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Postwksci,, französisches
irr dem DesoldungStitel rinr grringe Entschädigung von 2— 400 Fr. Seit demDet. 1823 erkalten aber die Posthalter 30 Soue von dem Postpferde zum Trans-porte der Briesselleisen und StaalSestaffetten, sodann für die Couriere 23 Sous;denn alle Briefposifelleise» werten m Frankreich durch verantwortliche Couriere be-gleitet (8crr ice cke« niallos), die auch Gelder und einige Personen mitnehmen,deren jede für den Platz 2 Fr. von der Station bezahlt und ein Gepäck von 15 Pf.haben darf. Die Generaldircctio» der Posten schließt mit den Posthaltern, wegendes Transports der Briefposten und Siaaisesiaffetten, Verträge ab, ist aber nichtan sie gebunden, indem sie nur auf die Eztraposten einen absoluten Anspruch ha-ben. — Die Couriere sind zweisaeher Art, große und kleine. Erstere nehmen aufden Hauptrouten ihre Richtung über schon nach Iialien, über Bordearr nach L pa-niert und Portugal, über Slrasdurg nach Deutschland u. s. w. Letztere haben nurdie Routen im Inner» und sind von Privatunternehmern abhängig. Die Cou-riere der großen Post hatten stets bedeckte Wagen um 3 Pferden, die kleine» muß-ten sich aber immer mit Postkarten „ach deutschem Zuschnitte begütigen. Seitder Rückkehr Ludwigs XVIII. nach Frankreich sind die Wagen der Couriere ausden großen Reuten viel eleganter und begucmer geworden. Er verglich auf sei-ner Reise ihre bisherige geschmacklose Bauart mit der englischen unl genel imgtcein Modell, das die letzter« an Geschmack und Beguemlichkeit mit etner Einrich-tung von 1 Plätzen übertraf. Hierüber entstanden zwar Beschwerden der Besitzerder Ei-wagen gegen diePosthalter, welche selbst vor dieDepukuienkanimer gebracht,allein zuletzt durch einen n» Sept. 1822 geschlossenen Vergleich beseitigt wurden.—Seit 1591 sind die Briefpostanstalte» in Frankreich viel regelmäßiger und schnellergeworden. Der Briefposttarif hat im Laufe der Zeit auch wichtige Veränderungenerlitten. Unter Ludwig XI V. konnten ihn die ehemaligen Pächter der Posten »achBelieben bestimmen.' Sobald aber das Postwefen aus könig!. Rechnung übernom-men ward, hörte von selbst ein Monopol auf, dessen Mißbrauch aus den ältestenTarifen, die man kennt, nämlich denen des I. 1501 u. 1503, zur Genüge her-vorgeht. Die Grundlage des gegenwärtigen Tarifs ist dos Gesetz von 1806. Eshatte im Verhältnisse zum Tarif 1559 eine beträchtliche Vermehrung der einzel-nen Tapansätze, und zwar um > für den einfachen Brief, zur Folge, die ihre Recht-fertigung nur in dem mehr als dreifach gesteigerten Ausgabenbedürfmß ündenkonnte. Inzwischen ist selbst jetzt noch die franz. Taxe eines einfachen Briefes billi-ger als in irgend einem einzigen große» Staate; denn das Mapimum derselben be-trägt durch das ganze Königreich 1 Fr. oder 25- Kreuzer, während in Deutschland ein solches einfaches Briefporto in gleichet' Entfernung wenigstens 1 Gldn. 30 Kr.betragen würde. So kostet z. B. ein einfacher Brief von Strasburg nach Dhon,wenn er auch aus 4 O.uartblättern Postpapier besteht, nicht mehr als 50 Centimesoder 14 Kreuzer. Nicht so billig zeigt sich der franz. Brieftarif in der Gewichtspro-gression; denn darin ist er der theuerste unkSr allen, ja theurer als verhältnißmäßigder eng!., und rccommandirte Briefe müssen sogar doppelt bezahlt werden. Dage-gen gibt Frankreich ein rühmliches Beispiel durch Erleichterung der Versendung ge-druck.er Sachen, die ausschließlich der Briefpost vorbehalten sind. Für gedruckteZeitungen unter Kreuzband ss,>n<i !>,n>,lr) zahlt man nämlich von dem Bogen indem Inlande nur 4, nach dem Auslande 8 Centimes (2 Kr.). Für andre gedruckteSechen unter Kreuzband ist das inländische Porto überhaupt auf 5, für das Aus-land auf 10 Centimes (21 Kr.) gesetzt. Alle müssen bei der Aufgabe frankirr wer-den. Waarenmuster zahlen ' des Portos. Als Gegensatz hiervon dient der neuepreuß. Posttarif von 1824, welcher alle gedruckteSachen auf die fahrende Post ver-weiset, und vorn dreifachen Briefpoi to bis zum siebenfachen für Ausgaben von 2Loth bis 2 Pfund steigt. — Die vollständige Briefinchartirung ist in Frankreich nicht eingeführt. Von Geldsendungen ist schon seit 1503 das Porto auf ö Proc.