Pflanzen 455
Geschlechtstheile, d. h. der Staubweg«, bestimmt, z. B. !1Ie>i>o»rni-,. niil 1Staubwege; Di^ina, mit 2 Sraubwege»; 't'ii^in-,, 4V-ti!>g'iiiu u. s. w.Die 14. und 15. Classe werden nicht blaß nach der Zahl, sonder» mehr nach derverschiedene» Lage der Staubfäden bestimmt. Sie heißen: 14) 1)1H,>?>»>»,zweimächtige, i» deren Bleichen allemal 4 Staubgefäße sind, deren 2 längere(gleichsam mächtigere) Staubfäden haben; 15) 4 etnnlvinnniu. vwrmächlige,in deren Blüthen allemal 6 Staubgefäße befindlich, deren 4 mit länger» Staubfä-den versehe» sind. Jede dieser beiden Classen enthält nur 2 Ordnungen, welche inder 11. danach bestimmt werden, ob der Same in der Samenkapsel offen da liegt(Oviiinosjii-rlnni), oder ob er bedeckt ist (^I,glcun>ei»>>.'>); in der 15. aber nachder Form der Samenbehältniffe, welche entweder Schotchen (5ilw»l<>s->) oderSchoten (.''»Uchn,>v>) sind. Bei der 16., 17. und 18. Classe liegen die Staubge-fäße der Zahl der Haufen nach, in welcben sie vereinigt sind, zum Grunde; 16)-loiniüelchnn. einbrüdrige, wenn die Staubgefäße in einem Haufen; 17)1)1-1-cl<.'ll>l,i,i, zweibrüdrige, wenn sie in 2Haufen beisammen stehen; 18) LiHinlel-j>l>i.'>, vielbrüdrige. Die Ordnungen werden in diesen Classen nach der Zahl dereinzelnen Staubgefäße bestinnnt: inonarxli n> , >lwi»1i 'n>, irlandel« u. s. w.19) dHn^nk-'ni, zusammengewachsene. Fast alle hierber gehörige Blumen sindaus einer Menge Blümchen auf einem gemeinschaftlichen Blumenboten zusam-mengesetzt. Diese Classe hat 6 Ordnungen: u) j'iPw>„>i.i -,cc,nuIls, wenn diezusammengesetzte Blume aus lauter Awitterblümchen besteht; I>) ?c>l-g-i»>iu sn-sieril» 1 . wenn in einer zusammengesetzten Blume sowol fruchtbare weibliche, alsZwitterblüthcn sind; n) l'ulv^-ii»ia kru^iiane-,. wenn in einer zusammengesetz-ten Blume sich zwar Zwitter- und weibliche Blümchen beisammcnfinden, erstereaber nur fruchtbar und samenbi-ingend sind; ,!) I'iüvu.-iinni ncre^m , wo derumgekehrte Fall stattfindet, indem die Zwittcrblümchen keine wahren Narben ha-ben, und folglich die weiblichen Blümchen allein, nachdem sie durch die -Ltaub-beutel in den Zwitterblümchen befruchtet worden, Samen tragen; e) l'ol^-nnn,skigik^un,, wenn die Blümchen, woraus die zusammengesetzte Blume besteht,von einander durch besondere Kelche abgesondert sind; l) äIo>io>;a,nn>. einehigc,die keine zusammengesetzte, sondern einfache Blumen haben, in welchen dieStaubbeutel verwachsen sind. 20) (Hunnsilria, weidet inännige oder eifersüch-tige, in deren Blüthen die männlichen und weiblichen BefruchtungSwerkzcugein einander verwachsen sind. Die Ordnungen werden nach der Zahl der Staub-gefäße bestimmt: >1c»>!i„,!>>.->, Oi.inilii.i «-in. 21) älonoeai.-i, einhäusige, wo
die Geschlechter getrennt, doch auf einem Stamme befindlich sind. Die Ordnun-gen werden nicht nur nach der Zahl der Staubgefäße bestimmt, sonder» es gibtauch älnnnilelpbla, 8v»gin>n>nu und (!rn.i»<>> >e> unter den einhäusigen. Bei letz-ter» ist ein unvollkommener Stempel in den männlichen Blüthen vorhanden, wor-auf die Staubgefäße stehen. 22) Dn-ieoi-i, zweihäusige oder Gewächse mit ganzgetrennten Geschlechtern, d. b. bei denen auf einem Stamme bloß männlicbe, aufeinem andern bloß weibliche Blüthen sind. Die Ordnungen sind wie bei der 21.Classe. 23 > l'olv^iml-', Gewächse mit vermengten Geschlechtern, d. h. es sindZwitterblumen nicht nur mit weiblichen oder männlichen, sondern auch mit beidenzugleich bei einer Pflanzengattung verbunden. Die 3 Ordnungen dieser Classeheißen: Isnnnec,:». llioecla und Oineeia, je nachdem die Vermengung auf 1,2 oder 3 Stämmen stattfindet. 24) sHvgwg.-iinü,. Zn diese Classe setzte Lmm:alle Gewächse, bei denen er keine Befruchtungswerkzeuge fand, die zumTheil spä-ter entdeckt worden sind, die aber auch da, wo man sie nicht kennt, gewiß nichtfehlen. Sie enthält 4 Ordnungen, nämlich: Farrnkräuter, Moose, Flechtenund Schwämme. Die Palmen, deren Geschlechtstheile Linne nicht zu bestimmenvermochte, und die er deßhalb in einem Anhange beschrieb, sind jetzt in die Classe»,