Buch 
1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
Entstehung
Seite
44
JPEG-Download
 

44

§. 46 -

Wenn man die durch das erste Prismahindnrchgcganqenen gefärbten Strahlen etwa inder Eittfcrnung von einem Fuss durch ein anderres dreilenigcs PrisMa 6U (Fig. g,), welchesvertikal gestellt ist, gehen lässt, so erschein! dasFarbenbild auf der Wand in derselben Drcireund in derselben Folge der Hacken, aber in einerschiefen Stellung 1k.

§- 47-

Man kann einzelne gefärbte Lichtstrahlen,die aus dem ersten Prisma herauskommen, ab»sondern, indem man sie in einiger Entfernungdurch eine kleine Oeffnung eines vertikal gerstellten Breies k->l (Fig. y.) gehen lässt, undum die übriacn, anders gefärbten, Strahlen destogenauer abzumildern, sie noch einmal durch dieeben so grosse Oeffnung n eines zweiten BreiesIm fallen lasst, welches etwa io bis 12 Fußvon dem vorigen stehet. Wenn man nun denauf diese Art abgesonderten gefärbte» Strahl miteinem zweiten horizontal gestellten Prismaauffängt, so erscheint dieser einfach gefärbteStrahl nach der zweiten Brechung in seinerFarbe unaeändert, und bildet auf der Wand K5ein gleichförmig gefärbtes kreisrundes Bild.

Wenn man nun das erste Prisma 6k)Lallmählig drehet, so kann man nach und nachalle einfach gefärbte Strahlen durch die Oeffuunrgen in beiden Dreiern auf das zweite Prismafallen lasten. Ob gleich bei diesem Verfahrender Einfaüslvtlikel für alle einzelne Strahlen