54
lich sind; allein, wenn man die Brechung durch«in Prisma veranstaltet, >o zeigt sich bald ihrUnterschied vom einfachen Lichte; die erster» zei«gen sich alsdann zusammengesetzt. und lassen sichWieder in die einfachen Lichtstrahlen, aus denensie bestehen, zerlegen; das andere aber nicht.Wenn z. B in einem verfinsterte» Zimmer zweiPrismen und 61) (Fig. n.) über einandergestellt sind, und man laßt durch zwei Ocfnun-gen zwei Strahlen des naiürlichen weißen Lichtsfallen, so daß bet dem einen Prisma der bre<chende Winkel oben bei bei dem andern un»ten bet I) ist, so liegt bet den abgesondertenfarbigen Strahlen, die aus dem obern Prismaherausgehen, der rolhe Strahl oben, der violcrreunten; bei dem untern Prisma ist es umgekehrt.Man stelle nun in hinlänglicher Entfernung einvertikales Dret Lk' mir zwei Ocfnunqen () undH, jede Oeffnung etwa ^ Zoll im Durchmesser,und lasse, so wie in §. ^ 7 ., einzelne gefärbteStrahlen aus beiden Prismen durch diese Oeffrnungen hindurchgehen, so daß sie bei ihrer Ver-einigung auf die bewegliche Wand in 6 auf-fallen. Durch sanfte Umdrehung der Prismenum ihre Are kann man nach und nach alle Arrendes homogenen LichtS, d. h. alle einfachen Strah-len mit einander zusammenfallen lassen. HierWird sich zeigen, daß aus dem gelben Strahldes einen und dem blauen Strahl des andernPrisma ein grünes Farbenbild hervorgebrachtwird; eben so wird der rothe Strahl des einenmit dem gelben des andern vereinigt ein Farben-bild geben, das dem einfachen Orange gleicht.Allein, wenn man das so entstandene Grün wie-der auf ein anderes Prisma fallen laßt, so findet