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immer derselbe bleibt, so zeigt sich doch, daß derrothe Strahl auf der Wand am niedrigste», derorangefarbene etwas Häher, der gelbe now envaSHäher u. s. iv, zu liegen kommen. Der roiheStrahl wird also bei demselben Einfallswinkelam wenigsten gebrochen, die folgenden nach derO dnuug immer mehr, und der violette amstärksten.
§- 48 -
Aus diesem Versuche leitete Neuton dieFolge her, daß das Llchr aus SrraNlen best hct,die in verschiedenen Graden gebrochen werden,ciniac mehr, andere weniger, oder die verschickdene Brecht, arkeir haben. Derjenige Strahlhak nähmlich eine größere Drecbbarkeii, der un>ter übrigens gleiche» Umständen d. h. bei ein rleiMitteln und gleichem Einfallswinkel sine Richttung mehr ändert oder von seinem Wege stärkerabgelenkt wird. Die rothen Stradicn habenalso nach §. 47. die kleinste, die violetten diestärkste Brechbarkeit. Dies ist der NeuroimcheSatz von der verschiedenen Brcchbarkeitdes Lichts.
§- 49 -
Die verschiedene Brcchbarkeit (Ne<frangibilnac) der Strahle» wird bestimmt durchdas verschiedene Verhältniß des Einfallssinuszum Brcchuugrsiiius. Nun hat man durch vieleVerjuche folaeude Brechn,rgsvcrhälk,»sie gefunden,wenn die Strahlen aus einem und demselbenGlast in die Luft treten. Der EinfallSsinuS verrhätt sich zum Vrechungsstnus