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Piemontesischc Revolution
Santa-Rosa, vom Generalstabe, den Hauptmann Grafen von Lisio und andreVlitgl-eter des sogen, italischen Bunde?. Sie halten die Olbstcht, den Prinzenvon Ear-gnan zu ihiem Oberhai-vie ;u wählen, weil er, wie sie bihaupieten, ,,einengrosien Eifer für die italienische Sache zeigte und seil der Revolution von Neapel mitdem bedanken vmzug.hm schien, der aroß.'Mann des neuen Ila'ienS zu werten".Nach ihrer Behauptung soll er sogar den Annag am 6. Mä>z angenomm n, am7. abgelehnt und am8.wiederum s.Einwilligung zit derR volut on ae eben haben.Diese blvch am 10. zuFossano, Toriona und /ssessmdria unter verschiedenen Re-gimentern aus. Die Verschworenen hatten die gemeinen Soldaten durch das Ge-rücht: Ostreich verlanae die Entlassung des Naiionalheeres und wolle Pi-wvntSHai-pifestungen mit s. Truppen besetzen, für ihre Absichten gewonnen. In Ales-sandria rief der Eapüain Gras Pal» a, an der Spitze des Regiments Genua , dieEonstitution aus. Ihm folgten der Draqonercapitain R tt.r Baroris und derLieutenant Graf Bianco, dann der Oberstkieut. Ritter Ansaldi, nebst einigenHunte, t-F-d.rati. Jlnlaldi führte den Vorsitz in einer Junta, die im Namen der„Königreichs Italien' hantelte. S.itdem blieb Alexandria der Feuerherd der Re-volution. Zwar widersprach der Konig sofort jenem Gerüchte, duich dos man dieSoldaten geaen Ostre.ch a, fg wiegelt h«ne. Allein schon am I I. borte man inTurin de» Ruf der Empörung: „Es leb- der Könia und d'e spanischeEonst-tution!"Capitain Ferrero gab das Zeichnen an derSp tze e»cs kleinen Haufme von So'da-ten und Studenten. Das Volk blieb ruhig; ein Theil der Besatzung ward gegendie Aufrührer geführt, that aber nichts, und Ferre' 0 zoa ungehindert noch Jllessan-dria. Am 12. foterk, eine kömgl. Kundmachung Gehorsain und Ruhe: ,DerMonarch könne und werde nichts bewilligen, was die Besetzung Pi montS durchfremde Truppen zur Fol e haben müßte". Dessenungeachtet öffneten einige Ofst-ciere an den s. Taoe den Federari und Studenten die Eüadelle von Turin . Nunerst stimmte da? Volk in den Ruf mit ein : „Es lebe der König; es lebe die spani-sche Eonstitukion; Krieg den Östre-chern!" Darauf legte König Victor Emanuel,treu seinem den Verbündeten gegebenen Worte (der Minister Graf S.-Marzanowar eben vcm Eongresse zu Laibach (s. d) angekommen), am 13. kB Krone nie-der und ernannte, in Abwesenheit des Thronfolaers, sein-S Bruders Fel-p, Her-zogs von Genevois, der zuModena sich befand, den Prinzen Karl Albert vonEa-riqnan zum Regenten. Sämmtliche Minister nahm-n ihre Entlassung. DieStaatsgefangenen wurden in Fre heil gesetzt, und die Eaibonaria tnumphirte anallen Orten, nur nicht in Nizza, wohin sich Victor Emanuel begab, und in Sa-voyen. D>r Regent sah sich daher schon am 13. Ab nts, auf daS Verlangen derAbgeordneten von Turin , genöthigt, obwol mit Voib-Hall der kömgl. Zustim-mung, die Annahme der spanisch.» Eonstiiution zu erk'ai'tN. Er beschwor sie am14., jedoch mit Beibehaltung der bisherigen E>bfo'geordnung und der Duldungandrer Rel'gionen, nebst den von einem Nassonalparlament und dem König nochzu treffenden Abänderungen. Zugleich ernannte er ein neues Ministerium und am16. eine oberste Junta. Mit der Ruhe ward auch die alt Nationalfarbe wieder-hergestellt. In Novara u. a. a. Orten nahm nie» die spanische Verfassung ungernan; insb-sontere blieb ganz Savoven der Revolution gewissermaßen fremd. Da-gegen fand der Aufstand der Piemonteser viel Theilnahme in der Lombardei , undmehre junge Leute vcn Mailand und'Pavia eilten nach A>- xankria und Turin . In-deß hakte schon am 14. der Kaiser von Östreich zu Laibach die Aufstellung einesHeeres an den Grenzen von Piemcnr befohlen, und Alexander ließ 80,000 Russenaus Volbynien nach Italien marschiren, die aber bei der raschen Entscheidung nurbis Galizien vorrücken. Darauf erklärte der Herzog von Genevois zu Modena am 16. Alles für ungültig, was seit derAbdankung s. Bruders geschehen sei, undstellte den Grafen Salier! tella Torre, Gouverneur von Novara , an die Spitze
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