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von zweispurigen Bahnen in Deutschland berechnet wor-den ist ; — und nehmen wir einen Anhaltspunkt zurVergleichüng aus unsern eigenen Verhältnissen, so findenwir, daß Grunderwerbung und Unterbau (also dieeigentliche Straße) unserer einspurigen Projekte perKilometer so hoch gerechnet find, als durchschnittlichunsere breiten Hauptstraßen per Stunde gekostethaben, mit andern Worten, die Eisenbahnstraße fünf-mal höher als die breitere Landstraße.
Wenn vorstehende Vergleichungen sich mehr aufDurchschnittszahlen beziehen, so mögen hinwieder dienachfolgenden Daten darthun, daß auch da, wo aus-nahmsweise Verhältnisse bestehen, nicht zu niedrig ge-rechnet worden ist.
Die Stunde des einspurigen Eisenbahndamms zwi-schen Rorschach und St. Gallen ist auf Fr. 650,000gerechnet, wonach diese ganze Strecke über 2 MillionenFranken kosten würde, während dem die jetzige 30 Fußbreite und nur mit doppelter Steigung angelegte Straße— diese hat 4 <>/<>, die Eisenbahn würde 2«>/«> Steigunghaben — sammt und sonders nur Fr. 402,000 oderper Stunde Fr. 168,000 gekostet hat. — Endlich istGrunderwerb und Unterbau der einspurigen LinieZürich -St. Gallen-Rorschach zu Fr. 95,000 per Ki-lometer geschätzt, während die Kosten für die gleichenPunkte bei der zweispurig angelegten Baden-ZürichBahn ebenfalls nur Fr. 95,000 betragen, obgleich be-kanntlich die Grunderwcrbung bei der letztem sehr theuerwar, und die Arbeiten selbst unter sehr ungünstigenKonjunkturen ausgeführt wurden.
Gestützt auf diese Momente glauben wir der in derBeilage Nr. 7 aufgeführten Kostenberechnung dasjenigeMaß von Sicherheit und Genauigkeit vindiziren zu dür-