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Achter Band. O bis Q.
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Philologie (Begriff der)

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siüF. ^ ganzen Umfange. Den Verrath der vollständigen und in Bruch»hierk ^"thaltenen Schriften der Griechen und Römer, mit Ausschluß der nichtZahl d hörenden Kirchenvater, berechnet Wolf auf 1600, wovon die Gesammt-ten link wenig über ein Viertel beträgt, und worunter viele Hauptschrif-

der alten Bildung und nachher der einstigen die bestimmtestendie mMen Zugeben haben. Alle diese Wissenschaften und Kenntnisse nun bildendvrck n! < mithin ein Inbegriff mehrer Wissenschaften und Kenntnisse ist,

Aefake ^ das class. Alterthum in seinen schriftlichen GeisieSwerken lebendig auf-^rchuin ^kannt werden soll. Da sich nun in diesen Werken der Geist des Al-am reinsten abspiegelt, so haben die neuern Bearbeiter dieser Wissen-beg^^^Die, welche (wie Wolf, Ast, Creuzer) ihre Schilderung entworfen ha-^kertk^ ^^^lögie selbst überhaupt das Studium oder die Wissenschaft des class.Und einem gesammte» wissenschaftlichen und künstlerischen, öffentlichen

den "^rlichen Leben genannt. Hülfswissenschasten der Philologie wer-theile Wechselwirkung aller Theile der Alterthumswissenschaft, alle übrigePhie fg I Achtern sein, mithin ») alte Erdkunde, welche Wolf in mythische Geogra-dbgwAch ftranvgraphie) und historische Geographie, nebst Thorogt aphie und To-selbst ^H'^intheilt; b) die allgemeine Geschichte der Völkerschaften des Alterthumshier' Chronologie und historischer Kritik als deren Hülfsmitteln; H die sich»dwAAstßenden griechischen und römischen Antiquitäten (s. Alterthümer),^lvlx^M'chte der einzelnen Zustände, Verfassung und Sitten der vornehmstender^'echenlandS und der Römer; c>) Mythologie, oder religiöse Sagenkundeund Römer; e) Geschichte der Philosophie und der übrigen Wissen-der,^ ^Griechen und Römer; k) Geschichte der Kunst des Alterthums undauch dje Künste insbesondere, mit Einschluß der Poesie; g) Archäologie, wozuÄezi^ ^p'Mphik oder Inschriftenkunde beider Völker end die Münzkunde inendlich-^3..auf dieselben gehört; I>) Geschichte der Alr.rthumswissenschaft; undder altcn ^^^ik (insbesondere Poetik) und philosophische Kritik zur Würdigungdie Phj^.^sd^iftsieller. Allein nicht durch den Umfang der Wissenschaften, welcheUvthH ° ,°3>e unter sich enthält, sondern durch die Verbindung derselben zu einem^>rd der und wahrhaft menschlichen Zwecke, und durch diesen Zweck selbst«weck der der Philologie und deren Würde erst vollständig bestimmt. Deruuf. Iv Philologie geht aber in dem Zwecke der Alterthumswissenschaft überhauptUns A ist, nach Wolf, der Inbegriff der Kenntnisse und Nachrichten, die", Handlungen und Schicksalen, mit dem politischen, gelehrten und

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Zustande der Griechen und Römer, mit ihrer Bildung, ihren Sprachen,

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bn s'^Wissenschaften, Sitten, Religionen, Nationalcharakteren undDenk-^cheg bauntmachen, daß wir geschickt werden, die von ihnen auf unö gekom-Der« > ^ ^rmdlich ZU verstehen, und mit Einsicht in ihren Inhalt und Geist,Und des h euwärtigung des alterkhüwlichen Lebens und Vergleichung des späternaußer, VvrmZu genießen. Niedere und untergeordnete Zwecke sind daher,Arten m Zu erlangen, oder duich alte Sprachkenntniß den Titel des Ge-od/r^^"' welches man oft durch die Phrase ausdrückt: „Ein guterr off und ^"keiner werden", gewisse andre Wissenschaften in Beziehung aufAsgj, insben!^ dadurch zu erweitern und zu verbessern, welchen Nuhen die Phi-twdet starr m Theologie und Jurisprudenz leistet. Ein höherer Zweck

jMnstcr, D->nö" , ^ Studium der alten Sprachen und Schriften, welche als die."^achtet wirk,"'" Mistes auch auf unsere Bildung einwirken, für sich selbstHöchste, 'jungen des Denkens", sagt Wolf sehr schön, „an Sprachen,krenw^ ^ , u^ufsie, was im Menschen liegt, zusammenfassen, vornehm-zum g?cich^.,«?^.V^äifnen Las Feld aller absiracten Untersuchungen und rei-^ uren über die Zntellcctualitüt. Die zweckmäßigste Behandlung