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Bericht der Mehrheit der nationalräthlichen Eisenbahnkommission
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Bayern zieht hieraus auch ihren Vortheil. Rohe Bau-steine und Erden, deren Verkauf bei gewöhnlichem Land-transport auf ganz kleine Rayons beschränkt ist, werocnnun von den Eisenbahnen 60,80 Stunden weit geschlepptund Werthe, welche bisher todt im Boden ruhten, aufdiese Weise nutzbar gemacht.

Es bewährt sich in all diesen Verhältnissen der Satz:daß je schwerer, roher und werthloser ein Arti-kel, je massenhafter seine Verwendung, umsogrößer der Vortheil eines wohlfeilen Transpor-tes ist, wozu dann namentlich bei Lebensmit-teln noch die Schnelligkeit in Betracht kömmt.

Beide Bedingungen aber werden einerseits durch dieEisenbahn in hohem Grade erfüllt, und haben anderer-seits namentlich für die Landwirthschaft Bedeutung. Wirk-lich beweisen auch die im Eisenbahnwesen gemachten Er-fahrungen, daß die Produkte der bezeichneten Art denSchienenwegen in großen Massen zufallen. Wirführen als Belege eine vergleichende Uebersicht der durchdie Leipzig -Dresdener Eisenbahn im Jahr 1850 beför-derten Gegenstände (Beilage Nr- 2) an.

In dieser Uebersicht erscheinen in der Klasse 6 dierohen Artikel mit . . 86,323,351 Zollpfundcn.

Hiezu kommen nun noch,als ebenfalls hiehcr gehörendaus der Klasse L:

Bier

. 3,086,134

//

Blut

18,000

Borsten .

31,805

Branntwein .

801,272

Fische .

97,106

Flachs, roher .

36,006

Uebcrtrag: 4,070,323 Zollpfunden.