68
ben bemahlt wieder herausgenommen wurden.Diese Farben giengen nie wieder aus.
Z- 79-
Heeodot meldet von gewissen Völkern amraspischen Meere, daß sie vermittelst einerArt von Daumblättern, die sie im Wasser zer«Weichen, Gemählde von Blumen oder Tkncrenauf ihre Zeuge gebracht, welche so lange gedauert«IS die Zeuge sebsk.
§. 8o-
Auch bei den Persern war dieFärbekunstschon früher im An'ehen, und die persischenFärber haben Christum zu ihren Patron er«kohren, da umer ihnen die Sage geht, daß erselbst ein Färber gewesen sey. Die Sage wirdumständlich so erzählt: Christus sey bei einemFärber in Arbeit getreten, der ihm befohlenhabe Zeuge von verschiedenen Farben zu färben;Christus habe diese alle in einen Kess.l gethan,und da sie der Färber ganz er>chrocicn heraus«gezogen habe, so habe jedes seine bestimmte Farbegehabt. Die Perser nennen noch jetzt ein FärberHaus Christ's Werkstätte.
§. 8i-
Von den Farbcmaterialien deren sich dieAlten bedienten sind nur wenige bekannt, als:verschiedene Arten der Purpurschneeke, Och^n«zungenwurzel, das Blut der Vögcl, Schailach«körncr, Eichenlaub, eine Art von Mecrgras, Farrberginster, verschiedene Arien von Violen, Elster«bäum, Nußbaumrinde, Krapp oder Röche und