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Achter Band. O bis Q.
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Potter

Pottery

beste Pottasche noch verschiedene Male auflösen, wieder verdunsten und ans^, ^lassen und dann inwohlverwahrteGefäße (Töpfe,Pötte),weil sie dieFeucht'M ^der Luft an sich zieht, verschließen. Das angegebeneVerfahrenbeimPottaschft ^ist das zweckmäßigste und in Deutschland gewöhnlichste. Die meiste Zische >"»'Ungarn, Mähren, Polen, Rußland, überDanzig, Königsberg, Riga,Elbing Handel gebracht. In Rußland ist sieMonopol der Krone. Es gibt allenthalbenPottaschsiedereicn, wo das Holz und besonders der Abfall in geringem Werthe I §Potter (Paul), Thiermaler, geb. zu Enkhuisen 1625, der Sohn ^Malers (Peter P.), von dem er den ersten Unterricht erhielt, deneraberbri^' s-übertraf. Schon im 15. I. hatte er allgemein bewunderte Werke geliefert,^j-,er sich im Haag niederließ, erhielt er so viel Aufträge, daß er nicht Allen GenNs^^sten konnte. Besonders arbeitete er viel für den Prinzen Moritz von Hranien-Fach war Thiermalerei und Landschaften, doch zeichnete er sich besonders in detö'b ^aus; die letztem dienten ihm gewöhnlich nur, um die Kühe, Schafe, zu

Lieblingsgegenstände sind, im mannigfachsten Leben, in den wechselndsten Grup^-hftzeigen. DasColontistungemein glänzend, und so fein alle einzelne Theile anSgn^sind, so wenig ist eine Spur von Zwang, Steifheit und Manier zu bemerk-'»-wöhnlich arbeitete er nurSttickcvon mäßigem Umfange., Allein einStückiw^ ^das ursprünglich dem Prinzen von Oranien gehörte und einen Hirten mit einetin natürlicher Größe darstellt, zeigt, daß er auch für große CompositionenSinN^.^

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Seine Spazicrgänge waren immer nur dem Studium gewidmet; auf ihnen-' '^nwas er in s. Fache wahrnahm, gleich skizzirt. Die steie Arbeitsamkeit ließ 'b',. 2hohes Alter erreichen. Er starb 1654, 29 I. alt, zu Amsterdam , wohin erlJahre vor s. Tode begeben hatte. Auch Kupferstiche hat man von ihm, die n>Eniger geschützt sind. P.'sCabinctsstücke werden sehr theuer bezahlt. Seine psbyetKuh, welche aus der kasseler Galerie nach Paris geführt wurde, kaufte Älelvon Rußland 1814 in Paris aus der Galerie Malmaison für 6000 Thl>'- ^ hsisiPottery, die Töpferei. So nennt man in England eine reichegegend in der Grafschaft Stafford, die den Gewerbfleiß und den HandeE'^gl.ganzen Nation im Kleinen darstellt. Sie umfaßt eine Strecke von etwa >Meilen, mit einer Bevölkerung von 60,000 Menschen, die, in mehreund Dörfer vertheilt, nach und nach so aneinandergerückt sind, daß ihregen eine einzige Stadt zu bilden scheinen. Diese Pottery hak ein sonderb^ fe-schen. Ein verworrener Haufe kunstloser Gebäude, die, durch bloße FelfssA.bunden, mitten unter Meiereien und Ackern liegen und durchaus keineLupus zeigen, ist stets mit einer dichten Rauckwolke bedeckt. Jeder Bewohnst ^ inim Genusse der stetesten Thätigkeit durch Arbeit nach Reichchum; daher Sf^ßeivdieser kaufmännischen Republik keine Polizei, kein Slraßenpflaster, keine „jfle;beleuchtung. Man findet Kirchen und Betsäle für alle christliche ^^sscheinlwissenschaftliche Cabinete und Schulen verbreiten nützliche Kenntnisse; e? Ostenseine Polier^-6-irelte in dem Hauptorte Stanley; es hat sich sogarschaftlicher Verein gebildet, der sich „die philosophische Gesellschaft der - ^ ss-(stb-Iosopbil-al koeiet^ eek tbe pollerv) nennt. Beispiel und Nachruf ^halten den Erfindungsgeist und Vervollkommnungstrieb in steter Spannvns^BPottery verdankt ihr Aufkommen dem Beispiel und dem UnternehiüN ^ §olWedgwood's (s. d.). Der Umstand aber, daß sich unter demselben D ^ tlwelchem die Gebäude stehen, die ergiebigsten Steinkohlenminen befinde"' ^geNsVermehrung der Fabriken begünstigt. Im Anfange des 18. Jahrh. ein'^

nur von wenigen Landleutcn bewohnt, die aus der Thonerde ihres Bot n>>grobe Töpferwaaren verfertigten. Jetzt versorgen sie England und das ^,hrdem geschmackvollsten Geschirre. Nach den Zolllisten betrug 1822Töpfcrwaaren aus England 423,399 Pf. St., und an fremden Topl