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Provinz Prudhoii
L' pel, coi-til» vex verüegiir lo luir.
1.s blsv» tlorr gue p»r ,-nln' ei I,oir,or,
L'l piu elsr corren -obe' vl, r»l,lorI.Ä ü r'erpsnü Is blsncs tior üel li; .
d. i. singen Vogel »nieder, dann schallt auch mein Lied; hör' ich wieder dir Lercheund Amsel, sehe ich wieder grünen den Grund der Wiesen, prangt die blaue Blumewieder in den Hecken, und rieseln die Bäche hell über den Sand hin, dort, wo die
weiße Blüthe der Lilien entblühl.
r) Romaniscb-französisch.
(tuiinü üoriit I» violette,
I,» rore el I» <Ie»r üu ß!»i;,
(>rie cbsnl« I« k'speA»,,s.orr mi pvi^nenl s^noreler,t^tui mi tiennenl g»i.
IVIi- piep» ne cli»nl»i fOr LNsnlerLiLt der-»
Lbsnlon jolietie
?our I'»,»our üe ,n« mielte,
Ou gr»»cl piep» nie üonnni.
i. wenn das Veilchen blüht und die Rost und Tulpe, wenn die Vögel singen,necken mich die Liebesgötter, welche mich so fröhlich machen. Niemals noch sangich, doch bald sing' ich; dann mach' ich ein artiges Liedchen der Liebe der Tbeuern,der ich innig ergeben bin. S. Raynouard's „s.I>oix de; poexio;.»i^iiuilax >Ie;Troubailourn" (Paris 1816 — 21, 6Bde.), welcher Sammlung eine „6,->,n-„ 1 -iiiL Koma»,-" angehängt ist; ferner A. W. Schlegel's „()b;ei>->tio»!> -m, Inlilleiotuio pioven/olv" (Paris 1818). < ?lus beide» sind geschöpft Adrian'«„Grundzüge einer provenzalischen Grammatik" (Fkf. 1821). I.
Provinz, llrovinoi:,, hieß bei den Römern eine Landschaft, welche eingewesener Consiil oder Prätor als Statthalter verwaltete. (S. Proconsul.)Demnach wurden sie eingetheilt in l',ovi»cius oonml.irc; und pr-,«-iori.>;. 2tbernur solche dem römischen Reiche unterworfene Landschaften hießen Provinzen, wel-che außerhalb Italien lügen. Unter August wurden die Provinzen in l'ioviiwwrLkni.itoii.is oder populäre; und iinperoloriii; getheilt. Zu letzter» bestimmte mandiejenigen Provinzen, welche feindlichen Angriffen am meisten ausgesetzt waren, undderen Verwaltung sich August unter dem Vorwande allein vorbehielt, um den Se-nat und das Volk von Unruhen zu befreien, eigentl ch ober, um den Oberbefehl desHeeres einzig in den Händen zu haben. Sie waren nicht immer dieselben. Bei unsgebraucht man den Ausdruck Provinz statt Landschaft, besonders wen» diese nichtzu den Stammländern gehört, und im Gegensatze von der Residenz. — Provin-zial heißt einOrdcnsoberer, der über die Klöster seines Ordens in einer bestimm-ten Provinz Aufsicht führt und unter dem Ordensgeneral steht.
Provocation, Auffoderung (jur.). 1)Gleichb deutend mit Appellation.2) Eine Klage, wodurch ein Andrer aufgefädel t wird, einen Anspruch, dessen er sichgegen dcnKläger rühmt, oder eine nachtheilige Behauptung, binnen einer gewissenFrist zu beweisen, entweder weil der Provocant diese Behauptung für ungegrün-det angibt (provoeatro ox >>-«;« „Uill'au,:,, i"), oder weil er dagegen eine Ein-wendung hat, die ihm aber mit der Zeit verloren geht (prov. ex Iege„8itonliat"). Zm ersten Falle wird dem Provocaten, wenn er die Klage nicht erhebtoder den Beweis nicht führt, ein ewiges Stillschweigen auferlegt, im zweiten be-kommt die sonst verloren gehende Einrede eine bleibende Dauer. 3) Herausfode-rung zum Duell. 81.
Prudhon (P.P.), Historien- und Portraitmaler, Mitglied des Instituts<1K16), Ritter der Ehrenlegion , geb. d. 6. April 1160, .war das 13. Kind eines