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Plastik
,'m. Parthenon zu Athen waren aus Elfenbein. Der Kern der Figur wurde erstinwendig aus trockenem festen Holze, was jedoch einige Archäologen nicht zugeben,gebildet, und dann mit Elfenbein überkleitet; wenn das Bild vollendet war, sowurde ihm durch einen Firniß aus O! der höchste Glanz gegeben. 6) Stein:
») Marmor. Die vorzüglichsten Arten des griech. Marmors sind der penihelsscheund der parifche. Beide Arie» waren weiß; tw farbigen Marmorartei, bedienteman sich nicht gern zuMenschensiguren, wohl aber zuThiergestalten und Gewändern.Zu Vespasian's Zeiten entdeckte man in Italien bei den, heuiigen Genua die lu-nensischen Marmorgruben; der dasigeMarmor, der jetzt u. d. N. des cabrarischenbekannt ist (der vaucan. Apoll ist z. B. aus demselben gearbeitet), übertrifft dengriech. an Weiße. l>) Alabaster. Darin arbeiteten d e Henurier häufig. D«r be-liebteste war der indische. Häufig wurde er auch in Syrien undKappadocien gefun-den. Der farbige Alabaster wurde zu Gewändern, Säulen und Vasen gebraucht;derjenige, dessen Farbe der Honigfarbe nahe kam, wurde am meisten geschätzt.
«) Basalt. Die Griechen und Agvpter bearbeiteten diesen harten Stein mit vielerKunst. Die Wei te darin sind selten. r>) Granit. Nur die Ägypter arbeiteten darin.Ihre Statuen und Obelisken find meist aus Granit und Sven». Es gibt zweierleiAlten von Gran»: einer fallt ins Rothe, der andre ins Blaue. Man findet ihnvorzüglich in Ägypten ; die Römer nahmen ihn von der Insel Elba. >) Porphyr.Von liesein gibt es ebenfalls 2 dorten, den rochen, unk einen grünlichen mit gol-denen Punkte». Kaum vermag es der schärfste Stahl, diesen härtesten aller Steinezu bearbeiten. Doch haben wir noch viele Meisterstücke, sowol Siatuen als Vasen,aas Porphvr. k) Aegypiischer Kalkstein, welcher weich und thei s weiß, theilsiunkelgrün war. Über die Sleinai len, welche die alten Künstler verarbeiteten, s.Beck's „Gilit.di iß dei Archäologie", Th. 1, S. 1H. 7) Glas. Die Erfindung deskö lases ist uralt. Die Alten verfertigten aus Glas nicht allein viel Haudgeräihe,sondern auch Todlenuriien und große'Lrinkb.cher, welchem» eihabener oder miteilig« schnillener Arbeit geziert wurden, Hierbei muß man auch des obsidianischenSteins ei wähnen, aus welchem Gemmen und Büsten verfertigt wurden. Es wareine Art Bergkrvstall, welch.S »in gewisser Obsidius zuerst in Äthiopien fand.8) Murrhinum (s. Muri Hinische Gesäße), eine Materie, welche vorzüglichzu künstlichen Vasen gebiauchr und ungemein geschätzt wurde. Es ist am wahr-scheinlichsten, daß es eine Alt chinesischer Speckstein war. 9) Metall. Zu Bild-werken gebrauchte man hauptsächlich: H Gold. Schon in den urälresten Zeitenwurde im Orient in (ö olo gearbeitet. Die Griechen benutzten es theils zu ganzenStatuen, thols zur Bekleidung bei ihren elf«t.beinernen Gebilden. I ) Silber,u) Bronze. Taun nurte von den mosten Völkern sehr viel gearbeitet. Das besteErz zu Bivnze holic» die Giiechen von den Instln D>los und Ägina . Späterwurde das kormth sehe das b>liebl»ste. Von demselben ist vielleicht der schöneMer-cur zuPorlici. Die gewöhnlichste Mischung derBronze war 12s Pf. Z,nn aus 100Pf.Kupfer. Die älteste Alt, die Metalle zu bearbeiten, war die m» dem Hammer.Vulcaii hänimerie ferne belebten Figuren und den Schild des Achilles. Nach vielenVersuchen nurte später die Kunst zu gießen erfunden. Den ersten Gufi in Erzl, gen die Griechen d«m RhökuS und Theolor aus Sanios bei, w-lcte zur Zeit desKrösus und E yi us lebten. Via» goß zuerst die einzelnen Theile k er Bilder undfügte sie mit eine, Art von Klammern, n eiche wegen ihrer Gestalt Schwal-benschwänze genannt weiden, zusammen. So bestehen die birühimen Pftr.e zuB ned g aus 2 Stücken. Endlich lernte man ganze Figuren gieß«n. Das Ver-fahren der Alten bei der Kuustgießerei ka.:, aber nach und nach außer Gebrauch, underst im Itz. Jahrh. fingen die Italiener wieder an, große Bronzen zu güßen. Dieerste große Statue, welche m Italien ge'gosscn tpurde, ist Papst ssau! jll. vonGuglvrlmo della Porto- 1089 wurde in Paris der erste große Gnß gemacht. >1)