588 Plan Planeten
gibt, was sich mw bann sicher erweisen läßt, wenn die Bedingungen der eignen Er-findung ihm mangeln, und die fremde Forn, zugleich angewendet worden ist. S>.Eh Nodier's ,,Huc5li0i>>i clc litte,!,luie legal«- bin Plagiat. (lc >a,,ups>oülil>iiWallte,,«.», «les »u>>e>el,eeie» g»i oi>l ra;>p«,rt ane livre»" (2. A-, PariS 1828).
Plan. Jedes menschliche Werk, welcbes einen gewissen Umfang hat undauf einen gewissen Werth Anspruch macht, will nach einem bestimmten Begriffeangeordnet sein. Diese Anordnung und Bestimmung der Theile eines Werks,welche aus d ssen Zwecke hervorgehen muß, nennt man, insofern sie diesem Werkezum Grunde liegt oder gelegt werden soll, den Plan. Jedes Werk von einiger Be-deutung mußt aber planmäßig sein. Und dadurch unterscheidet es sich von der ver-worrenen Hervorbringung, welche der Zufall bestimmt. Aber damit ist nicht gefedert,daß der Plan überall von dem Werke abgesondert und vor demselben ausgearbeitetsein, noch weniger, daß er an dem Werke sichtbar hervortreten müsse. Das Erstereist darum nicht nöthig, weil Der, welcher das Werk hervorbringt, den Plan auch inseinem Geiste vor oh,r mit der Ausführung des Werks ausbilden kann. Nur istes bei Werken, welche im Raume sichtbar dargestellt werden und eine gewisse Dauerfoderm wo also Grundfehler ebenfalls Dauer erhalten, und schwer, oft gar nicht zuVerbessern sind (wie z. B. bei einem Gebäude, einem Frescogemälde), mehr nochals bei Werken, welche nur in die Zeit fallen, bei diesen aber, in Ermangelung ener-gischer Geisteskraft, ebenfalls sehr rathsam und fast unumgänglich, einen besondernPlan zu verzeichnen. Diese Verzeichnung wird dann auch selbst Plan genannt.Das Zweite aber ergibt sich aus dem Verhältnisse der Regelmäßigkeit zur Schön-heit. Letztere soll die Regel als ihre eigne, oder als ein Gesetz, welches der Künstlerohne Zwang befolgt, erscheinen lassen, aber es zugleich durch das eigenthümlicheLeben, welches er seiner Hervorbringung gibt, verhüllen. (S. Eorrectheit.)Don der Erfindung des Planes und diesem selbst ist aber die Ausführung zu unter-scheiden, die nicht immer dem Plane entspricht, oft auch darum, weil die Praktikmangelt, die den unvorhergesehenen Hindernissen entgegenzuwirken vermag. —Gibt der Plan aber die Mittel der Ausführung eines Werkes ini Allgemeinen an,so gehört zu derselben Bestimmung des Verhältnisses der Theile zu einander undzu dem Ganzen.
Planetarium, eine Maschine, durch welche man die Bewegungen derHimmelskörper, besonders das wechselseitige Verhalten der Erde und des Mondesdarstellen kann. Das erste Exemplar wurde dem Grafen Ärrery gewidmet, daherdie Maschine auch Orrerium genannt wurde.
Planeten, d. h. Zrr- oder Wandelsterne, erhalten ihr Licht von den un-beweglichen Fest- oder Fixsternen. Schon Homer und Hesiodus kannten die Ve-nus, aber als 2 verschiedene Sterne, als Abend- und Morgenstern; Demokritvermuthete mehre Planeten; Pyihagoras erkannte Abend- und Morgenstern alseinen Einzigen an, und Eudoxus brachte im 4. Jahre v. Chr. die Kenntniß derBewegungen der 5 alten Planeten von den Ägyptern zu den Griechen. Zu diesenb alten Planeten: Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn , sind in den neue»si'N Zeilen noch 5 neue: Uranus, Ceres , Pallas, Juno und Vesta, entdeckt worden,sodaß, Erde und Mond mit eingerechnet, jetzt 11 Hauptplaneien nebst 18 Neben»xlamten (Trabanten oder Monden) bekannt sichd. Alle haben mir der Erde dieUmdrehung um ihre eigne Axe (Rotation), wodurch Tag und Nacht entsteht, undihre gemeinschaftliche Bewegung um die «onne gemein, um welche sie in ellipti-schen, gröfitentheils unter kleinen Winkeln gegen die Ekliptik geneigten Bahnen(Planetenbahnen), von W. gegen Q„ in verschiedene», von ihrer Entfernung vonder Sonne abhängigen Zeiten (Planetenjahren) ihren Umlauf vollenden. Über ihrescheinbaren Bewegungen, sowie über die daraus hergeleiteten wahren und die Mit-tel, ihre Größe und Babnen kennen zu lernen, sind die im A. Astronomie nam«