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Pontus Enpiiius Pope
Pontus E u x i n u s. So nannten die Alten das schwarz» Meer(s. d.), Enpiiius, das gastliche, wirthliche, hieß es entweder per i>»t>>>Ii,!-t,, (imGegentheile) statt AxüiuS. das unwirthliche, da es der häufigen Stürme und derSeeräuber wegen nur mit Gefahr bescbiffr wurde, oder, im eigentlichen Sinne, wergen der anmulhigen und fruchtbare» Küsten.
Popaya n, reicher eine Intendanz des span. Dicckönigrrichs Neuaranada,setzt das Departem. Cauca i» der Rep. Colonibia, dessen Gebiet eine große Ebene bil-det, durch welche sich die Andeskette zieht, jetzt zum Freistaat» Colombia gehörend.lDie Landschaft hat Vulkane und ist häufig Erdbeben ausgesetzt. Sie begriff nach-der frühern Begrenzung einen Flächenraum von 1600 OM. mit 200,000 Einw.,die der Mehrzahl nach aus Negern und zum kleinern Theil au» Indianern bestan-den; die übri'.en Bewohner waren Abkömmlinge von Negern und Europäern. Er-zeugnisse sind hauptsächlich edle Metalle, Indigo, Rindvieh. Die Hauptstadt al.N.,von Benalcarar erbaut, lügt in einem der schönsten Thäler der neuen Welt, am FlusseCauca, am Fuße der Vulkane Sotara und Purae, und hat 20,000 E., wovon rgus Negern und Mulatten bestehen. Sie war unter der spanischen Regierung derSitz des Gouverneurs und ist noch ein reicher Bischofssitz. Die Klöster sind aufge-hoben, bis auf eins. Nach Mollien („Reise nach Colombia 1823 ") zeigt die Stadtviele Spuren des Verfall«. Unter den Einw. gab es sonst mehre Millwnaire, jetztNur 4 Familien, die 400,000 Dollars im Vermögen haben. Der Bergbau ist nichtMehr ergiebig, weil es an Sklavenbanden fehlt; allein der Handel kann bedeutendwerden, wenn die neue Ordnung sich befestigt, da Popayan der Niekerlagsoi l zwi-schen Santa-Fä und O.uiro ist. 26.
Pope (Alexander). Dieser berühmte Dichter war zu London d. 8. Juni 1688geb. Seine Altern, kaihok. Glaubens, bezogen bald nach ihres Sohnes Geburtein kleines Eigenthum zu Bielsield in Windsor-Foresi. P. war von Kindheit aufseh, zart und schwächlich, zeigte aber viel Lebhaftigkeit und Gelehrigkeit. Im 8.Jahre ward er zu einem kathol. Geistlichen gebracht, der ihn in den Ansiingsgrün-den des Griech. und Latein, unterrichtete. Hier lernte er in Hgilbp'S Übersetzung-des Homer und Sandy'S Übersetzung der „Metamorphosen" Ooid's die ersten.engl. Verse kennen, die ihn sehr entzückten. Nachher besuchte er die Schulen Twy-svrd bei Winchester und zu Hydepark-Corner. Der Aufenthalt am letztem L)rte gabihm Gelegenheit, das Theater zu besuchen, und Anlaß, selbst eine Art von drama-tischer Vorstellung aus Ogilbv'S Homer zu bilden, die er mir s. Mitschülern auf-führte. In s. 12. Jahre kehrte er in das väterliche Haus zurück und setzte seineStudien unter einem andern Geistlichen fort. Um diese Zeit wurde s. erstes Ge-dicht, eine Dte auf die Einsamkeit, gedruckt, worin nian weder Phantasie nochG-sühl, wohl aber ein gewisses Talent der Versisication wahrnimmt. Seitdemscheint er sich ohne Methode mit mehren Wissenschaften beschäftigt, die Dichtkunstaber immer als s. Hauptbeschäftigung betrachtet zu haben; denn s. poetische Lecrurewar stet« mit Versuchen iin Nachbilden oder Übersetzen begleitet. Besonders übteer sich in letzten» mit glücklichem Erfolg. Dieriehn I. alt übersetzte er das 1. Buchder ThebaiS des Srarius und die Herolde: „Sappho an Phaon", welche letzterenicht übertreffen worden ist, in s. 1b. I. verfaßte er si Gedicht über das Schwei-ge», und im 16. I. verfaßte er s. Hirtengedichte („Ls>>ioiu!,>,"). Sie erschienenzuerst 1709 in einem Bande von Thomson'? „illi-woü»»»-;", und erregten durchmelodisch.» Versbau und gewählte Schreibart allgemeine Bewunderung, verrie-the,, aber auch das dichterische Unvermögen des Vers., dem es an selbständiger Be-- obachlung und künstlerischem Gefühle fehlte. In dieser Zeit versuchie er sich inDichtungen höherer Art. Er hatte s. „0,!o toi 8i,-(Hli:,'-i <!.,>" (1708) unds. Chöre für den „Brutus" des Herzogs v. Buckinccham geschrieben. Durch f. Ge-dicht: „d'.ss.'iy v» oritici „i" (1710) gewann s. Ruf einen bedeutend» Zuwachs.