r84
Naerums, des Ammoniums und der andern Altkalten mit den Sauren zerlegt; indessen gibt eshier viele Ausnahmen; 2) durch die eigenthüm«lichen Salze wblche es mir den Säuren bildet,die sich wesentlich durch ihre Gestalt, Auflösbare-keil im Wasser, Geschmack u. a. Eigenschaftenvon denen unterscheiden, welche die andern Altarften mit den Säuren geben.
§. 291.
Das Kali kömmt in der Natur nie freivor, aber mit andern Stoffen ist es vorzüglichhäufig in den meisten Gewachsen enthalten, undbleibt nach dem Verbrennen derselben in derAsche zurück, aus welcher es durch Wasser aus-gelaugt, und durch Verdunsten dargestellt werdenkann. Die Asche der festen Hölzer gibt mehrKali als die der weichen.
§. 292.
Das aus der Aicke durchs Auslaugen g«wonnene Kali heißt im gemeinen Leben Pot-asche; es enthalt aber die Potasche außer demKalt »och mancherlei fremdartige Theile, und sieist folglich nicht als reines Kali zu betrachten.In jeder Asche sind nähmlich ausser deck Kaltauch noch verschiedene andere Salze enthalten,die im Wasser auflöslich sind, diese lösen sichmit auf und verunreinigen das Kali. Nachdemdie Pokasche mit mehr oder weniger Sorgfalt,oder aus einer mehr oder weniger reinen Aschebereitet worden ist, enthält sie auch mehr oderweniger Kalt; daher rühren die verschiedenenSorten Potafche welche tm Handel vorkominen.