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Achter Band. O bis Q.
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Preußen, statistisch

Kreise und mehren ehemals könial. sächsischen Ländern, zusammen 124 mit1,539,602 E. 4) Die Provinz Pommern mit den Regier, zu Stettin, Stralsund und Köslin, 567; HW., mit 811.555 E. Die lll. Militairabtheilung, Schle-sien, begreift: 5) Die Provmz (Herzoglh.) Schlesien nebst Glaz mit den Regier,zu Breslau , Liemiih (wozu ein Theil der Oberlausih geschlagen ist) und Oppeln;zusammen 743 s^M. mit 2,396,551 E. Die IV. Militairabtheilung begreift dasGroßherzogth. Posen mit den Regier, zu Posen und Bromberg. Dieser nach demVertrage zwischen Rußland, Preußen und Östreich (Wien den 3. Mai 1815) anPreußen zurückgefallene Theil des aufgehobenen Herzoglh. Warschau enthält, unterAbrechnung Desten, was davon zu Wesipreußen geschlagen worden, 538; Ö)M.,mit 1,064,506 E. Königl. Statthalter ist Fürst Anton Radzivil. Die wienerCvngreßacte sicherte den Polen Ständeversammlungen und nationale Einrichtun-gen zu. Insbesondere hofft man von der menschenfteuntlichen Regierung, daß dieBauern des Großherzogth. ein erträglicheres Loos bekommen werden, für welche dieneue Gesetzgebung schon MehreS gethan hat. (S. v. Grävenih, ,,Der Bauer inPolen", Berlin 1818.) Auch soll ini Großherzogth. Polen die poln. Sprache ne-ben der deutschen bei den öffentlichen Bei Handlungen gebraucht werden. Die V.Militairabtheilung begreift die 7. Provinz, Sachsen, mit den Regier. Magdeburg ,Merseburg und Erfurt . Diese Provinz (455; UM-, 1,409,388 E.) besteht: .,)aus dem grössten Theile des Herzoglh. Sachsen , nach dem Vertrage vom 18. Mai1815: 885 ss^M., mit 875,518 E., und vom ehem. k. sächs., nunmehr sachsen wei-marschen neustädter Kreise die Städte Aiegcnrück und Rahnis und 31 Döif. nebst16 einzeln liegenden Rittergütern, Mühlen :c. mit 1000 E. (Preußen hat also denBesitz und die Titel der Lausitz, Thüringen und Hennebergz in Ansehung der Lau-sitz aber hat Östreich seiner böhni. Dberlehnshen schasst zu Gunsten Preussens ent-sagt); 1> aus dem Herzoglh. Magdeburg auf dem linken Elbufer, Mansfeld , deinFürtzenth. Halberstadt, der Graffch. Hohrnstein, dem Eichsftlde mit Trefft,rt, Er-furt mit Untergleichen, Nordhauten, Mühlbausen und O.uedlinburg nebst einigenvon Hanover abgetretenen Landstrichen, z. B. Elbingerode; zusammen ungefährIIO sssM. mit 450,000 E. Die VI. und VII. Militairabcheilung, Niederrhein und stLestfalen, begreifen: 8) Die Provinz Westfalen mir den Regier, zu Münster ,Minden und Arensberg; 864s ^.M. '»st 1,228 544 E. 9) Die Provinz Kleve-Berg mit den Regier, zu Düsseldorf und Köln , 173; mit 1,015,025 E.10) Die Provinz oder das Großherzogth. Niedcrrhein, mit d^n Regier, zu Aachen ,Trier und Koblenz , zusammen 307 IHM. mit 1,127.297 Einw. Das neueGroßherzogthum Niederrhein liegt zwischen der Mosel, der Maas undam Niederrhein; e« begreift einen Theil des von Frankreich abgetretenen linkenRheinusers, und aus dem rechten Ufer dieses Flusses die von Nassau erhaltenenLandcStheile, die oranischen Länder, nebst der Herrschaft Wildenberg und Wetzlar .Zu dem deutschen Bunde gehören 7 Provinzen: Brandenburg, Schlesien ,Sachsen, Westfalen, Pommern, Kleve-Berg und Niederrhein , zusammen 3,3531s^M. mit 9,302,220 Einw. Das preuss. Eonkingent zum deutschen Bundes-heere bildet das 4., 5. und 6. Armeecorps (79,234 M.). Auf dem Bundestagehat Preußen die zweite Stelle, und im Plenum 4 Stimmen. Die ProvinzenPosen, Öst- und Westpreußen, sowie Neufchatel, gehören nicht zu dem deut-schen Bunde. Das Fürstenthnm Neufchatel (s. d.) kehrte durch den pariserFrieden von 1814, mit einer Vergrößerung auf der Grenze von Frankreich , inden preuss. Länderverein zurück. Über die mediatlsirten Länder s. Standesher-ren. Die Vortheile der Umgestaltung Preußens seit 1815 bestehen in einer Ab-rundung gegen W. bis an die Elbe und Saale ; ferner in der Abrundung der ehe-mals vereinzelten westfälischen Provinzen; im Umtausche polnischer Untertha-nen mu deutschen; in bessern Finanzguellen in Sachsen und in den Rheinpro-