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Pruth Psalm
Maurers zu Clunv, wo er in der Freischule der berühmter, Abtei von Mönchen un-terrichtet wurde. Die Gemälde, welche er hier täglich sah, weckten s. Talent für dirMalerei; die Mönche bemerkten es und empfahlen ihn dem BischofAloreau zuMa-eon, d.r ihn zu Dijon im Zeichnen unterweisen ließ. In Kurzem machte er solcheFortschritte, daß er den von den burgundischen Ständen ausgesetzten Preis erhieltund nach Rom geschickt wurde. Bei der Bewerbung um diesen Preis hals er einemMitschüler, der die Aufgabe darzustellen den Muth verlor, das Bild vollenden, wor-über er das seniige vernachlässigte. Jener erhielt den Preis, gestand aber, daß ihnP. verdient habe. Nun bewilligten die Stände dem bescheidene» P. die Pension inRom , 1783. Hier studirteer die Musterbilder Rafael s, da Dinci's, Andr. delSar-to's n. Correggio'S. Den, Letzter» näherte er sich so glücklich, daßman ihn dcnfranz.Correggio nannte. 1730 kam er nach Paris . Hier lebte er lange sskr unglücklich,woran eine zu früh g smlossene Verbindung Schuld sein mochte. Dieser Umstandhemmte sein Genie, dessenungeachtet behauptete er unter Frankreichs berühmten Ma-lern einen Ehrenplatz. Ein'ge tadeln s. Zeichnung und die Einförmigkeit s. Köpfe;allein man bewundert s. glänzendes Eolorit, den schönen Ausdruck und die Grazie s.Pinsels: Vorzüge, die nicht der Fleiß, sondern nur eine glückliche Organisation ge-ben kann. P. starb zu Paris den 18. Febr. 18-3. S. Voiart's „diotir«; sti.«»»!-<zno 5 », >u vio ,-i l» „nviu^e? (In I'. ?. 1>, »<!>><)»" (mit s. Bildnis, Paris 1824).In der Galerie Lupembourg sieht man sein berühmtes Bild: l.,-,,i,,io. >,our.,ui>iz>!>r l-, ju-iliue lu vo>>p;>:->»(eoeile!lo, gestochen von Roger. In der Samnil. desGrasen Sommariva befinden sich f. dü.lcvemoiit cle I'rgobo g>u> le«»nds. /.äz.bir <I.i,r, nii l,uo,>g<-, re: bulunp int «nr l» .„iiiüoe ,!o; ounx. P. gab derKaiserin Marie Louise Unterricht im Malen und stellte ihren Sohn in einem Pal-men- und Lorbergebüsche dar. Seine V-;-on>pilo» .lu st, Vicrpw, 181S, ist gegen-wärtig das Altarb ld in der Capelle der Tuilerien. P.'S letztes Werk ist ein sterben-der Christus. Für die Prachtausgaben Didot'S des Alt. hat er mehre gute Zeich-nungen verfertigt. 20.
P vuth, ein schiffbarer, aber reißender Fluß, welcher in Galizien in den Kar-pathen entspringt, die Moldau theilt und östlich von Galaczsich >» die Donau er-gießt. In dem Friedensschlüsse zu Bucharest (28. Mai 1812) zwischen Rußland und der Pforte wurde der Pruih, von s. Eintritt in die Moldau an bis zu s. Ein-siusse in die Donau , als die Grenze beider Reiche in dieser Gegend bestimmt; derganze auf dein linken Ufer des Pruth gelegene Theil der Moldau wurde dadurch anRußland abgetreten. 1711 wurde P ekerk. (s. d.) nach dreitägigen nachtheiligenGefechten von den Türken bei dem Städtchen Hüssi (Husch) am Pruth gänzlich ein-geschlosset^und genöthigt (23. Just), den Frieden mit der Abtretung Asows zu er-kaufen. (L7. Katharina 1.)
Prvtaneum hieß in Athen das Gebäude, wo die Protonen (d. h. diejenigevon den 10 Classen des Senats, welche der Reihe nach den Vorsitz hatte) sich ver-sammelten, während der 35 oder 36 Tage ihrer Amtsführung wohnten und ge-meinschaftlich gespeist wurden. Die Speisung im Prytaneum gehörte zu den höch-sten Ehrenbezeigungen und widerfuhr nur um den Staat hochverdienten Männern.In Paris lüftete Napoleon eine Lehranstalt u. d. N. kstHanee, in welcher einigehundert -Schüler größteniheils auf Kosten des Staats erzogen und gebildet wurden.Bis ins 12. Jahr erhielten sie gemeinschaftliche Bildung, wurden dann entwederzu bürgerlichen Geschäften (worin 5 Professoren), oder zu Militairdimsten (worin3 Professoren Unterricht ertheilten) bestimmt. Mit dem 15. I. traten sie aus die-ser Anstalt, um zur wettern Bildung in ihre Fächer vertheilt zu werden.
Psalm, im Allgemeinen: Gesang. Das Stammwort (^---.-.e-i), deindeutschen schallen, hallen, einsprechend, wird von deni Spielen auf Saiteninstru-menten und vom Singen gebraucht. Sonst wurde zuweilen, wie noch jetzt im Nie-