Weißen ins Gelbe übergingen, immer dunkelgelberE dann nach und nach grüne Punkte zeigten, welche sich vermehrten und
ol>rl>b "Eeten, daß nach einiger Zeit die vorher weißen Theile eine völlig grünedey ^nahmen. An den im Dunkeln erzogenen Blüthen ist die Veränderungiüche a??' "ur gering. Den Einfluß der Wärme dabei hat Bonnet durch Ber-P^ieich aber „ach van Mons und Vasalli wirken Lampen- und MondlichtAn ssdf Weift. Die Ursache dieser merkwürdigen Erscheinung ist jetzt bekannt.
daß die übersaure Kochsalzsäure die Farbe der Pflanzen verändert.^ochegl.Aiioff verbindet ^ mit der Substanz der Pflanzen, und die übersaureA- verändert sich in Salzsäure. Hierdurch wird die grüne Farbe zer-
Tg, Pflanze zeigt sich bald geck, bald weiß. Die Pflanzen werden durchiA vereAsi^ den sie einathmen, Heller; dunkler aber, wenn sie ihn verlieren,b ^rsch^dene Verhältniß Sauerstoffs zu ihren übrigen Bestandtheilen gibt-pff 3>bt Abstufungen und Schattirungen. Die Sättigung mit Sauer-^ oie^gelbe und weiße Farbe. Wird aber eine mit Sauerstoff gesättigtedies" ^vnnenkichte ausgesetzt, so verbindet sich der Lichtsioff mit dem Sauer-!>K "ü de, ^ entweicht, und die Pflanze erhält ihre grüneFarbe wieder. Übrigens" ^8arb o^rbestoff im Zellgewebe seinen Sitz zu haben; dieOberhaut hingegen istll Die ^ ^ ^ diesen Eigenschaften noch die Wärme komme, ist zweifelhaft.
Analyse der Pflanzen zeigt, daß alle vegetabilische Sub-ll^^ieden^« Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff bestehen. ^Jhr
iij^n Verhältniß begründet die Verschiedenheit der vegetabilischen Lub-^sihten ^'"?"der. Von diesen, aus den 3 genannten Grundstoffen zusam-O den s hat die Chemie bis jetzt folgendcwon einander unterschje-
^tractivstoff oder ausziehbaren Theil; 2) den Schleim oder Gummi;
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