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Pnesiley
erstem, als eines Prüfungsmittel!« der Reinheit der gemeinen Luft, und zu verschie-denen Versah: ungsarten ge'ührt, wodurch die Luft vermindert oder verschlechtertwird. 1774 machte er s. Grundmtdeckung (die gerade zu derselben Zeit auch vonSbeele gemacht wurde) der reinen, oder wie er sie nannte, dephlogistisirten Luft.177tz theilte er d-r königl. Gesellschaft ansehende Bemerkungen über das Athmenund die Art mit, wie das Blut seine Farbe von der Luft erhält. 1778 entdeckteer die Eigenschaft im Sonnenlichte stehender Gewächse, unreine Luft zu verbessern.Durch seine spätern Versuche kam die Entdeckung niedrer andrer luftformigcr Kör-per, und neuer ErzeugungSarken der bekannten, der Redaction metallischer Kalkein brennbarer Luft und die Erzeugung der Luft aus Wasser Zu den von ihm in die-sem Gebiete der Chemie entdeckten Thatsachen hinzu. Im Ganzen kann man be-haupten, daß die pneumatische Chemie keinem einzelnen Forscher so viel verdankt,als P., durch dessen Entdeckungen sie eine neue Gestalt bekam. Doch ist deiner-kenswerth, das er bis an sein Ende das antiphlogistische Svstem bestritt. Um diemit seder anhaltenden Beschäftigung verbundene Erschlaffung zu vermeiden, pffegteP. mit s. Arbeiten zu wechseln; daher er so viele und verschiedene Gegenstände,unbeschadet der Gründlichkeit, behandelt hat. 1777 erschien s. „!Aan>iii:>tic>us>l lila «loe-triue usoounin>u--<'urr" gegen Neid, Beattie und Oswald. Balddarauf entwickelte er die Hartlev'sche Theorie vom menschlicheil Geiste aus eine faß-lichere Weise, als von Hartlev selbst geschehen war, und druckte in einer vorausge-schickten 'Abhandlung f. Zweifel über die Immaterialität des denkenden Principsim Menschen aus. Obwol er sich dadurch dem Verdachte eines GotteSläugnerSaussetzte, so ließ er sich doch nicht abhalten, den Gegenstand weiter zu verfolgen, um,wohin er auch geführt werden möchte, die Wahrheit zu ergründen. Er trat förm-lich zu der materiellen Hypothese über und gab 1777 s. „UG, »lsiti'n>5 »n mat-ter aml üplrlt" heraus, worin er s. Svstem ohne Rückhalt entwickelt und allesGeistige von dem Räumlichen abhängig macht. Diesem folgte eine Vertheidigungdes SocinianisniuS und der Lehre von der Nothwendigkeit, welche die philosophi-sche Freiheit läugnet, die in der Indifferenz der BestimmungSgrüude bestehen soll.Er entwickelt daher den Determinismus mir grob,er Bestimmtheit aus der Anwen-dung des Caulalitätszesetzes auf die Willensbestimmunzen. Der Haß, den tiefeWerke ihm zuzogen, mochte auch bei s. edeln Beschützer, Lord Sbelburne, eine ge-wisse Kälte erzeugt haben, wodurch P. bewogen wurde, die seit 7 I. zwischen ihnenbestandene Verbindung aufzuheben. Dies geschah aus eine vollkommen freund-schaftliche Weise, denn P. behielt eine jährliche Leibrente von 170 Pf. Erwähltezunächst Birmingham zu s. Aufenthaltsorte, weil dort einige Männer von ausge-zeichneten chemischen und mechanischen Kenntnissen lebten. Ewige großmüthigeFreunde veranstalteten eine jährliche Tubfcription, um dadurch die Unkosten bei s.Untersuchungen zu decken, und P. trug kein Bedenken, diese für ihn ebiew'vlle Un-terstützung anzunehmen, wiewol er wahrscheinlich auch von der Regierung eine Pen-sion erhalten haben würde, wenn er darum hülle nachsuche» wollen. Er war nichtlange in dieser Lage, als bei einer Dissidentengemeinde eine Predigerstcile erledigtwurde, die man einmüthig ihm übertrug. Ohne s. philosophischen und literarischenArbeiten zu unterbrechen, widmete er sich mit vielem Eifer den Pflichten s. Amtes,Bei den Bemühungen der DissenterS, sich größere bürgerliche Freiheit zu verschaf-fen, konnte P. nicht müßig bleiben. In der Überzeugung, daß alle kirchliche Ein-richtungen den Rechten des Privaturtheils und der Verbreitung der Wahrheit ent-gegen seien, stand er nicht an, sie als antichristlich darzustellen und ihren Fall vor-herzusagen. So galt er nicht nur für einen Ketzer, sondern auch für den entschie-densten Feind der bestehenden Kirche in ihrer Beziehung zum Staate. Da einigeGeistliche von Birmingham den Federungen der DissenterS lebhaft widersprochenhatten, gab P. eine Reihe von „b'.-noiliur lottvrs tc> tlw insiabikuntz c>l' liirmiug-.