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Achter Band. O bis Q.
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oder sil^

452 Pflanzen

8) den Zuckerstoff; 4) das wesentliche Salz oder die Säure; 5) das fette -Öl; 8) das flüchtige oder wesentliche Öl; 1) den Campher; 8> das Hlirz, e ^Balsam; 10) das Gummiharz; 11) das elastische Gummi oder Harz; ^Stärke oder das Stärkemehl; 13) den Gluten oder Kleber; 11) das Hdi» ^den fibrösen Theil; 15) den Gerbestoff oder Tannin. Mehre dieser Sumsind der Umbildung in einander fähig. So geht der unschmackhafte Vch ^Zucker oder Säure über. Diese Umwandlungen geschehen durch Feuer, rrsLuft, Säuren, Alkalien, welche mehr oder weniger das Gleichgewicht der ^ ^

stoffe ändern. Auf diese Art wechseln die nähern Bestandtheile der ust

ohne Unterlaß ihren Geschmack, ihre Farbe, Consistenz und Geruch mittelsthörlicher Veränderungen in dem Gleichgewichte und Verhältnisse ihrer ^ ^

stoffe. Die Bildung der verschiedenen Substanzen in den Gewächsen ist,ssl perFolge wahrer chemischer Operationen, welche man vom Keimen bis zurFrucht verfolgen kann. Zu bestimmen, wie die genannten ursprünglichenstoffe durch Licht und Wärme absorbirt und unter einander durch den vegetablOrganismus so verbunden werden, daß sie die verschiedenen Materien eG^-aus welchen die Pflanzen zusammengesetzt sind, und welche sich bei ihrer letzte"lyse wieder in jene Grundstoffe auflösen: das ist das Problem der Veget"dessen Lösung den Mittelpunkt ausmacht, in welchem die Untersuchungen dermiker zusammentreffen müssen. Die Art und Weise, wie die Pflanzen wa,std. h. wie die sie nährenden Theile in das Wesen der Pflanzen übergehen, ^angegeben: das Wasser und der Kohlenstoff lösen sich in ihre Bestandthei"gehen neue Verbindungen ein und bilden so die festen Theile der Pflanzen.Wasserstoff verläßt daher den Sauerstoff, um sich mit dem Kohlenstoffe zu ^,stojsden, woraus Öl, Harz u. dgl. entstehen. Zugleich entwickelt sich der SaZ'aus dem Wasser und der Kohlensäure, und geht in Verbindung mit dem Lieh ' ^Wärmestoffe als Sauerstoffgas weg. Durch diese Stoffe geschieht nunVermehrung der Pflanzenfibern oder das eigentliche Wachsthum selbst, "wir die Art und Weise nicht völlig einsehen. Über die Befruchtung, die dawbundene Fortpflanzung der Gewächse, sowie über die BefruchtungswerkzeU^^-Befruchtung. Bei den mehrsten Pflanzen sind beide GeschlechterBlume vereinigt, bei wenigen sind sie getrennt. Jene nennt man, wiewo»uneigentlich, Zwitterblumen, diese männliche oder weibliche. Die beidenstehen entweder auf einem oder auf zwei verschiedenen Stämmen. Bei denannten Zwitterblüthen geht die Befruchtung am leichtesten von statten; " chflstwo Ein Stamm männliche und weibliche Blüthen trägt, hat sie keine st"Schwierigkeit; da aber, wo beiderlei Blüthen völlig getrennt sind, und ^r,Stamm nur männliche, der andre nur wd.-bliche Blüthen trägt, erfolgk lwenn beide Geschlechter nahe genug stehen," daß der Samenstaub der ma ^1-Blüthen den weiblichen vom Winde oder durch Insekten zugeführt werdeAußerdem fällt der Fruchtkeim entweder ab, öderer bildet sich zwar zu be°

die aber des Keimens nicht fähig ist. Auf den Zeugungstheilen der psie"!'ruht die von Linnö gemachte Eintheilung derselben, oder das SepUfss'^grck(S. Botanik.) Er theilte alle Gewächse in 24 Classen. Die 23 erste" ^ pSfen die Pflanzen mit sichtbaren Blüthen, die Phanerogamen. Davo"

13 ersten nach der Zahl der Staubgefäße oder männlichen Befruchtung^ ^ ^benannt und heißen: 1) älonaüürla mit 1 Staubgefäße; 2) l>>-"n>>"

3) '1'iianüria mit 3; 4) 'ckeliandria mit 4; 5) pantanllria mit 5; e ihiltrra mit 6; 1) Ilepwnclrl» mit 7; 8) Oclanelria mit 8; 9)

9; 10) Oeaaiiclria mit 10; 11) vockecanärla mit 12— 19; ^.„^pjese" ,,mit 20; 13) ttolyanstria mit mehr als 20 Staubgefäßen. In aueClassen werden die Ordnungen fUnterabtheilungeiH nach der Zahl der