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Achter Band. O bis Q.
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Platää Platin

floaten und in Chile untersuchte, aber nichts EiffreulicheS berichtete) „.lour,,^neevs, tl>e Lampas 2 N(l »>e ,1„.le8" (Land. 1826); ZohnMiers's ,,'Ira-

^cl, i„ dllille an<> la (Lond. 1826, 2 Bde.) und die histor. Einleit. z» der

„Span. Constirution der CorteS und der Consiit. der Verein. Provinzen von Süd-amerika " (Lechz. 1820). 20.

Platää in Böotien, durch die Schlacht berühmt, in welcher 479 v. Chr.die Perser unter MardoniuS von den Griechen geschlagen wurden. Als nämlichXerxeS durch die List des ThemistoklcS wie durch die Tapferkeit der vereinten Grie-chen bei Salamis den empfindlichsten Verlust erlitten halte, kehrte er zwar mit demgrößten Theile seiner Massen zurück, allein unter dem Befehlshaber MardoniuS blie-ben im Winter von 4 HZ v. Chr. 300,000 M. in Thessalien stehen, welche den Un-terhandlungen, die ihr Feldherr mir den Griechen anknüpfte, Nachdruck geben soll-ten. Als diese Unterhandlungen, die besonders Athen die schönsten Aussichten zeig-ten, an dem Freiheitsfinne der Athenienser scheiterten, so drang er endlich nach Attikaselbst vor und verwüstete Alles mit Feuer u. Schwert. Allein mit jedem zerstörtenTempel stieg der Ingrimm der indeß sich sammelnden griech. Scharen, und als diesesich über 100,000 M. stark unter dem Lacedämomer Pausanias und dem gerechtenAristideS vereint hatten, schwuren sie feierlich, ihr Leben nicht höher als ihre Freiheitzu achten, und ihre Führer nicht im Leben noch im Tode zu verlassen. Dann aberdrangen sie gegen die Masse des persischen Heeres vorwärts, und als dieses bei demStädtchen Platää festen Fuß gefaßt hatte, trafen beide Heere am 25. Sept. 479aufeinander. Der Verlust der Griechen war unbedeutend. MardoniuS blieb; vonseinem Heere entrann kaum der lO.THeil, und von diesem sah fast keiner sein Vater-land wieder. Von dem Augenblicke an war Griechenland von Persiens Einfällen ver-schont, zumal da an demselben Tage an Asiens Küste, beim Vorgebirge Mykale,die Reste der Flotte, die aus der Schlacht von Salamis entkommen waren, ihrenUntergang in einem Tressen fanden, das der Athener RanthjppuS und der SparterLeokychides ihnen lieferten. Die Einw. von Platää hatten in dieser Schlacht so wackergefochten wie in der ersten bei Marathon. Seitdem suchten die persischen SultaneihrenEinstuß aufMriechenland insofern geltend zu machen, daß sie die einzelnenFrei-staarcn unter einander aufhetzten, um sie abzuhalten, nicht etwa selbst in Asien ein-zubrechen und hier Rache für die Raubzüge des Darius und Terxes zu nehmen: eineSache, die, als ganz Griechenland unter Philipp von Macedonien vereint war, be-schlossen und unter Alexander ausgeführt wurde.

Platsorm (Platesorme), in derBaukunst, eine Reihe von Balken, welchedas Aimmerwerk eines Dachs tragen und auf dem Rande der Mauer aufliegen, vonwo das Gebälk aufgerichtet wird. Auch wird dieserAuSdruck für eine Art von Ter-rasse oder flachen, offenen Platz über einem Gebäude, von wo aus man eine freieAussicht aus die Umgegend hat, gebraucht. Man sagt daher von einem Gebäude, daßes nut enierPlakform bedeckt sei, wenn es oben platt ist und keinen Forst hat. DieHäuser der Alten waren von dieser Art, und noch jetzt die Häuser der Morgenländer.InderKriegSspracheheißkPlatform eine Erhöhung, worauf ein Geschütz gestelltwird, um auf den Feind zu feuern (Bettung, Stückbettung); dergleichen sind diesogen. Katzen auf der Mitte der Courtinen. Auf dem Walle ist immer eine Plat-form, welche gebildet wird, indem man entweder Erde auf den Wall aufbaust, oderDohlen so zusammenfügt, daß sie allmälig aufwärts gehen, um das Geschütz Her-aufrollen zu können. Die Erfahrung lehrt, daß nur dann eine Kanone einen sichernSchuß thun kann, wenn sie auf einer festen Unterlage steht.

Platin. Dieses Metall hat sich bis jetzt nur ini gediegenen Zustande gefun-den. Seine Farbe ist stahlgrau, der Glanz metallisch, dehnbar. Specifisches Ge-wicht—16— 20. Es kam bisher nur in kleinen, platten Körnern, welche selten dieGroße kleiner Geschiebe erreichen, im Sande, zugleich mit Gold und Magneteisen-

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