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Bericht der Mehrheit der nationalräthlichen Eisenbahnkommission
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Dabei haben wir zu bemerken, daß Ihre Kommissionvor allen Dingen die Frage: ob Staats- oder Gesell-schaftsbau? in reifliche Berathung gezogen hat, und daß,nachdem sie sich in dieser Hauptfrage nicht einigen konnte,beide Abtheilungen derselben, sowohl die Majorität als dieMinorität, jeweils für sich die an Sie, Tit., zu stellendenAnträge definitiv festgestellt haben. Es haben sich darumauch für den Fall Ihrer Entscheidung für das eine, wiefür das andere Hauptprinzip je die Mitglieder der dergegenüberstehenden Ansicht huldigenden Seite Ihrer Kom-mission mit Beziehung auf die einzelnen Bestimmungen,der respektiven Gesetzentwürfe freie Stimmgebung vor-behalten.

Im Nachfolgenden beehrt sich die Majorität, Ihnen,Tit., ihre sachbezüglichen Motive und Anträge zu geneigterPrüfung und Würdigung vorzulegen.

I. Einleitende Bemerkungen.

Die Zeit, welche seit dem Tage verflossen ist, an demdie Bundesversammlung ihre Beschlüsse, betreffend dieVorarbeiten für die Erstellung von Eisenbahnen in derSchweiz gefaßt hat, wurde von dem h. Vundesratheauf's sorgfältigste benutzt, um ein reiches Material zusammeln, das vollkommen geeignet ist zur Wetterführungund Entscheidung dieser hochwichtigen Frage eine breiteund solide Unterlage zu bieten.

Den Berichten der Herren Stephenson und Swin-burne, sowie der Herren Geigp, Ziegler und Koller, isteine Reihe von Vorarbeiten und Untersuchungen, welchenicht nur dazu dienen, diese Berichte zu unterstützen, son-dern überhaupt die Natur unserer volkswirthschaftlichenund ökonomischen Zustände im Allgemeinen, sowie die