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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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ter die yr incorvsrirten Kompagnien zu London die izte Stelle einmuimr, und ihre Niederlagetu Dowgakei Hill hat.

§. 96 .

Nick der Entdeckung von Amerika wurdenauch die neuen Farbewaaren in England üblich.Allein auck hier war man anfangs so mißtrauischdagegen, daß unter der Regierung der KSniqinElisabeth nicht nur der Gebrauch des Indigoeingeschränkt, sondern auch das Farben mit Kam«pecheholz ganz verboten wurde, und man es verr-rannte, wo man es fand. Dieses Vdrbot wurdenachher oft wiederholt, bis es unter Carl demZweiten tm Jahr 1661 wieder aufgehobenwurde.

tz. 96.

Aller Aufmerksamkeit ungeachtet, die manbisher von Seilen der Regierung auf die Färberkunst gewandt hatte, blieb dieselbe dock noch imrwer in einem sehr mittelmäßigen Zustand, bis1643, da zuerst ein Deutscher, Namen«Kepfler die Kunst Scharlach auf die neu er«fundene Art zn färben, nach England brachte.Und weil sich derselbe Anfangs in Bow, einenFlecken ohnweit London , niederließ, und daselbstein Farbehaus erbaute, so nannte man davondie Sckarlachfarbe auf Englisch Uo^>v - clve d. h.Bow-Farbe. Endlich brachte ein niederlänrbischer Färber Namens Brauer, der im Jahr1667 mit seiner ganzen Familie nach Englandzog die Wollenfärberei daselbst zur Vollkommen«heil, welche die Engländer seitdem zu einem sehrhohen Grade getrieben haben. Und dann fiengen