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Achter Band. O bis Q.
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Pöcile Pococke

Einrichtung ist im Allgemeinen die, tafi sich ganz eiserne ober gewöhnlich hölzernemit einem eisernen S cbnh versehene Säulen (Pochstempel) zwischen feststehendennnd mittelst Querbalken peibundenon Säulen bewegen, indem sie durch an einerWelle befestigte Däumlinge wcckselcireise gehoben werden nnd keuch chre eigneSchwere auf eine eiserne oder steinerne Unterlage oder Sohle niederfallen. Manunterscheidet Trocken- und Ncßpoä rocrke. Erstere hebe» blos; Zerkleinerung zumZweck; bei letztem wird aber nicht nur das in den Bergarten fein cinoesprengteErz von denselben getrennt, sondern mittelst des Wassers wird die gepochte Ma-terie, dasPcckmchl, auch in lange Eanäle geführt, in denen sich das Erz vermögeseiner großem Eigcnschwcrc von dcr leichtern Bergart absondert. II.

Pörile oder P o i k i l e, ein Portikus (s.d.) in Athen , mit vielen Ge-mälden ausgeschmückt. (Vgl. PolygnotuS.) Aeno lehnte hier und hieß davonder Stoiker, sowie seine Schule stoische, weil der gricch. Name einer solchcn Säu-lenhalle Skoa ist.

Pocken, s. Blattern.

PockelS (Karl Friedrich), hcnogl. braunschweig . Hofratb, geb. den 15.Nov. 1757 zu Wörmlih bei Halle. Seine Bildungs-eit ft.str i» die Zeit der Er-weisung des deutschen Sprachstudiums und der Entstehung der philanthropischenSchule. Das Erstere hakte Einstich auf s. geistige Entwickelung, das Andre aufs. Lebmsbestiwmung. Als er nach Halle kam, war schon die (Gelehrsamkeit mitdem Leben in nähere Derbindung geinten; man leinte und soisck te, nicht bloß umzu wichen, sondern um das Wischen aufs Liben anzuwenden. Der lebhafte Jüng-ling folgte duser Richtung, und die alte und neue Literatur winden s. Führermncrizu Philosoph. Unteisuchungen. - Aber sein starkes Gefühl erhob ihn auch zur Dich-tung, die das Gewand s. Philosophie ward. Kaum war er 25 ch). alt, so empfahlibn Rcchcw dem Herzoge von Bravnsc! weig zum Erzieher zweier seiner jungemPrinzen. Den ältesten ron ihnen, den Herzog Augnst, bcglestete er als Gesell-schafter bei s. Einträte in bancrer sehe Kl icasdicnsto, und war nun der grastenWelt nahe genug, um sie kennen zu lernen, aber doch auch von ihr entftmt genug,um nicl t von den Wissenschaften aboczogcn zu werten. Dieser glücklichen Mußeverdanken wir mehre psrcholcgische Werke, besonders s. „Versuch einer Eharokle-rstuk deL weibl. Geschlechts" (1187—1802, nnd dann 1806, 5 Bde.) und „DcrMann -r." (180?—8, 4 Bde.). Eine Anstellung, welche Zoh. v. Müller ihmunter westfälischer Herrschaft anbot, schlug er aus, und der Hcizog August ver-ließ ihn nicht, obgliich die Zeiiumstände eine örtliche Trennung veranlaßt halten,jsdn dieser Zelt schrieb P. tos Leben des verewigten Herzoos ron Braunschweig(1808) so ftkimüthig, als es dama's geschahen konnte. Nachdem die l erzog!.Familie nach Brau, sä weig zurückgl-k-hn war, übergab Herzog August ihn, wie-deu st. Haus, der regierende Herr die §>nsur. Iseben diesen Geschäfte« winden dieschriftstellerischen Arbeiten fortgesetzt. Ein Sälagstnß endigte P.'s Leben 1814.Seine Schtifien, imter welchen eine der letztem über den Umgang Mit Kindern(1811) handelt, haben einen bleibende» Werth, ibeils wogen der schönen Dar-stolluna, theils wegen der feinen und wahren psrchologischen Beobacht!ngen, dieer in ihnen niedergelegt hat. 81.

Pococke (Edward), Drientolist, aeb. zu Dzsord den 8. Iwv. 1604, st„-dirte dastlbst und machte in den oriental. Spiacken so große Fortschritte, dar erschon 1627 nock e'nei Handschrift dei Bodlejanißä on Bibliothek eine svnsche p,l er-setz,,ng von 4 Episteln veranstaltete, die zu einer vollständigen Übersetzung dos N.T. in diese Spräche ncch zählten. Der colokite Botsus, der 1629 Spfoid be-suchte, nahm sie mit sich ncch Lenden, wo sie unter de Dicu's Aussicht gedruckterschienen. P. ward in dems. ^ahre oidinirt und ging 1630 als Kopie» der engl.Facicrei nach Alcxpo. Seine Lage benutzte er zur gründlichsten Erlernung des