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Philipps Philo
Verlesen der Evangelien, tauft Kinder und zugelaufene Profelyten, besucht Kranke,begrabt die Leichen, hört Beichte und legt Büßunaen auf. Die Absolution glaubensie innerlich unmittelbar von Gott zu erhalten. Eid und Kriegsdienste verweigernsie; den Märtyrerkod für die Eigenheiten ihre-Sekt,»glauben? holren sie noch fürVerdienstlich, sind aber von frühern Schwärmereien ihrer Sekte, besonder? vomSelbstverbrenncn, da Niemand sie verfolgt, ganz zurückgekommen. Alle Heiligembilden holen sie sich von Glaubensgenossen in Riga , ,da sie die neuen verwerfen.Schulen haben sie nicht; Kinder lernen nur von ihren Altern lesen, li Irrigen? lebensie in großer Unwissenheit, verhalten sich mäßig, wirthschaftlich, orbeitlam undal? ruhige Uiuerlhane». Vgl. „Neue berlin. Monaksschr.", 1199, Juni. 31.
Philipps (S» Richard), Biichhäiidler, Schriftsteller lind erster Heraus-geber des „»<>>,ilil^ ,uup,/>»>!", geb. zu London 1168. ward von seinem Dheim,einem reichen Brauer in Soho , erzogen. Neigung zur Mathematik u. Natm lehr,bewog ihn, sich ganz der Literatur zu widmen. Er errichtete 119» in Leicester eineBuchhandlung und gab ein Tageblatt heran?; 1193 ward er wegen Herausgabevon Thom. Payne's ,,llchl,i> >>i „,eu" verhaftet; seine Druckerei und Buchlader,ginge» im Feuer aus; er stellte jedoch bald sein Geschäft wieder her und eniwars denPlan zu dem „>1vnlI>Iv ,n!,x.,r>nv", das er bis zum 52. Bde. selbst leitete. 1801wählte man ihn zum Sheriff von London ; die Minister suchten ihn zu gewiin en,indem sie ihm die Knightswürde geben ließen, daher er sich Sir schreibt; allein erblieb Whig. Unter mehren Schriften von ihm nennen wir die „l'o„<u.>i !,,,<> eluii, ^,,l' jnii, n" (1811, in? Franz., Ital., Span. und Portug. übersetzt und in Amerika nachgedruckt). Seit einigen Zähren hat er El> menkarbüchcr für die Erziehung nocheiner verbesserten Methode herausgegeben. In seiner Lebensweise ist er Pythago-räer und hat von Jugend auf sich aller Fleischspeise einhalten.
Philister (Philistäer), ein wahrscheinlich ägvptischer Dolksstamm, vonwelchem Palästina, vorher Kanaan , den Namen erhielt, und welcher in den süd-westlichen Ebenen desselben an der Seeküste wohnte. Sie waren stet? im Kampfemit den Israeliien und nnterjochlen sie nach Iosra's Tode auf einige Zeit. Inder Studentensprache heißt Philister ein gemeiner Spießbürger oder spießbürger-lich gesinnter Mensch.
Phillip ?(Charles), eini, land.Sachwalter und Aerichksredner, geb. 1188zu Sligo inConnaught, nicht weit von dei Hemiaih desDicktersGoldsmuh, dessenentfernter Verwandter er ist, siudirte im llinilv eoüegr. inDublm, widmete sichder Rechtsgelehrsamkeit in dem äli,l,l!v i, ,„ss, in London und wurde Sachwalterbei den irländ., in der Folge auch bei den cngl. Gerichtshöfen. Er zog ziierii dieAufmerksamkeit des Publieum? i» dem Processe Guthrie gegen Skn ne aus sich, woseine Gegenpartei des Ehebruchs überführt wurde. P. besitzt ein vorzüglichesRednertalent, man drängt sich, ihn zu hören, und seine Praxis ist bedeutend.Freilich trifft man hier und da in seinen Reden die blumenreichen, üppigen Aus-wüchse an, welche man den irländ. Sachwaltern Schuld gibt, und welche der n inereGeschmack engl. Gerichtsi ebner mißbilligt. Er hat seine vorzüglichsten Gerichts« e-den in einenBand gesammelt. Seine „lleoüt,>>-»>>»>,<» < ,,>>->>>" und ..^ni-i-ineii, >>l laich clex,nonoo" sind wohl aufgeiiommen worden. Er ist auch Vortheil-haft als Dichter bekannt; sein Gedicht ,/I h>- e,n, i.>i,t ch<" ist 5 M. l ausgelegtworden. eeoi-iolxti.xi^ >,k brin" faiiden ebenfalls viele Freunde. Auf She-
ritan'sTod schrieb er eine Monodie, „Garland" betuelt. d>e roll riefen Gefühls ist.
Philo, ein gelehrter jüdischer Schrfftstelsir nn 1. Iabrb. nach Chr., unterder Regierung des Kaisers Caligula . Er war einig, Iabre v. Cbi. zu Alerandi >ageb., erhielt daselbst Erziehung und Untenicht und zeichiiete sich bald durch hiiieFortschritt« in der Beredtsamkeit, Philosophie uiid Kenmiiiß der heil, S chrifienaus.Dkit den Schriften Plako'o, dessen Philosophie damals in Alepaudria nn höchsten