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Posen (Großhcizogthuin — «Stadt)
Man zählte jedoch überhaupt nur 125 Pöschelian r, und durch geistliche Belehrungund obi igkeiil-che (Gewalt wurde die ganze S ekle bald unterdrückt. P. brachte mannach Wien , wo er im Verhör Meist, szerrüilung »erriech, die Mewalnhaten s. An-hänger aber mißbilligte. Er ist dr geistlichen Aufsicht übergeben, und stitdem vonRegungen der Pöschelianer nicht? Mehr gehört worden. Die Kloos'schen AndachtS-stunkcn in Sachs n und der 1818 von den Fischer scheu Eheleuten zuBemrsdors beiLcisnig an? religiöser Schwärmerei an den, alren Bergmann Flor verüble Mord ste-hen mit Pöschel's Lehre in keinem erweislichen Zusammenhange. >i.
Pose n, das Mroßherzogthum, eine von den 10 Provinzen des preußischenStaats, ward durch die wiener Eongreßacte 1815 aus einem Theile des vormaligenSüdpreußens' und d-S NehdistrictS gebildet. Sie grenzt an das Königreich Polenund die preuß. Provinzen Schlesien, Brandenburg und Westpreufien, entbält559sssjM. und m't dem Ästilitair 1,065,000 E., darunter über 48,000 sfuden , undzerfallt in die Reai rnngsbezirke Polen und Bromberg . Der Boden ist g, öhtentheilSeben, m t wenigen Hügeln, im Mauzen fruchtbar, obgleich in vielen Megenden san-dig', am fruchtbarsten an beiden Seiten der Wartha und im Nchbruche, einem 20Meilen langen und eine halbe Meile breiten Striche längs der Netze. Wo unterder .oliufchen Regierung unwirihbares Bruch-und Buschwerk war, sind fetzt, seit-dem es F-ii-drich ll. urbar machen ließ, die herrlichsten Wiesen, Acker, Höfe undDörfer. D e das Land der Länge nach durchströmende Warlha ist, sowie die Netze,schiffbar. Ein Eanal verbindet die letztere mit der schiffbare» in die Weichsel sehen-den Brahe. An Seen, Sumpfen und Brüchen fehlt es nicht, durch der,u Abwäs-serung noch viel fruchtbarer Boden gewonnen werden könnte, besonders Wiesen,woran das Land Mangel hat. Der Ack rbau Iie».rt viel MetreAe, Hüllenfrüchteund Flachs; die Viehzucht ist nickt unbedeutend. Beträchtlich s'nd die Waldungen;die Wir,era'ien unbedeutend. Man versrt gk viele grobe und Mitteltüchcr, Lein-wand, Sp tzen, Taback, Eichorien, Papier und Mlas. Die Emir. stnd oiößten-theils Polen , dann Deutsche und Juden. Die Erseru bekennen sich fast alle zur rö-misch- kalh. K rchc. Der Adel ist zahlreich, zum Theil sehr reich, zum Theilsehr arm. Der größte Theil des niedern A^z ist im Besitze vo» Bauer-gürern, und oft nohnen 50 solcher Edelleute in einen, Döifchen, während Diejeni-gen > welche keine Wil thscki sie« besitzen, bei dem höbet n Adel als Verwalter, Eem-missaire ic. dien n. Die Haupist. Posen, der Sitz des Dberprästdenken, desAppeilationsgenckis, eines Erchchchofs (von Polen und Cüiesen) und des Domca-pitels, liegt 35 Meilen von Berlin, 40 Meil. von Warschau , in einer sandigenMögend, an der Wanha, unk hat 2115 F-ueistellen, 24 Kucken, 5 Kloster (dar-unter ens der hü'inh iz. Schwestern niik einem Hospitale) und 25,600 bürgerliche(darunter über 4000 finden) und 2,200 milüair. Etnw. Die Stadt hat noch demBrande von 1803 an R-gelmäßigk.ii gewonnen. Nach dem großen Marktplätzeführen, außer einigen Nebengass-n, 4 Haupistraßen, welche ziemlich gut angelegt,jedoch mit Miebelhausrn besetz! sind. Auch die neuen Strafen, welche aus demalten Stadtgraben und den oefcl leisten Festungswerken erbaut worden sind, habenhübsche Häuf.r, besonders die Wilkelmsstroße, welche mit einer Pappel-u-nt Ka-stanienall,e beb tzt ist. linier den Vorstädten ist Kuhndorf die schönfle. Die größteVorstadt, di, Wallstchep, ist mit d-r Stadt durch die Warihabrücke vcrbin'den.Unter den Kii cken zeichne, sich die koih. St.-S kamslonskü che, ein Meisterstück ital.Baukunst, und d e luth. Plari kii che (die ebcmalige fiesuiienkirche) aus. Dic Dom-kirche ist von rdler ckinlact heit; neben ihr seht der Palast des Bischofs. E n bron-zenes Denkmal der B-i breilinig des Christenthums durch die heid, n MlaubenshcldenMieczislaus und s. S chnes, des Königs Boles'ai-S, wird nach Rauch's Biodel! aufKosten der Stände aufgestellt. Das schöne Biblioihckgcbäude hat Eiaf E. v.Raczynski errichten lassen. P. hat ein Mvmnasium (500 Schüler), ein Schul.