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sentliche Grundsätze derselben allgemein sind. Übrigens ist der Ausdruck Polemik,polemisiern und polemisch, während er in der Theologie sich immer mehrverlor, auftie literar. Angriffe und Bekämpfungen einzelner (Gegner überhaupt umso häufiger angewendet worden, und wird von Demjenigen gebraucht, der nichtbloßunbefangen Etwas behauptit, sondern Zugleich die Meinung Andrer bestreuet. Kc.
Polen, ein Land, ein Volk und ein Staat, seil 1000 I. säst nur durchUnglück denkwürdig. Das Land, die größte Ebene in Europa , hatte, Lithaueneingeschlossen, vor 1m2 einen Flächenraum von mehr als 13,000 UM-, aufweichem höchstens 11;, nach Büsching nur 8—8Mill. Menschen unter 100,000k-eiue» Hexen derFreihcil ihrerRepublik sowenig theilhaftig waren als dee Frucht-barkeit ihres Bodens. Korn und Weizen, Flachs, Holz, Honig und Wachs,treffliche Pferde, große Heerden stattlichen Rindviehes, ein unermeßlicher Salz-stock machten den natürlichen und den Handelsreichthum des Landes aus, den fisch-reiche Ströme dem baltischen und dem schwarzen Meere zuführen: aber das Ge-werbe lag, außer in Warschau , Bromberg, Posen und einigen S iädien der schle-fischen Grenze, darnieder; die Peitsche des EtelmannS war die Seele der Natio-nalökonomie, und jedeThäiigkeir tesEi fintungsgeisieS ersäufte d>rIude in Brannt-wein; denn der leibeigne Pole sogt: „Nur was ich vcririnke, ist mein". Polen war des Lmid ungeheurer Widersprüche; das kleinste seiner Übel waren Scharenvon Wölfen u. a. Raubthieren. Das Volk, ein Zweig der Sarmalen an dem Bo-rrsthrnes, erlangte in dem großen Völkergetränge der Goihen und Hunnen, nochmehr in dem üiMj.chr. Kampfe mit den Germanen und in dem eigne» Parteienge-wühle eine wund,i bare elastische Gediegenheit, zusammengesetzt aus Nachgebenund Widerstand, aus Unterwerfung und Trotz, aus adncchtsstn» und Vaterlands'stelz. Den xsten slawischen Siämmen, die scron im 0. Jahrh. den alttn Fninen-slanim vor sich herlneben, den Dnepr heraus- und die Weichsel hinabzoge» unddorr als Lithauer, hi,r, an den baltischen Ufern, als Preußen und Letten sich ver-zweigend, Hütten bauelen, folgten im 1. Jahrh, die Lochen, e-n andrer slawischerStamm. Biltsamer als jene wilden Horden, nahmen sie zugleich mit der Schrei-bekunst um 880 das Ehristenlhum an, und hießen am Ende des 10. Jahrh. Po-len , t. i. die Slawen der Ebene. Kampf mit den Nachbarn war das Schicksaldieses neugebildeten, untir Piast , einem Fürsten eigner Wahl, seit 840 zwischender Weichsel und War!ha vereinigten, dann aber unter den männlichen ErbenPiast'S in kleinere Fürstenlhümer vertheilten Volks; daher stete Unsicherheit derGrenze», und kein andrer Verband im Innern als Stammgenoffenschast, einFürstengeschlechr (die Piasten) und ein gemeinschaftlicher Name. Diese Einheit,die mehr in drr Meinung und im Gefühle als in einer gesetzlichen Form bestand,wirkte aber mächtig auf die Einbildungskraft des Polen und begeisterte ihn zu derheldenmnthigste» Vaterlandsliebe. Gleichwol überließ er sich, wie eö allen Men-schen begegnet, die einer gesetzlichen Ordnung und Freiheit entbehren und von ih-ren Gesuhlen sich b. herrschen lassen, jeder politischen Ausschweifung mit ebenso vielLeichtsinn als Leidenschaft, sotaß in dem Mehrthxle der polnischen Staatsbür-ger, d. i. desAdels, em republikan. Charakter nie reisen konnte. Insofern kann mandie Masse des Volks veränderlich oder charakterlos nennen. Duium fehlte es abernicht in ihr an ausgezeichneten Männern, welche die Zierde jedes Freistaats gewe-sen sein würden. Mit jugendlicher Schwärmerei verbanden sie männliche Kraftund republikan. Edelmuih. So haben sich > Polens Geschichte unsterblich ge-macht die Taruoffski, Zamoyski, Zolkuffskh ohne die Helden und Staaismännerin der neuesten Zeit zu erwähnen. And re hingegen wurden durch die innern Spal-tungen naeb Außen hin gell lebe» und ve-, riechen aus blinder Parteiwuth ihr Vater-land an den Feint. So hat Polen als Staat so lange mit den Grundübeln s.Verfassung aekämpfr, bis es in denselben unterging. In dieser Republik herrschte