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Achter Band. O bis Q.
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'^hru

Proftlytenmacherei

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"ä^sucht (z.B. der politischen, welche Anhänger einer politischen Meinungund philosophischen, welche Anhänger eines philosophischen Systems rc.sucht) gefällt. M. lese: „Heinrich und Antonio, oder die Prvselyten der!^ 1 ). der prvtest. Kirche^ - —

von I). K. G. Bretschneider (2. Aufl„ Gotha

H'ct 1829 in London ein Protest. GotteS-span. Sprache durch einen übergangenen, normal. Priester der rom. ka-

Zuan Calderon, eröffnet wurde.

^den^ sk l y t e n m a ch e re i ist das zudringliche Bestreben, Genosten einerchristlichen Religionspartei in die eigne herüberzuziehen. Weites die Mei:bine^ ückt, der zu Bekehrende muffe in seinem Glauben irren und unfähig sein,^ selbst zu erkennen, verletzt es das natürliche, in aufgeklärten Staa-

Gesetze beschützte Recht des Menschen, gegen absichtliche Störungen seiner5ötkl^u Überzeugung gesichert zu bleiben. Der Glaube, im Besitz unumstößlicher,^^uuhrheit zu s.in, und die Absicht, durch ihre Mittheilung Andre zu be-

das Bemühen, Nichtchristcn mitnicht die Anmaßung, einem Chri:

n Lch,' ^ch^f"'tigt nach christlicher Ansicht wolreg bekannt zu machen, aber durchaus

°>th^ gd")ren und Gebräuche der Kirche zu verleiden, in der er erzogen ward und^spru^ ^digung fand. Sei noch so fest von der Richtigkeit und dem göttlichenÜnterscheidungslchren deiner Confession überzeugt: dein Glaube dar-> ^^uoffen einer andern nur als fubjective, und da sie ebenso fest an denovngsiehren ihrer Confession zu hängen befugt sind, auch nur als irrige^ den ' die zwar Schonung aber keineswegs das Vertrauen verdient,

s'^hrt "^1! allen Confeffionen anerkannten Grundwahrheiten des Christenthums'^i»n ö ^'bse geben Licht und Antrieb genug, den redlichen Forscher jeder Con-c^Nau^ christlichen Vollkommenheit im Erkennen und Handeln zu leiten, und?ige Fz ch das Wachsthum darin nicht in allen christlichen Kirchen gleich zweckmä--k» und b hadet, so sind die ihm hinderlichen Eigenheiten, die man im Glau-Cultus einer fremden Kirche zu'entdecken meint, noch kein zureichenderArishjH^ „Verneinung der Fähigkeit ihrer Glieder, ungeachtet derselben zu reinÜberzeugung und Gesinnung zü gelangen, und der unsichtbar",, aus/a, ^.>hristkn aller Confeffionen bestehenden Kirche Gottes einverleibt zu wer-"dktein A wirklich die alleinseligmachende ist. Seine Erhebung in di selbe ver-

d-r'^che

. ->ej» ch. " u,ici„,rl,g„iucyen

. Kii ^drist nicht dem l-lmstande, daß er der qriech., öder karhol., oder einer pro:>en

, »u« ^ angehört, sondern der überall wirksamen Kraft des göttlichen Geistes,^Nen "rhren Zesü und feiner Apostel züm innern Menschen spricht. Ber-f Kraft, Sektenstolz und Herrschsucht verräth daher die Anwendung des

t ^3una ^aßer der Kirche kein Heil (extra eeelesiani null-, sul»«), zur Recht:

"ab y/.f Ansprüche irgend einer sichtbaren Kirche anf unbedingte Alleingültig:s'?»Ule I? . Einherrschaft; und doch beruhen nur aus der Voraussetzung, eine be:ü? ""Zuwe '?^"^partei sei ausschließlich befugt, diesen Grundsatz solchergestalt aufa, .'gen bin, demnach, so weit sie es eben vermag, aus Vernichtung aller

di^de/»,^x "ten, die von Menschenliebe und Glaubenspfiicht sprechendend such» Man Zweck und Verfahren der Pros-lytenmacherei zu beschö:

u^in ^ hat als ein ungerechtes und durch mukhwillige Störung des Frie-o?^il all-,-m Confession auch gemeinschädliches Beginnen, jetzt das

die den Willen der Regierungen und selbst die Scham ge:

sen^ in Sack ^ B^derer abhält, sie öffentlich zu begünstigen. Freilich galt

<r 'für Dern^s. Religion fremde Überzeugung zu achten und ungekränkt zu las:och verschj x der eignen. Seit auf dem alten Gebiete der lateinischen Chri:der ' i>ch au«ö^'E'^bn einander eifersüchtig gegenüberstanden, hatte jede Ur:^iaßt vö^x.^^"bn zu wollen. Doch waren die Protestanten kaum irgendwoermögend, auf Eroberungen unter den Katholiken auszugehen. Wer