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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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für den rothen Strahl wie i : 1,54 bis 1,5425oder wie 50 : 77 bis 77A

für den orangefarbenen

1 : 1,5425 < 1,544

oder

Zo - 77?

für den gelben

1 : 1.544' 1,54667

oder

So : 77^

für den grünen

1 : 1,54667 - 1 . 5 »

oder

So : 77^

für den hellblauen

1 : 1,55 - 1,55333

oder

So : 77 §

für den indigvblaucn

1 :1,55333'1,55555

oder

5 o : 77s

für den violetten

1 : l,55555 > 1-56

oder

ZQ : 77Z bis 78 .

Nach .diese» Versuchen hat man das Dreichungsverhaliniß für den grünen Strahl, weildieses das mittlere ist, überhaupt als das Bre«chungSverhalrniß des Lichtes, wenn es aus Glasin Luft übergehet, angenommen; so daß sich derEinfallssinus zu dem Brcchungssinus verhalt wieSo : 77; 100 : 155 20 : 31 , bei-nahe 2 : 3- (vergl. §. 37-)

§. So.

Man lasse ein Bündel Sonnenstrahlen(Fig. io.) durch eine runde Oeffnung in einverfinstertes Zimmer trete»; in einer Entfernungvon io bis 12 Fusi von der Ocffnung stelle maneine erhabene Glaslinse (§. 42 ) 61) > derenBrennweite 4 bis 5 Fuß beträgt, so daß dieStrahlen senkrecht auf-sie fallen; die dadurch-gegangenen Strahlen lasse man nun durch eindahinter gestelltes Prisma 61- brechen. Wennmau nun das lvarbcnbild in der Brennweite der