822
?I oll 68 iN866M6Nl68
Presto
und Tuschmanier und machte glücklichere Versuche im Nadir,m. Hieran? ent-stand endlich si HandteichntinaStnanier. Er wußte die Handzcichnungcn auf dasGlücklichste nachzuahmen. Die schönen Blätter, die er herausgab, übertrafenAlles, was Engländer und Franzosen hierin geleitet baden. Indexen fanden die-selben in Nürnbero wenig )lbgang; er gerieih daher in häusliche Verlegenheitenund ließ «ich mit s. Familie in Augsburg nieder, wo er unter verbesserten Umstän-den f Arbeiten fortlebte. Vorzüglich bekannt (wenngleich nicht immer mit Aus-wahl gemacht) sind die 8 großen Sammlungen interessanter Zeichnungen dervo, täglichsten Maler aus mehren Schulen, wovon die erste 18, die zweite 30, diedritte 36 Blätter enthält.
P r e st o, Geschwind, bezeichnet, wenn es einem Tonstücke vorgesetzt ist,den 3. Hauptgrad der musikalische» Bewegung (s. Tempo), welcher schneller istals der, welcher das Allegro bezeichnet, und 2 Mal, durch z>> ezio u«^,i (sehr'schnell),und durch den Superlativ j>>t->.ti5,ssn>v, noch gesteigert werden kann.
!' r t r z > >i e I n> u I 1 «! l inet !t i > e e. Die Spaltungen, wel-che durch die Uonntiiutin,, <üvHo,lu , vom 12. ssuli 1690 in der front. Kir-che entstanden, stehen im Zusammenhange mit den ältern Verhältnissen sowol zumrömische» Ltubl als zu der franz. Regierung, und dieser Beiden unter sich. Lud-wig I X. baire durch s. pragmatische Sanction 1268 die Freiheit der Mahlen gegenden römische,, Hosin Schutz genommen und zugleich die Gelderprcssungen desselbenbeschränkt. sjn dem Coneordate Leo'S X. mit Franz I.v. 151<l war aber die Ernen-nung der Bischöfe und Prälaten dem Könige, dagegen dem Pauste die Amiaten ein-geräumt, und zu gleicher Zeit dem Adel, indem er mit einer kürzern Studienzeitbeqünstigt wurde, der Weg gebahnt worden, den gelebt ten Stand, als den echtenKlerus, von asten hebern und einträglichern Kircbenämtern anszuichlü k,-n. Durchein königl. Ediet von 1606 wurde diese Ausschließung der Gelehrten vollende', unddas Verderben herbeigeführt, welches durch die Silten'osiakeit und Ilnwürd'gkeitvieler Hähern (christlichen eine mitwirkende Ursache der Revolution wurde. Denndie unverhältniümäßiaen Reichthümer der franz. Kirche wurden nun nicht für kirch-liche Zwecke verwendet, sondern dienten nur den Vornehmen dazu, auch ihrenuachgeborenen Söhnen die Mittel eines verschwenderischen und üppigen Lebens zuverschaffen, während die eigentlichen Arbeiter der Kirche, die Pfarrer, arößten-rk-'ils von sehr mäßiaem, mitunter türf igem Einkommen leben mußten. Die Er-klärung der franz. (Geistlichkeit v. 1682 (gegen die indiviknelle Unfehlbarkeit desPapstes und seiner Gewalt in weltlichen Angelegenheiten der Staaten), die janse-nisttschm Streüigkeit.n nnd die Bulle IH^cnitnr (1618) kalten große innereAwistigkeiren herbeigeführt. Es war daher kein Wunder, daß, die große politischeReformation, zu w.lcher die Regierung 1688 selbst das Volk anfsodeite, sich zu-erst mit geaen die (Geistlichkeit wandte. Man sing damit an, die Dotation derKirche für Staatsgut zu erk üren, welches, wenn die Bedürfnisse der Kirche befrie-digt und gesichert waren, zu andern nothwendigen Zwecke» des StaatS verwendetwerden kenne. Später aber wurde» die ganzen Verhältnisse des StaatS zur kathol.Kü sse drrch die sogm. bürgerliche Versass ng der (Geistlichkeit neu geordnet. Die1L3 Bisihümer von sebr ungleichem Sprengel wurden aus 83, für jedes Dcpart.eins. vei'mmr, rt, nnd das ganze Land in 10 erzhischöst. Kreise eingetheilt. Diese10 Eizbstehst'füllen ihren Sutz zu Rouen, Rheims, Besaneon, Rennes, Paris ,Bo rees, Bordeaux, Toulouse , Aip und Lpon haben. Die Bischöfe sollten zu-gleich Pfarrer ihres Sitzes sein. Pfarrer und Bffchöfe sollten von dem Volke ge-wählt weeden, die kanonische Einsihnng aber von dem Bischöfe oder Erzbiscbofe(der Erzbischof von dem ältesten Bssch of s. Bezirks) empfangen. Dem Papste soll-ten sie nur die gesch ehene Wahl anzeigen, als dem sichtbaren Oberhaupte der Kirche,6r,e eine Bestätigung vcn ihm zu erbitten, und alle, sowol die gegenwärtigen als