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IV. Die »«geblichen Nachtheile der Eisen-bahnen.
Wir wissen nun wohl, daß uns von Jenen, welchedie Eisenbahnen lediglich als eine Anstalt auffassen, umden Reisenden das Reisen noch etwas bequemer, leichterund wohlfeiler zu machen, erwiedert werden wird: jaallerdings von allen Seiten Eisenbahnen bis an unsereGränzen, damit, wenn wir einmal des Jahres ein bis-chen ausflicgcn wollen, der bequeme, schnelle und wohl-feile Eisenbahnwagen zu unserer Verfügung steht; damitdie Warenbezüge uns billig und prompt bis an dieGränze gebracht, damit die Reisenden uns zugeführtwerden. Aber nur bis hieher, ja nicht weiter, damit —und dieß ist die Quintessenz des ganzen Raisonnements— damit wir Zeit und Muße haben, die lieben Gästerecht lange bei uns zu behalten und ihre wohlge-füllten Börsen im wohlverstandenen national-ökonomi-schen Interesse auszupumpen. Warum denn, fragenwir, wenn dieß der richtige Standpunkt wäre, warumdie guten Straßen mit täglich ein- zwei- und dreima-ligen Postverbindungen von Ort zu Ort, von Stadt zuStadt? — Da kehre man lieber zur schönen alten Zeitzurück, wo etwa einmal oder zweimal in der Woche dieLandkutsche gemüthlich über die holperigen Straßenschwankte. Da mußte der Reisende im sichern Port vorAnker bleiben, das waren goldene Tage im Sinne derNaiionalökonomen, mit denen wir es hier zu thunhaben ").
') Wie die Vorurtheile sich zu allen Zeiten gegen Neuerungen er-heben, ja wie sie sogar auf verwandten Gebieten stets mit dengleichen Waffen kämpfen, mag sich beispielsweise auch aus Folgen-dem ergeben. Als im Jahre IK7K die cistkn Meffagerien in Frank-reich organisirt wurden, sprach sich ein Publizist (Hilpert, le Aesss-
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